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Broadcom-Lücke: Diese Router betrifft sie – und so schützt du dich

Eine aktuelle Sicherheitslücke in Broadcom-WLAN-Chips betrifft auch Router von Movistar, O2, Orange, Jazztel und Simyo. Betroffene Geräte lassen sich erkennen; die Anbieter bereiten Schutzmaßnahmen vor.

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Broadcom-Lücke: Diese Router betrifft sie – und so schützt du dichAI MODIFIED

TVS News AI redaktionell betreut präsentiert Broadcom-Lücke: Diese Router betrifft sie – und so schützt du dich.

Eine Schwachstelle in der Firmware von Broadcom macht certain WLAN-Chips betroffener Router angreifbar. Laut Xataka betrifft das in Spanien verbreitete Modelle von Movistar, O2, Orange, Jazztel und Simyo – also Geräte, die noch in zahlreichen Haushalten stehen.

Der Sicherheitsforscher Quentin Kaiser fand heraus, dass ein Angreifer aus räumlicher Nähe ohne Authentifizierung Administratorrechte erlangen, beliebigen Code ausführen und damit den WLAN-Schlüssel aus dem RAM kopieren kann. Für dich heißt das: Betrifft das Modell in deinem Zuhause, ist das WLAN technisch kompromittiert.

Welche Router sind vom Broadcom-Fehler betroffen?

Die Lücke steckt nach Angaben des Forschers in Broadcom-Ausrüstungen, die seit 2010 verbaut wurden. Viele ältere Installationen wurden inzwischen durch neuere Geräte ersetzt. Trotzdem bleiben mehrereModelle relevant.

ZTE F680 v4 wurde von Jazztel, MásMóvil und Yoigo installiert. Beim Comtrend VG8050 handelte es sich um einen von Movistar genutzten Router aus den frühen Glasfaser-Einführungen. Der Sagemcom Fast 5656 ist als Livebox Fibra von Orange, Jazztel und Simyo bekannt.

Außerdem betrifft der Fehler die Modelle MitraStar GPT-2541GNAC und Askey RTF3505VW, die als HGU von Movistar und O2 eingesetzt wurden. Die Liste ersetzt keine Prüfung deines eigenen Geräts: Entscheidend ist, welches Modell tatsächlich an deinem Anschluss hängt.

Was Unternehmen jetzt tun

Telefónica und Orange haben Xataka bestätigt, dass sie an der Umsetzung der nötigen Schutzmaßnahmen arbeiten. Beide Unternehmen wollen die notwendigen Sicherheitsupdates so schnell wie möglich bereitstellen.

Damit steht die konkrete Reaktion der Provider unter anderem davon ab, ob und wann für ein betroffenes Modell ein Update erscheint. Ohne dieses Update lässt sich die zugrunde liegende Schwachstelle nicht einfach per App-Schalter oder Zurücksetzen beseitigen.

Was du jetzt mit einem betroffenen Router tun solltest

Wenn dein Modell in der Liste steht, behandle das WLAN als nicht mehr vertrauenswürdig. Nutze es bis zur Bereitstellung eines Sicherheitsupdates nicht für sensible Verbindungen.

Die Anbieter arbeiten bereits an den Schutzmaßnahmen. Für weitere aktuelle Hinweise zu Heimnetzwerk und Sicherheit findest du in den TVS-Guides zum digitalen Alltag und im TVS-Internet-Ratgeber den passenden Überblick.

Wichtig bleibt: Ein herkömmlicher Neustart oder das Ändern des WLAN-Passworts behebt die Schwachstelle in der Firmware nicht. Solange das betroffene Gerät ohne die notwendige Korrektur weiterläuft, kann ein Angreifer in der Nähe den Netzwerkschlüssel auslesen.

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Quellen

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