Krakau statt Frankfurt: Universal Investment verlagert Stellen nach Polen
Der Frankfurter Fondsdienstleister Universal Investment will bis Mitte 2027 Geschäftsteile nach Polen verlagern – Zielstadt ist Krakau. Etwa jeder zehnte Job in Deutschland ist betroffen.
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Der Frankfurter Fondsdienstleister Universal Investment verlagert Teile seines Geschäfts nach Polen. Das berichtet das Handelsblatt. Bis Mitte 2027 sollen Geschäftsbereiche in das osteuropäische Land umziehen – Zielstadt ist nach Angaben der Zeitung Krakau.
Damit ist nach Angaben des Handelsblatts etwa jeder zehnte Job des Unternehmens in Deutschland betroffen. Welche Standorte, Abteilungen oder Mitarbeitergruppen genau betroffen sind, geht aus der Meldung nicht hervor.
Was bedeutet der Schritt für die Belegschaft?
Universal Investment zählt zu den großen unabhängigen Servicedienstleistern für Fonds und institutionelle Investoren in Deutschland. Eine Verlagerung nach Polen heißt konkret: weniger Arbeit in den deutschen Niederlassungen, mehr Aufgaben am Zielstandort Krakau – und offene Fragen für die betroffenen Beschäftigten hierzulande.
Warum Krakau?
Krakau hat sich in den vergangenen Jahren zu einem gefragten Nearshore-Standort für Banken, IT-Dienstleister und Shared-Service-Center entwickelt. Niedrigere Personalkosten bei gleichzeitig hohem Bildungsniveau und guter Anbindung an Westeuropa machen die zweitgrößte polnische Stadt für Finanzkonzerne attraktiv.
Universal Investment will bis Mitte 2027 Geschäftsteile nach Polen verlagern. Davon ist etwa jeder zehnte Job des Unternehmens in Deutschland betroffen.
Wie geht es weiter?
Die Verlagerung läuft nach Angaben des Handelsblatts bis Mitte 2027 schrittweise. Was das im Detail für die deutschen Standorte, die Konzernstruktur und die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedeutet, ist derzeit offen.
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