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Mittelmacht im Vergleich: Warum Kanada es besser macht als Deutschland

Sicherheitsexpertin Sophie Eisentraut kritisiert in einem Handelsblatt-Gastkommentar, dass Deutschland im Gegensatz zu Kanada der eigenen Bevölkerung kein Selbstvertrauen als Mittelmacht vermittelt.

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Mittelmacht im Vergleich: Warum Kanada es besser macht als DeutschlandAI MODIFIED

TVS News KI redaktionell betreut präsentiert Neue Weltordnung: Deutschland fehlt Kanadas Selbstvertrauen.

Wie gehen demokratische Mittelmächte mit der neuen Weltordnung um? In einem Gastkommentar für das Handelsblatt zieht die Sicherheitsexpertin Sophie Eisentraut einen scharfen Vergleich: Deutschland fehle etwas, was Kanada längst habe – das Selbstvertrauen der eigenen Bevölkerung in den Einfluss von Mittelmächten.

Eisentraut ordnet ihre These in der Reihe „Global Challenges" des Wirtschaftsblatts ein. Demnach glaubten Kanadierinnen und Kanadier eher daran, dass ihr Land zwischen den Großmächten gestaltend wirken könne. Ottawa gelinge es offenbar besser als Berlin, der Bevölkerung dieses Selbstvertrauen zu vermitteln, schreibt die Expertin.

Der Beitrag erscheint als Gastkommentar und ist klar als persönliche Meinung der Autorin gekennzeichnet – nicht als Position des Handelsblatts.

Warum der Vergleich zwischen Berlin und Ottawa naheliegt

Deutschland und Kanada werden in der internationalen Politik häufig gemeinsam als klassische Mittelmächte verhandelt: Beide Länder sind in multilateralen Foren aktiv, setzen auf Diplomatie statt offene Machtprojektion und pflegen eine vergleichsweise zurückhaltende außenpolitische Rhetorik. Genau diese strukturelle Ähnlichkeit macht den Vergleich für Eisentraut zum Lackmustest – mit einem klaren Befund zugunsten Kanadas.

Global Challenges als Debattenformat

Die Reihe „Global Challenges" im Handelsblatt veröffentlicht regelmäßig externe Stimmen zu außen- und sicherheitspolitischen Fragen. Eisentraut bringt ihre Expertise als Sicherheitsexpertin ein und liefert mit dem Beitrag eine These zur politischen Selbstwahrnehmung westlicher Demokratien in einer Welt, in der sich die Gewichte zwischen den Großmächten verschieben. Der vollständige Gastkommentar ist hinter der Paywall des Handelsblatts zugänglich.

Quellen

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