Bewährungsstrafe für Xhaka – was jetzt noch auf den Verband zukommt
Granit Xhaka ist wegen gefälschter Impfzertifikate aus der Corona-Zeit zu 150.000 Franken Bewährungsstrafe verurteilt worden. Die offene Frage: Reagiert der Schweizer Verband noch?
AI MODIFIEDTVS News KI redaktionell betreut präsentiert 150.000 Franken Bewährung: Xhaka für gefälschtes Impfzertifikat verurteilt.
150.000 Schweizer Franken, ausgesetzt auf zwei Jahre Bewährung – so lautet das Urteil gegen Granit Xhaka. Der frühere Bundesliga-Profi und aktuelle Schweizer Nationalspieler ist wegen gefälschter Impfzertifikate aus der Corona-Zeit verurteilt worden.
Damit bekommt eine Affäre ein juristisches Ende, über die seit Monaten spekuliert wurde. Für dich als Fußballfan heißt das: Xhaka bleibt vorerst auf dem Platz, muss aber zwei Jahre lang straffällig bleiben, sonst wird die Strafe doch noch vollstreckt.
Wofür wurde Xhaka genau verurteilt?
Im Zentrum steht ein gefälschtes Covid-Zertifikat aus der Corona-Zeit. Wie das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) berichtet, hat ein Gericht Xhaka deshalb zu einer bedingten Geldstrafe verurteilt. Nach übereinstimmenden Angaben mehrerer Medien ging es um ein einzelnes Zertifikat, mit dem Xhaka den Status einer vollständigen Corona-Impfung vorgetäuscht haben soll.
Wie hoch fällt die Strafe konkret aus?
Die bedingte Geldstrafe beträgt laut SRF 50 Tagessätze zu je 3.000 Franken – das ergibt die Summe von 150.000 Schweizer Franken. Hinzu kommen zwei Jahre Probezeit: Wird Xhaka in dieser Zeit erneut straffällig, wird die Strafe vollstreckt. Die Südwest Presse, der Tagesspiegel und Sky bestätigen die Summe und das Strafmaß übereinstimmend.
Was hat Xhaka selbst dazu gesagt?
Xhaka hat das Urteil selbst öffentlich gemacht – über Instagram. Wie die Südwest Presse berichtet, erklärte er dort, die Strafe werde nicht vollzogen, wenn er sich nichts zuschulden kommen lasse. Damit hat er die Verurteilung indirekt eingeräumt, ohne den Vorgang im Detail zu kommentieren.
Drohen jetzt auch sportliche Konsequenzen?
Das ist die offene Frage, die Sky ausdrücklich aufwirft: Ob sportliche Konsequenzen folgen, war zum Zeitpunkt der Berichterstattung unklar. Xhaka steht im Kader der Schweizer Nationalmannschaft – eine Sperre oder sonstige Sanktionen wären eine Entscheidung des Verbands, nicht des Gerichts. Wie der Schweizerische Fußballverband reagiert, war noch offen.
Auch in der Bundesliga ist Xhaka kein Unbekannter: Er spielte für Borussia Mönchengladbach und später für Bayer Leverkusen, wo er 2024 das Double aus Meisterschaft und DFB-Pokal holte, bevor er zu Sunderland in die Premier League wechselte.
Was das für dich als Fan bedeutet
Xhaka bleibt auf dem Feld, aber unter Aufsicht. Solange er in den nächsten zwei Jahren nicht erneut auffällt, wird die 150.000-Franken-Strafe nicht eingezogen. Juristisch ist die Affäre damit entschieden, sportlich aber noch nicht vollständig abgeschlossen – das letzte Wort hat wohl der Verband.
Passend dazu
Quellen
Was denkst du?
AI-unterstützt · redaktionell betreut
Scroll weiter, um zu reagieren und zu teilen.



