Chrome 155: Sieben kritische Sicherheitslöcher – eine außerhalb der Sandbox

Google schließt mit Chrome 155 sieben kritische Sicherheitslücken. Eine davon erlaubt Remotecodeausführung außerhalb der Sandbox – betroffen sind Windows, macOS, Linux und Android.

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TVS News KI redaktionell betreut präsentiert Chrome 155: Google stopft sieben kritische Lücken.

Google hat mit Chrome 155 ein neues Sicherheitsupdate veröffentlicht. Laut Golem.de stopft das Update sieben kritische Sicherheitslücken im Browser. Mindestens eine davon erlaubt Angreifern, Schadcode aus der Ferne auszuführen – und das ausgerechnet außerhalb der Sandbox des Browsers.

Genau das macht die Lücke so brisant: Die Sandbox ist normalerweise die letzte Barriere zwischen schädlichem Webinhalt und deinem Betriebssystem. Gelingt es einem Angreifer, aus dieser Sandbox auszubrechen, hat er im schlimmsten Fall vollen Zugriff auf deinen Rechner. Deshalb stuft Google solche Schwachstellen als kritisch ein.

Betroffen ist Chrome laut Golem.de auf allen großen Plattformen: Windows, macOS, Linux und Android. Damit ist die Update-Empfehlung nicht nur etwas für Desktop-Nutzer – auch wer Chrome auf dem Smartphone verwendet, sollte die Aktualisierung mitnehmen.

Was eine Remotecodeausführung außerhalb der Sandbox bedeutet

Nach Angaben von Golem.de handelt es sich um eine Schwachstelle, die eine Remotecodeausführung außerhalb der Sandbox ermöglicht. Konkret heißt das: Ein Angreifer könnte theoretisch schon durch das Aufrufen einer präparierten Seite Code auf deinem Gerät ausführen, ohne dass du vorher etwas herunterladen oder bestätigen musst. Genau diese Kombination – kein Nutzer-Zutun, voller Systemzugriff – macht Lücken wie diese so gefährlich.

Welche der sieben Lücken im Detail welche Funktionen betreffen und welche Forscher sie gemeldet haben, berichtet Golem.de im verlinkten Artikel. Für dich als Chrome-Nutzer zählt am Ende vor allem eins: Die neue Version ist da – und sie sollte eingespielt werden.

Wer sollte jetzt handeln?

Kurz gesagt: jeder, der Chrome nutzt. Laut Golem.de deckt das Update Windows, macOS, Linux und Android ab. Chrome spielt Sicherheitsupdates normalerweise automatisch im Hintergrund ein – wer sichergehen will, startet den Browser einmal neu und prüft, ob die aktuelle Version 155 läuft. Wer Chrome auf mehreren Geräten nutzt, sollte auf allen kurz nachsehen.

Fazit

Sieben kritische Lücken, eine davon mit Remotecodeausführung außerhalb der Sandbox – Chrome 155 ist ein Sicherheits-Update, das du nicht auf die lange Bank schieben solltest. Der Aufwand ist klein, der potenzielle Schaden ohne Update ist groß.

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Quellen

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