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Majidi widmet seinen Busan-Preis dem iranischen Volk – und wird Oscar-relevant

Majid Majidi hat mit 'Midday Meal' den Hauptpreis des 31. Busan International Film Festivals gewonnen – und der Film ist damit Oscar-relevant. Bei der Zeremonie widmete er die Auszeichnung dem iranischen Volk.

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Majidi widmet seinen Busan-Preis dem iranischen Volk – und wird Oscar-relevantAI MODIFIED

TVS News KI redaktionell betreut präsentiert Busan 2026: Majidi gewinnt mit 'Midday Meal' den Hauptpreis – und der Film ist Oscar-relevant.

Es war ein Moment, der in Busan für Aufmerksamkeit sorgte: Der iranische Filmemacher Majid Majidi nahm den Hauptpreis des 31. Busan International Film Festivals entgegen – und widmete ihn dem iranischen Volk. Das berichten Hollywood Reporter und Variety übereinstimmend aus der Abschlusszeremonie des Festivals.

Der ausgezeichnete Film heißt „Midday Meal" (deutsch: „Mittagsmahl"), und seine Geschichte ist so schlicht wie politisch aufgeladen: Ein Dorfschullehrer kämpft darum, dass seine Schüler weiterhin ein kostenloses Mittagessen bekommen – obwohl die Regierung die Mittel dafür zusammenstreicht. Was nach einem ruhigen Sozialdrama klingt, ist laut Variety eine zeitgenössische Parabel über moralische Entscheidungen unter Druck.

Für dich heißt das: Ein erfahrener iranischer Regisseur tritt mit einem Film an, der die Realität seines Landes direkt verhandelt – und dafür jetzt eine zentrale asiatische Festivalbühne bekommt.

Was macht den Sieg besonders?

Busan ist kein Festival, das sich an Stars und Glamour misst – hier wird asiatisches Autorenkino gefeiert, und die Preise haben dadurch auch politisches Gewicht. Wenn ein iranischer Film ganz oben steht, ist das ein Signal: an die Filmszene, aber auch an die Zuschauer im Iran selbst. Majidi, der die Widmung an die Menschen in seinem Heimatland richtete, macht mit dieser Geste deutlich, dass dieser Preis nicht allein der Filmsprache gehört, sondern denen, über die der Film erzählt.

Was hat das mit dem Oscar zu tun?

Konkret: „Midday Meal" qualifiziert sich durch den Gewinn in Busan für das Rennen um den Besten Internationalen Film bei der kommenden Oscar-Verleihung. Der Hauptpreis des Busan-Festivals gilt als eines der offiziellen Qualifikations-Fenster der Academy. Nominiert ist der Film damit noch nicht – aber die erste Hürde ist genommen, und iranische Filme hatten es zuletzt selten so weit in dieses Rennen geschafft. Variety beschreibt den Siegerfilm als „simple, starkly powerful contemporary parable" – genau diese Mischung aus dokumentarischer Ruhe und politischer Brisanz ist es, die internationale Jurys aufhorchen lässt.

simple, starkly powerful contemporary parable about a rural schoolteacher making difficult moral choices to ensure his students continue to receive a free lunch in the face of government cuts

Quelle: Variety

Wer hat in Busan sonst noch gewonnen?

Die übrigen Preise der Abschlusszeremonie verteilten sich breit über den asiatischen Raum: Die Beste Regie ging an Lee Yun Chan aus Taiwan. Die darstellerischen Auszeichnungen erhielten Zhou Xun und Kashun Himeno. Damit zeigt die Jury 2026 einmal mehr, dass Busan den gesamten Kontinent im Blick hat – Taiwan, China und Japan waren ebenso vertreten wie Iran.

Was das für dich bedeutet

Wenn du dich für iranisches Kino interessierst, ist „Midday Meal" ein Film, den du auf dem Schirm haben solltest. Majidi erzählt ohne Pathos, mit dokumentarischer Ruhe – gerade deshalb funktioniert der Film für ein internationales Publikum. Ob er es am Ende auf die Oscar-Shortlist schafft, hängt jetzt davon ab, wie stark der Film in den nächsten Monaten in den USA wahrgenommen wird. Die Bühne dafür ist bereitet.

Quellen: Hollywood Reporter, Variety

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