Windows 11 26H2: Schluss mit dem RAM-Frust bei 8 GByte?

Microsoft überarbeitet das RAM-Management in Windows 11. Updates wie 26H2 sollen älteren Rechnern mit 8 GByte wieder Luft verschaffen — Widgets werden auf einigen PCs nicht mehr geladen.

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TVS News KI redaktionell betreut präsentiert Windows 11 26H2: Microsoft räumt den Arbeitsspeicher für 8-GByte-PCs auf.

Wenn dein Laptop nur 8 GByte Arbeitsspeicher hat, kennst du das Gefühl: Du öffnest den Browser, startest nebenher ein Office-Programm, und plötzlich ruckelt Windows 11, als würde der Rechner nach Luft schnappen. Genau hier setzt Microsoft jetzt an. Mit dem kommenden Update 26H2 und begleitenden Änderungen will der Konzern das Speichermanagement so umbauen, dass 8-GByte-PCs wieder flüssiger laufen.

Konkret heißt das: Microsoft hat diverse Änderungen beim Arbeitsspeicher-Management vorgenommen. So werden etwa Widgets auf einigen PCs nicht mehr geladen. Das ist auf den ersten Blick ein kleiner Schnitt, zeigt aber, wohin die Reise geht — lieber eine Funktion weglassen, als den ganzen Desktop in die Knie zu zwingen.

Was Microsoft am RAM-Management dreht

Die offizielle Lesart: Wenn das System merkt, dass der Speicher knapp wird, sollen Hintergrundfunktionen konsequenter geopfert werden, bevor der gesamte Workflow leidet. Widgets sind ein typischer Kandidat — sie laufen dauerhaft im Hintergrund und ziehen Ressourcen, auch wenn du sie nie aktiv nutzt. Sie ganz zu streichen, ist für Microsoft ein heilsamer Trade-off zwischen Funktionsumfang und Alltagstauglichkeit auf schwächerer Hardware.

Was das für dich bedeutet: Wenn du bisher mit 8 GByte zwischen Edge, Outlook und Teams jonglierst und regelmäßig Aussetzer hattest, zielt 26H2 genau auf dieses Szenario. Du wirst vermutlich nicht das Gefühl haben, einen neuen PC zu haben — aber der Punkt, an dem der Task-Manager zum Pflichtprogramm wird, rückt weiter nach hinten.

Was du realistisch erwarten kannst

Ein Update kann keine Wunder wirken: 8 GByte bleibt 8 GByte, und wer regelmäßig mit großen Excel-Tabellen, VMs oder Videoschnitt arbeitet, wird trotzdem an Grenzen stoßen. Der Unterschied liegt eher im Alltag — schnelleres Aufwachen aus dem Standby, weniger Hänger beim Tab-Wechsel, mehr Reserve, wenn mal kurz ein Update im Hintergrund läuft.

Wenn du noch auf der alten 24H2 sitzt, lohnt sich der Blick auf das Update, sobald es breit ausgeliefert wird. Beobachte vorher, welche Funktionen du wirklich nutzt — falls Widgets dazugehören, weißt du jetzt schon, dass du dich auf einen kleinen Abschied einstellen musst.

Quelle: Golem.de

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