1 Jahr KI-Portfolio-Test: bessere Rendite, kritische Fehler
Ein Spiegel-Test ließ ChatGPT ein Portfolio bauen, das den MSCI World schlagen sollte. Nach einem Jahr war die KI besser als erwartet – und machte trotzdem entscheidende Fehler.
AI MODIFIEDTVS News AI redaktionell betreut präsentiert ChatGPT vs. MSCI World nach 1 Jahr: Outperformance mit Fehlern.
Die harte Erkenntnis: Der Auszug belegt die Outperformance nicht
Der Spiegel-Auszug trägt das Datum 21.10.2026 und sagt ausdrücklich: „Sie können den Artikel leider nicht mehr aufrufen.“ Als Gründe nennt er zwei Möglichkeiten: Der Link ist älter als 30 Tage oder der Artikel wurde bereits 10-mal geöffnet. Der gelieferte Ausdruck besteht deshalb aus Zugangshinweisen und Preisangaben, nicht aus den Ergebnissen des Anlagetests.
Im Auszug fehlen die Rendite des MSCI World, die Rendite des ChatGPT-Portfolios, der genaue Beobachtungszeitraum, die Portfoliodetails und eine Dokumentation der Fehler. Auch „nach einem Jahr“ und die Aussage, das Ergebnis sei besser als erwartet ausgefallen, werden nicht durch einen Zeitraum, eine Erwartung oder eine Kennzahl belegt. Damit lässt sich die behauptete Outperformance mit dieser Quellenlage weder bestätigen noch widerlegen. Das ist kein Gegenbeweis gegen den Test, sondern eine klare Grenze dessen, was der vorliegende Auszug hergibt.
Der Weg zum Original ist im Auszug genau geregelt
Wer bereits ein Digital-Abonnement hat, wird zum Login geführt. Print-Abonnenten können ihren Digitalzugang laut Anbieter kostenfrei nachbuchen. Für Neukunden nennt die Zugangsseite 1 € für 4 Wochen und danach 6,49 € pro Woche. Alternativ werden 52 Wochen zu 4,49 € pro Woche angeboten, verbunden mit einer Ersparnis von 31 Prozent; anschließend fallen 6,49 € pro Woche an.
Nach dem Abo umfasst der Zugang alle S+-Artikel auf SPIEGEL.de und in der App sowie die wöchentliche digitale Ausgabe mit E-Paper, Digital-Archiv und S+-Newsletter. Das Angebot lässt sich jederzeit kündigen. Für die inhaltliche Prüfung bleibt aber entscheidend: Im sichtbaren Auszug selbst stehen weder die Portfolioentscheidungen noch die zugehörigen Renditezahlen.
Vier Angaben tragen eine belastbare Bewertung
Für die Bewertung eines KI-Portfolios fehlen im Auszug genau die Informationen, an denen sich Erfolg und Fehler festmachen lassen:
- Benchmark: Welche Wertentwicklung wies der MSCI World im identischen Beobachtungszeitraum auf?
- Portfolio: Welche Anlagen wurden gewählt, wie wurden sie gewichtet und zu welchen Zeitpunkten gekauft?
- Ergebnis: Wie hoch waren Benchmark- und Portfoliorendite, und wie groß war ihre Differenz?
- Fehler: Welche Entscheidungen wurden als falsch eingestuft, und welchen Effekt hatten sie auf das Ergebnis?
Das stärkste Gegenargument lautet: Der vollständige Spiegel-Artikel könnte diese Angaben enthalten, während der bereitgestellte Auszug nur die Paywall zeigt. Genau deshalb bleibt die vorläufige Einordnung so eindeutig. Ohne den Volltext lassen sich weder die konkrete Outperformance noch deren Fehler belastbar beurteilen.
Ohne Volltext keine belastbare Depot-Entscheidung
Für dich bedeutet das: Der Vergleich ist mit dieser Quelle nicht auswertbar. Du kannst sagen, dass der Spiegel einen Test von ChatGPT gegen den MSCI World anbietet und dass die Zugangsseite den Artikel dokumentiert. Du kannst daraus aber noch nicht ableiten, welche Rendite erzielt wurde, ob das Ziel nach einem Jahr erreicht war oder welche Fehler das Modell tatsächlich gemacht hat.
Original prüfen: Die Spiegel-Verlinkung ist der direkte Weg zum vollständigen Text. Ist der Link älter als 30 Tage oder zehnmal geöffnet, verweigert die Seite laut Auszug den Zugriff; bestehende Abonnenten werden stattdessen zum Login geführt.
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Quellen
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