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NotebookLM-Erfinder scheitern mit Huxe: Apple greift zu

Apple übernimmt laut heise online Teile des KI-Start-ups Huxe. Das Team um Ex-NotebookLM-Entwicklerin Raiza Martin wollte das KI-Podcast-Konzept eigenständig weiterentwickeln – das Vorhaben ist gescheitert.

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NotebookLM-Erfinder scheitern mit Huxe: Apple greift zuAI MODIFIED

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Apple hat im Juni beim Start-up Huxe zugegriffen – das geht aus Pflichtmeldungen hervor, die der Konzern wegen des Digital Markets Act (DMA) bei der EU-Kommission einreichen musste. Apple zählt als „Gatekeeper" und muss solche Übernahmen in der Regel offenlegen. Bei Huxe handelt es sich um eine Firma, die von mehreren Köpfen hinter Googles NotebookLM gegründet wurde – und die inzwischen ihren Dienst eingestellt hat.

Was Huxe baute – und was die App konnte

In den EU-Unterlagen heißt es knapp: „Huxe stellt eine mobile Anwendung bereit, die personalisierte Audio-Inhalte herstellt." Konkret bedeutete das: Die App verarbeitete Nachrichten, E-Mails, Kalendereinträge und beliebige andere Themen zu podcast-artigen Formaten, die du selbst zusammenstellen konntest. Eine Besonderheit gegenüber dem klassischen NotebookLM-Setup: Die KI-Sprecher ließen sich mitten in der Wiedergabe unterbrechen, du konntest direkt Rückfragen stellen.

Drei NotebookLM-Leute, ein Start-up, das im Mai 2026 endete

Gegründet hatte Huxe die damalige NotebookLM-Produktmanagerin Raiza Martin zusammen mit Jason Spielman und Stephen Hughes – alle drei hatten zuvor bei Google an dem Audio-Projekt gearbeitet. Sie warben zunächst ausreichend Mittel ein, die Finanzierung reichte am Ende aber nicht. Bereits im Mai 2026 erklärten die Gründer, Huxe einstellen zu wollen. Die Dienste sind inzwischen abgeschaltet, übrig ist nur eine Homepage mit Dankesschreiben an die bisherigen Nutzer. Auf ihren LinkedIn-Profilen führen Martin, Spielman und Hughes Huxe allerdings weiterhin als aktuellen Arbeitgeber.

Acqui-Hire zu ungenanntem Preis

Die Übernahme lief laut den DMA-Dokumenten als „Acqui-Hire" – also eine Mischung aus Firmenkauf und Jobangeboten an die Beschäftigten. Den Kaufpreis nennen die Unterlagen nicht. Apple sicherte sich eine Lizenz für das geistige Eigentum von Huxe; diese ist allerdings ausdrücklich „nichtexklusiv". Hinzu kommt die Möglichkeit, bestimmten ehemaligen Huxe-Mitarbeitern Jobangebote zu unterbreiten.

Was offen bleibt

Ob und wie Apple die Huxe-Technik tatsächlich einsetzen will, geht aus den EU-Papieren nicht hervor. Übernahmepreis, Umfang der Assets, offizielle Apple-Stellungnahme – all das steht noch aus. Klar ist nur: Apple sichert sich gezielt Erfahrung in einem Feld, in dem Google mit NotebookLM sichtbare Akzente gesetzt hat.

Quellen

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