20 LRASM pro B-52: So will die US-Luftwaffe Chinas Flotte auf Distanz treffen
Die USA planen, ihre B-52-Bomber mit bis zu 20 LRASM-Marschflugkörpern zu bestücken. Damit sollen weit entfernte Kriegsschiffe angegriffen werden – vor allem Chinas Marine.
AI MODIFIEDTVS News KI redaktionell betreut präsentiert 20 LRASM pro B-52: USA rüsten Bomber gegen Chinas Kriegsschiffe auf.
Bis zu 20 LRASM-Marschflugkörper soll eine einzelne B-52 künftig mitführen können – so will die US-Luftwaffe ihre legendären Langstreckenbomber zu Anti-Schiff-Plattformen umrüsten. Das berichtet Focus unter Berufung auf entsprechende Pläne. Ziel der Aufrüstung: Chinas Kriegsschiffe aus großer Distanz unter Beschuss nehmen, ohne dass die eigenen Maschinen in die Reichweite moderner Flugabwehr geraten.
Die B-52 – einst als nuklearer Bomber des Kalten Krieges konzipiert – wird damit zum Träger einer präzisen, konventionellen Anti-Schiff-Waffe umfunktioniert. Der LRASM (Long Range Anti-Ship Missile) gilt als einer der modernsten Marschflugkörper im US-Arsenal: Er soll Schiffsziele autonom identifizieren und auch dann noch treffen, wenn Kommunikation und GPS gestört sind.
Für dich heißt das: Die USA verschieben die Gefechtslinie im Pazifik weiter nach vorn – weg von der eigenen Küste, hin zu möglichen Angriffsdistanzen weit vor dem chinesischen Festland. Falls die Pläne umgesetzt werden, erhöht sich der Druck auf Chinas Marine, gleichzeitig sinkt das Risiko für die eigenen Piloten. Was das genau für die Sicherheitslage in Taiwan, im Südchinesischen Meer und für die Verbündeten der USA bedeutet, hängt am Tempo der Umsetzung – und daran, wie China reagiert.
Was steckt hinter dem LRASM-Aufrüstungsplan?
Nach Focus-Angaben wollen die USA ihre B-52-Bomber mit bis zu 20 LRASM-Raketen ausrüsten. Damit könnten die Maschinen künftig weit entfernte Kriegsschiffe angreifen – vor allem Chinas Marine. Der Clou: Die B-52 müsste dafür nicht in die unmittelbare Nähe der feindlichen Flotte fliegen, sondern könnte die Marschflugkörper aus großer Distanz abfeuern.
Warum ausgerechnet die B-52?
Die B-52 ist kein neuer Jet – sie fliegt seit den 1950er-Jahren. Aber genau das macht sie für diesen Job interessant: Sie hat enormes Gewicht und viel Platz im internen Waffenschacht sowie an den Außenstationen, kann enorme Distanzen zurücklegen und ist vergleichsweise günstig im Unterhalt. Wer einen Bomber sucht, der viele schwere Waffen über lange Strecken trägt, landet schnell bei der B-52.
Was bedeutet die Aufrüstung für China?
Wenn die USA tatsächlich bis zu 20 LRASM pro B-52 mitführen können, vervielfacht sich die Feuerkraft pro Einsatz. Ein einzelner Bomber könnte dann einen ganzen Verband oder mehrere Schiffe gleichzeitig bedrohen. China müsste seine Flugabwehr und seine Seeüberwachung neu kalibrieren – eine teure und komplexe Aufgabe. Gleichzeitig sendet Washington ein Signal an Verbündete wie Japan, Australien und die Philippinen: Die USA investieren weiter in konventionelle Abschreckung im Pazifik.
Was bislang offen bleibt
Wann genau die umgerüsteten B-52 einsatzbereit sein sollen, wie viele Maschinen betroffen sind und wie sich die Pläne in das Gesamtkonzept der US-Luftwaffe im Indo-Pazifik einfügen, geht aus dem vorliegenden Bericht nicht hervor. Auch zur konkreten Reichweite des LRASM oder zum zeitlichen Ablauf der Aufrüstung enthält die Quelle keine Angaben.
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