Nur in der Nachspielzeit: Dortmund hadert im Pokal – dann wartet der Betis
Borussia Dortmund hat seinen DFB-Pokal-Auftritt gegen Werder Bremen erst in der Nachspielzeit überstanden. Am 4. November um 21 Uhr steht bereits das Champions-League-Duell gegen Real Betis an.
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Der 4. November war für Borussia Dortmund nicht gerade ein gemütlicher Start in die Woche. Gegen Werder Bremen stand die Mannschaft von Trainer Niko Kovac nach der ersten Halbzeit mit 2:0 vorn. Dann kippte die Partie beinahe, bis Marcel Sabitzer in der 93. Minute das entscheidende Tor schoss und Dortmund den 3:2-Sieg festmachte.
Für Real Betis ist das Spiel im Signal Iduna Park damit mehr als ein Auswärtsspiel in der Champions League. Der unmittelbar bevorstehende Gegner hatte einen Tag zuvor seine Pokalrunde nur mit einer späten Wendung überstanden. Am Mittwoch, 4. November, um 21 Uhr, reist Betis nach Dortmund.
Sabitzers Tor kam erst, als das Spiel schon kippte
Dortmunds klare Führung
Den ersten Schritt für die Dortmunder machte Guirassy. Danach erhöhte Chukwuemeka den Vorsprung, sodass Borussia Dortmund mit 2:0 in die Halbzeitpause ging. In dieser Situation schien die zweite Runde des DFB-Pokals nicht mehr in Gefahr.
WerderCAMBRIDGE kippte die Partie
Im zweiten Durchgang veränderte Werder die Lage deutlich. Füllkrug traf zweimal innerhalb von drei Minuten und glich die Dortmunder Führung aus. Sein erstes Tor war ein Elfmeter. Damit war aus einer klaren Führung ein offenes Pokalspiel geworden, das bereits in die Verlängerung zu gehen schien.
Erst als die Partie am Ende kippte, schlug Sabitzer zu. Sein Treffer in der 93. Minute brachte Dortmund nicht nur die drei Punkte des Sieges, sondern vor allem den Einzug in die nächste Phase des DFB-Pokals. Der Verlauf macht deutlich, wie knapp es am Ende wurde: Aus 2:0 wurde 2:2, ehe Sabitzer den Endstand auf 3:2 brachte.
Betis trifft auf einen Gegner unter Pokaldruck
Die Geschichte des Dortmunder Pokalsiegs liefert für das Champions-League-Spiel am 4. November vor allem eine konkrete Information: Der Gegner des Betis musste gegen Werder Bremen eine 2:0-Führung verteidigen und tat das nur mit zwei Toren von Füllkrug unter Druck.
Das Ergebnis erlaubt keinen direkten Vergleich der Kräfteverhältnisse. Der DFB-Pokal war ein eigener Wettbewerb, und der knappe Sieg sagt zunächst vor allem etwas über den Verlauf dieses Spiels aus. Klar belegt ist aber, wie viel Gegenwehr Werder in der zweiten Hälfte mobilisierte und wie spät Dortmund den Erfolg sicherte.
Für dich als Betis-Fan heißt das: Du bekommst keinen Gegner zu sehen, der seine Pokalrunde souverän abschloss. Dortmund brauchte das 3:2 im 93. Minute, um überhaupt in die nächste Runde einzuziehen. Am Signal Iduna Park wartet damit eine Aufgabe, bei der eine frühe Führung keineswegs automatisch Sicherheit bedeutet.
Auch Arsenal brauchte das Elfmeterschießen
Die andere Champions-League-Aufgabe
Ein weiterer Gegner des Betis hatte in seiner Landeskup-Runde ebenfalls mit einer Niederlage zu kämpfen: Der FC Arsenal trat in der vierten Runde der Carabao Cup beim Fletwood Town an. Das Team aus Englands vierter Division erreichte nach 90 Minuten 1:1 und gewann das Elfmeterschießen mit 5:3.
Arsenal-Torwart Jay Linch von Fletwood Town parierte den Schuss von Bruno Guimarães. Conor Haughey verwandelte anschließend den entscheidenden Elfmeter. Damit schied Trainer Mikel Arteta mit Arsenal aus der englischen Pokalrunde aus.
Der nächste Arsenal-Termin steht bereits
Betis empfängt Arsenal in der 7. Runde der Champions League am 20. Januar in der Cartuja. Bis dahin stehen dem Team aus Sevilla zwei unterschiedliche Pokal-Erfahrungen gegenüber: Dortmunds 3:2 gegen Werder Bremen und Arsenals Eliminierung im Elfmeterschießen gegen Fletwood Town.
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