Diesel zog stärker an – Benzin bleibt inflationsbereinigt günstig
Benzin und Diesel kosten aktuell Rekordsummen – doch ein Preisvergleich seit 1950 zeigt: Inflationsbereinigt ist vor allem Benzin heute kaum teurer als in den Nachkriegsjahrzehnten.
AI MODIFIEDTVS News KI redaktionell betreut präsentiert Benzin: Inflationsbereinigt kaum teurer als 1950.
Warum der Blick an der Zapfsäule täuscht
Du tankst, schaust aufs Display und denkst: So teuer wie nie. Gefühlt stimmt das auch – die nominalen Preise für Benzin und Diesel kratzen aktuell an Rekordmarken. Was viele dabei übersehen: Der Sprit von heute kostet zwar mehr Euro und Cent als früher, aber die Kaufkraft des Euros ist seit 1950 massiv geschrumpft.
Was der Vergleich seit 1950 zeigt
Setzt man die Spritpreise ins Verhältnis zur allgemeinen Teuerung, kippt das Bild. Ein Preisvergleich über mehr als sieben Jahrzehnte zeigt: Vor allem Benzin ist inflationsbereinigt heute kaum teurer als in den Nachkriegsjahrzehnten. Was nach neuem Rekord aussieht, ist in „echtem" Geld also eher ein alter Bekannter – und der Vergleich verschiebt den Blick auf den Tankdeckel erheblich.
Und wo bleibt der Diesel?
Diesel hat im selben Zeitraum stärker zugelegt – auch dann, wenn man die Inflation herausrechnet. Was einst als preiswerte Alternative zum Benzin galt, hat sich nominal wie real spürbar verteuert. Die Gründe dürften in der Steuerpolitik und der gewachsenen Nachfrage liegen.
Was das für dich an der Zapfsäule heißt
Die nackte Zahl auf dem Preisschild erzählt nur die halbe Geschichte. Wer Preise über Jahrzehnte vergleicht, muss die Inflation mitrechnen – sonst vergleicht man Äpfel mit Birnen. Das ändert nichts daran, dass Tanken gerade konkret ins Geld geht. Aber es relativiert den „Rekord": Ein historischer Höchststand ist es nur nominell, nicht in der Kaufkraft. Beim nächsten Blick aufs Display lohnt sich also der zweite Blick – auf den realen Preis.
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