Nach 35 Jahren: Zverev wird wohl der nächste deutsche Weltranglistenerste
Alexander Zverev wird nach dem Auftaktsieg beim Masters in Shanghai voraussichtlich die Saison als Weltranglistenerster beenden – der erste Deutsche seit Boris Becker im Jahr 1991.
AI MODIFIEDTVS News KI redaktionell betreut präsentiert Zverev wird wohl Nummer eins – erst seit Becker 1991 wieder ein Deutscher.
Was den Sprung an die Spitze möglich macht
Alexander Zverev (29) steht kurz vor dem größten Triumph seiner Karriere. Nach seinem Auftaktsieg beim Masters-Turnier in Shanghai wird der Hamburger die Saison voraussichtlich als Weltranglistenerster abschließen. Damit wäre er der erste Deutsche seit Boris Becker (58) im Jahr 1991, der den Tennis-Thron erklimmt – eine Lücke von 35 Jahren.
Du weißt, was das bedeutet: Becker war damals 23, als er ganz oben stand. Seither hat kein deutscher Spieler mehr die Spitze der ATP-Weltrangliste erreicht. Auch Zverev nicht, obwohl er in den letzten Jahren mehrfach nah dran war. Jetzt, mit 29, soll es endlich klappen.
Zwei Sätze, ein Schreckmoment
Gegen den chinesischen Lokalmatador Yibing Wu setzte sich Zverev mit 6:4 und 7:6 (7:4) durch – allerdings nicht ohne Schrecksekunde. Beim Stand von 5:5 im zweiten Satz knickte er mit dem linken Fuß leicht um und blieb zunächst auf dem Platz sitzen. Erst nachdem Physiotherapeuten ihn behandelt hatten, konnte er die Partie fortsetzen und sie in zwei Sätzen für sich entscheiden.
Was das praktisch heißt: Sollte Zverev bei den kommenden Matches in Shanghai weiter Punkte sammeln, schmilzt der Abstand zu Spitzenreiter Jannik Sinner dahin. Der Italiener (25) hat sein Saisonende wegen einer Verletzung bereits vorzeitig angekündigt – in diesem Jahr wird er keine Punkte mehr holen.
Warum die offizielle Krönung auf sich warten lässt
Aktuell steht Zverev auf Rang zwei hinter Sinner. Sobald die ATP die nächste Wochen-Rangliste zieht, könnte sein Name ganz oben stehen. Wann genau er die offizielle Nummer-eins-Würdigung erhält, ist laut RTL allerdings noch nicht bekannt.
Für Zverev ist es mehr als nur eine Zahl. Wer einmal drei Jahrzehnte auf einen Nachfolger Beckers gewartet hat, weiß, dass diese Nummer eins in Deutschland nur die wenigsten Spieler einlösen konnten. Zverev hat es so gut wie geschafft – auch wenn die Saisonkrönung rein rechnerisch erst am Ende des Jahres feststehen dürfte.
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