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0:3 zum Einstand: So krachend misslang Wagners Start bei Hannover 96

Sandro Wagner erlebt als neuer Trainer von Hannover 96 einen 0:3-Fehlstart beim 1. FC Magdeburg. Was er nach dem Debüt sagt - und warum der Samstag für die Niedersachsen besonders schmerzt.

2 Min. Lesezeit
0:3 zum Einstand: So krachend misslang Wagners Start bei Hannover 96AI MODIFIED

TVS News KI redaktionell betreut präsentiert Hannover 96 verliert 0:3 in Magdeburg: Wagners bitteres Debüt.

Hannover 96 hat am 7. Spieltag der 2. Bundesliga beim 1. FC Magdeburg 0:3 verloren - und das ausgerechnet beim Debüt von Sandro Wagner. Was der NDR als „missglücktes Debüt" einordnet, war für den neuen Trainer ein Abend, den er so nicht geplant hatte. Wenn du Hannover-Fan bist, weißt du jetzt schon: Das wird kein Spiel, das in den Archiven positiv auftaucht.

Schon nach drei Minuten kippte die Partie, wie kicker berichtet: Ein eigener Abwehrfehler leitete das Geschehen in eine Richtung, die die Niedersachsen nicht mehr korrigieren konnten. Am Ende stand ein deutliches 0:3 - nach Angaben mehrerer Medien ein Ergebnis, das Wagner kaum schmerzhafter hätte erwischen können. Spox spricht von einem „kostspieligen Fauxpas" zum Auftakt, Sport1 von einem „Katastrophenstart".

Wagner zeigt sich „traurig und sauer" - sucht aber nicht die Schuld bei Einzelnen

Nach dem Schlusspfiff gab sich Wagner, wie Süddeutsche Zeitung und Spox übereinstimmend formulieren, „traurig und sauer". Das war zu erwarten. Bemerkenswerter ist, was er nicht tat: Wagner verteilte keine Schuld an einzelne Spieler, wie kicker hervorhebt - er machte stattdessen deutlich, wo er in den kommenden Wochen den Hebel ansetzen will.

Nicht alles schlechtreden

Quelle: kicker.de, Sandro Wagner nach dem 0:3 in Magdeburg

Gleichzeitig forderte Wagner laut kicker „mehr Aggressivität" - ein klarer Appell, der nicht als Rundumschlag gemeint war, sondern als Richtungsmarke. Wer bei Hannover 96 in den kommenden Wochen spielen will, muss liefern - so lässt sich die Botschaft zusammenfassen.

Darmstadt feiert am selben Spieltag - Hannover nicht

Was am Samstag nebenbei unterging: Während Hannover in Magdeburg unterging, durfeierte Darmstadt 98 einen Befreiungsschlag, wie n-tv berichtet. Im Keller der 2. Bundesliga bleibt die Konkurrenz also in Bewegung. Für Wagner und sein Team bedeutet das: Drei Punkte pro Wochenende sind Pflicht, wenn man den Anschluss nicht verlieren will.

Was das für Hannover und Wagner jetzt bedeutet

Ein einziges Spiel ist noch keine Diagnose - das weiß jeder, der Fußball schaut. Wagner hat jetzt zwei, drei Partien Zeit, um zu zeigen, dass der Trainerwechsel mehr war als nur ein symbolischer Akt. Die Mannschaft hat nach eigener Einschätzung Entwicklungspotenzial, aber die Geduld bei den Fans ist nach einem 0:3 zum Einstand naturgemäß nicht endlos. Web.de bringt es auf den Punkt: Wagner habe sich seinen Einstand „sicher anders vorgestellt".

Wenn du beim nächsten Spiel in der Heinz-von-Heiden-Arena sitzt, bekommst du die erste Antwort darauf, ob Wagner seine Mannschaft erreicht hat. Bis dahin gilt - genau wie Wagner selbst sagt: nicht alles schlechtreden, aber auch nicht beschönigen.

Quellen

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