LIVE
Helen Haines verlor Bein nach mutmaßlichem Auto-Angriff in WangarattaAnthropic: offenbar 80 Milliarden Dollar Verlust – steckt Bilanzierung dahinter?Apple-Event nächste Woche: MacBook Pro M6 mit erstem Touchscreen erwartetYouTube Shopping und AliExpress: Der China-DealSam Altman: Warum Ann Altmans Missbrauchsklage abgewiesen wurdeMMA im römischen Theater von Amman: Was die UFC in Rom nicht schaffteTrump-Emissäre reisen für neue Ukraine-Gespräche nach NorwegenSiemens-Personalvorständin Wiese: KI ersetzt keine EinstiegsjobsTrump in Kansas: Anti-Muslim-Hetze im Midterm-EndspurtSPD-Machtkampf: Heil fordert Klingbeil heraus – Niedersachsen-Achse zerbrochenNBA-Saison 2026: Wembanyamas Stunde, LeBrons letzte Wette und fünf spanische HoffnungenCristiano Ronaldo 30 Tage gesperrt – Portugals Verband greift durch

Berliner Sondierungen gehen weiter – Antisemitismus-Klausel im Koalitionsvertrag

Nach der Unterbrechung nehmen SPD, Grüne und Linke ihre Gespräche über eine mögliche Berliner Landesregierung wieder auf. Im Mittelpunkt steht eine gemeinsame Antisemitismus-Vereinbarung für den Koalitionsvertrag.

6 Min. Lesezeit
Berliner Sondierungen gehen weiter – Antisemitismus-Klausel im KoalitionsvertragAI MODIFIED

TVS News KI redaktionell betreut präsentiert Berliner Sondierungen gehen weiter: SPD, Grüne und Linke einigen sich auf Antisemitismus-Klausel.

Die Berliner Regierungsbildung ist wieder in Bewegung. Nachdem SPD und Grüne die Sondierungen mit der Linkspartei unterbrochen hatten, gehen die Gespräche nun weiter. Darauf haben sich die drei Parteien am Abend verständigt – und zwar ausgerechnet bei einem Punkt, an dem es zuletzt besonders viel Zoff gab: dem Umgang mit Antisemitismus.

Alle Parteien einigten sich darauf, ihre bestehende Antisemitismus-Vereinbarung in einen möglichen Koalitionsvertrag aufzunehmen. Damit soll von Anfang an klargestellt werden, dass eine rot-grün-rote Landesregierung in Berlin klare Kante gegen antisemitische Tendenzen zeigen würde – in der Verwaltung, in der Bildungspolitik und im öffentlichen Raum der Hauptstadt.

Für dich als Hauptstadtbewohner heißt das: Sollte am Ende tatsächlich ein Bündnis aus SPD, Grünen und Linken stehen, wäre die Antisemitismus-Klausel eines der ersten konkreten Versprechen, an dem du die neue Regierung messen könntest – lange bevor es um Mieten, Verkehr oder Kitafinanzierung geht.

Warum die Gespräche zwischenzeitlich stockten

Die Vorgespräche zur Bildung einer Landesregierung in Berlin waren kurz nach Beginn ins Stocken geraten. Wie der Tagesspiegel berichtet, kritisierten die Berliner SPD-Vorsitzenden die Linke nach der Unterbrechung scharf. Im Raum stand der Vorwurf mangelnder Verlässlichkeit und ein Vertrauensverlust zwischen den Verhandlungspartnern.

Die Linke, Grüne und SPD waren auf ihrem Weg Richtung Regierungsbildung aber bereits einen Schritt vorangekommen, bevor es kriselte. Am Abend hatten sie sich zunächst darauf verständigt, dass die Sondierungen überhaupt fortgesetzt werden. Dass dieser Schritt jetzt vollzogen wurde, werten Beobachter als Signal: Alle drei Seiten wollen eine Lösung – auch wenn die Stimmung zwischendurch gereizt war.

Was die Antisemitismus-Vereinbarung konkret bedeutet

Inhaltlich knüpft die geplante Klausel an eine bereits bestehende Vereinbarung an, die SPD, Grüne und Linke in Berlin schon früher getroffen hatten. Sie soll nicht nur Symbolpolitik sein, sondern ausdrücklich auch in einem möglichen Koalitionsvertrag verankert werden. Das bedeutet: Die nächsten vier Jahre Landespolitik wären daran messbar, wie Schulen, Behörden und kulturelle Einrichtungen mit dem Thema umgehen.

Gleichzeitig zeigt die Einigung, wo die Berliner Linke zuletzt besonders unter Druck stand. Kritiker hatten der Partei vorgeworfen, in der Debatte um Israel, Palästina und propalästinensische Demonstrationen in Berlin, nicht klar genug Position zu beziehen. Mit der Übernahme der Vereinbarung in den Vertrag verschiebt sich die Deutungshoheit weg von Einzelfällen hin zu einem schriftlichen Bekenntnis.

Wie es jetzt weitergeht

Wie es mit einer möglichen Regierungsbildung in Berlin weitergeht, war zuletzt unklar. Am Mittwoch endete das dritte Vorgespräch zwischen Linken, Grünen und SPD ohne konkrete Ergebnisse. Mit der Verständigung auf die Antisemitismus-Klausel ist zumindest ein Streitpunkt vom Tisch – die schwierigen Fragen zu Wohnen, Haushalt und Innenpolitik stehen aber noch aus.

Sollten die Sondierungen erfolgreich abgeschlossen werden, wäre Berlin nach einer langen Hängepartie erstmals seit der Abgeordnetenhauswahl wieder auf Kurs zu einer handlungsfähigen Landesregierung. Bis dahin bleibt offen, ob aus den drei Parteien am Ende tatsächlich ein Bündnis wird – oder ob die Berliner Wählerinnen und Wähler doch noch eine Neuwahl mitbekommen.

Update

WhatsApp bekommt Gastanrufe: Bald können auch Personen ohne Konto an Videochats teilnehmen. Bis Ende 2026 soll zudem eine Kalender-Anbindung an Google und Outlook folgen. · 2026-10-15 08:51 UTC

WhatsApp bricht mit einer langen Regel seiner App: Künftig sollen auch Menschen ohne eigenes Konto an einem Videochat teilnehmen können. Meta führt in seiner Messaging-App sogenannte Gastanrufe ein, wie t3n berichtet. Damit kannst du Personen zum Videochat einladen, die WhatsApp gar nicht installiert haben oder kein Konto besitzen.

Bisher war ein WhatsApp-Account Pflicht, sobald es um Videochats ging. Mit den Gastanrufen will Meta diese Hürde abbauen und macht den Videochat damit auch für Außenstehende erreichbar. Wie genau der Einstieg für Gäste aussieht, lässt die bisherige Ankündigung allerdings offen: Ob per geteiltem Link, Browser-Zugang oder direkter Einladung im Chat – all das ist bislang nicht im Detail beschrieben.

Was bislang feststeht – und was nicht

Klar ist bislang nur der Name und der Grundgedanke: Gastanrufe sind Videochats, an denen auch Personen ohne WhatsApp-Konto teilnehmen können. Offen lässt die Ankündigung mehrere Punkte: Auf welchen Plattformen – iOS, Android oder Web – die Funktion zuerst startet, ist nicht genannt. Auch ob Gäste nur zuschauen oder sich aktiv mit Mikrofon und Kamera einklinken können, bleibt abzuwarten. Solche Details dürften nachgereicht werden, sobald Meta die Gastanrufe schrittweise ausrollt.

Bis Ende 2026: Anbindung an Google Kalender und Outlook

Die Gastanrufe sind nicht die einzige Neuerung, die Meta für WhatsApp angekündigt hat. Bis Ende 2026 soll eine Anbindung an Google Kalender und Outlook hinzukommen, wie t3n schreibt. Damit ließen sich Termine aus diesen Diensten wohl künftig direkt mit WhatsApp verknüpfen – etwa, um anstehende Besprechungen aus dem Outlook-Kalender in einen Gruppenchat zu teilen.

Für dich heißt das: Mit der Anbindung an Google Kalender und Outlook wird es einfacher, WhatsApp-Chats mit bestehenden Terminen zu verknüpfen – sofern Meta die Funktion wie angekündigt bis Ende 2026 nachreicht. Bis die Gastanrufe und die Kalender-Integration tatsächlich in deiner App ankommen, hilft nur Geduld: Sobald Meta sie scharf schaltet, tauchen sie als Update im App Store beziehungsweise Google Play Store auf und in den Einstellungen der App.

Update

Squadron 42, die Einzelspieler-Kampagne aus dem Star-Citizen-Universum, wird nicht auf Deutsch vertont. Die Entwickler haben das gegenüber GameStar offiziell bestätigt – eine Enttäuschung für die deutschsprachige Community. · 2026-10-15 09:20 UTC

Die Antwort auf eine Frage, die viele deutsche Fans seit Jahren umtreibt, ist nun offiziell: Nein. Squadron 42, die Kampagne aus dem Star-Citizen-Universum, wird keine deutsche Sprachausgabe erhalten. Die Entwickler haben das gegenüber GameStar bestätigt.

Damit steht fest: Wer die Kampagne spielen will, hört ausschließlich englische Stimmen. Eine deutsche Synchronisation ist nach den vorliegenden Angaben nicht geplant – eine Bestätigung, die in der deutschsprachigen Community mit Enttäuschung aufgenommen wird, wie GameStar schreibt.

Was Spielerinnen und Spieler jetzt wissen müssen

Konkret heißt das: Für das Squadron-42-Erlebnis brauchst du entweder ausreichend englische Sprachkenntnisse oder die Bereitschaft, der Handlung in der Originalfassung zu folgen. Ob deutsche Untertitel verfügbar sein werden, geht aus der bisherigen Stellungnahme der Entwickler nicht hervor.

Die Entwickler haben sich damit klar positioniert – Squadron 42 erscheint mit englischer Originalvertonung, weitere Sprachen sind vorerst nicht in Sicht. Für alle, die auf eine deutsche Fassung gehofft hatten, bedeutet die offizielle Bestätigung: einplanen, anpassen oder auf Nachschub hoffen, falls sich die Pläne doch noch ändern.

Update

Nach dem Debakel gegen RB Leipzig teilt Eintracht-Legende Uli Stein gegen Kapitän Robin Koch aus. Was hinter den schonungslosen Worten steckt. · 2026-10-15 10:49 UTC

Eine deutliche Pleite gegen RB Leipzig, und schon klingt's aus dem Frankfurter Lager scharf: Ex-Keeper Uli Stein, eine der prägenden Figuren der Eintracht-Geschichte, geht mit schonungslosen Worten auf den aktuellen Kapitän Robin Koch los.

Wie die Frankfurter Rundschau berichtet, nimmt die Klub-Ikone den Spielführer nach dem Debakel gegen die Sachsen ins Visier. Aus der Berichterstattung geht klar hervor: Stein macht aus seiner Meinung über den Kapitän keinen Hehl.

Wer ist Uli Stein – und warum fällt seine Stimme so ins Gewicht?

Uli Stein ist für viele Frankfurter ein Stück Klub-Geschichte. Als Torhüter stand er über Jahre zwischen den Pfosten der Eintracht und gehört bis heute zu den bekanntesten Stimmen rund um den Verein. Wenn eine solche Vereinsikone öffentlich austeilt, hört das Umfeld am Main genau hin – auch wenn Stein längst nicht mehr im Tor steht.

Warum trifft es ausgerechnet Koch?

Robin Koch trägt beim hessischen Bundesligisten die Kapitänsbinde – und damit die Verantwortung für Auftritte wie den gegen Leipzig. Wenn eine Niederlage so deutlich ausfällt, dass selbst die alten Recken mit dem Finger auf ihn zeigen, steht der Spielführer besonders im Rampenlicht. Wie tief die Stein-Kritik tatsächlich sticht und was sie für Koch und die Mannschaft bedeutet, zeigt der vollständige Bericht der Frankfurter Rundschau.

Weiterlesen bei der Frankfurter Rundschau

↓

Quellen

Was denkst du?

AI-unterstützt · redaktionell betreut

Scroll weiter, um zu reagieren und zu teilen.