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Olympia-Bewerbung: Durban setzt Johannesburg und Kapstadt zur Seite

Südafrika hat Durban zur bevorzugten Kandidatenstadt für die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2036 oder 2040 erklärt. Ein Erfolg wäre ein historischer Moment für Afrika.

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Olympia-Bewerbung: Durban setzt Johannesburg und Kapstadt zur SeiteAI MODIFIED

TVS News AI redaktionell betreut präsentiert Durban will Olympia-Host werden: Südafrikas Kandidatenstadt für 2036 und 2040.

Durban ist Südafrikas bevorzugte Kandidatin für die Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2036 oder 2040. Die ostküstliche Stadt wurde am Donnerstag vom acting president des südafrikanischen Olympischen Komitees, Lwandile Simelane, als zentrale Bewerberin benannt.

Damit ist Durban zunächst die Stadt, mit der Südafrika gegenüber dem Internationalen Olympischen Komitee antreten will. Die endgültige Auswahl ist damit noch nicht getroffen. Durban tritt damit aber gegen Johannesburg und Kapstadt an, die ebenfalls als Kandidatenstädte betrachtet worden waren.

Durban soll den Kern der Olympia-Bewerbung bilden

Das erklärte Ziel ist ein „Multi-City-Bid“. Simelane erklärte, Durban werde die Hauptkandidatin Südafrikas, allerdings solle die Bewerbung voraussichtlich Veranstaltungen in weiteren Städte einschließen. Damit wäre Durban nicht zwingend der einzige Austragungsort.

Die Entscheidung innerhalb Südafrikas konzentriert die Kandidatur dennoch auf eine klare Leitstadt. Das Land war zunächst offen für Johannesburg, Südafrikas wirtschaftliches Zentrum, oder Kapstadt. Nunmehr steht Durban im Zentrum der Olympia-Bewerbung.

Der Namenszug bringt außerdem einen besonderen historischen Reiz mit sich: Südafrika hat den Weltmeisterschaft 2010 bereits ausgerichtet. Damals war es der erste Weltmeisterschaft, der auf afrikanischem Boden stattfand. Durban war bereits damals als möglicher Olympia-Austragungsort im Gespräch. Eine offizielle Bewerbung folgte jedoch nicht, weil die Kosten Sorge bereiteten.

Die Kandidatur ist noch keine Gastgeberentscheidung

Das Internationale Olympische Komitee wird die Gastgeberstadt für die Olympischen Spiele 2036 voraussichtlich im Mittleren des Jahres 2029 auswählen. Südafrika bereitet sich damit auf eine mehrjährige Kandidaturenphase vor. Für die Auswahl zur Ausrichtung im Jahr 2040 nennen die vorliegenden Angaben keinen Entscheidungstermin.

Die Nominierung Durbans durch Südafrika sagt daher noch nicht, dass die Stadt die Spiele ausrichten wird. Sie bedeutet, dass Durban als bevorzugte Kandidatin in die internationale Auswahl geht. Ob und wie die geplante Mehrstadt-Bewerbung aufgebaut wird, steht unter anderem davon ab, welche Kosten und Durchführungspläne vorgelegt werden.

Die Möglichkeiten reichen dabei von einer vollständigen Ausrichtung in Durban bis zu einer Aufteilung, bei der Wettbewerbe in weiteren südafrikanischen Städten stattfinden. Genau diese Flexibilität bildet den Kern des von Simelane beschriebenen „Multi-City-Bid“.

Sieben Länder konkurrieren um die Spiele 2036

Südafrika ist eine von siebzehn Kandidatenstaaten für die Olympischen Spiele 2036. Neben Südafrika haben Indien, Katar, Südkorea, Deutschland, Ungarn und die Türkei ihr Interesse an der Bewerbung bekundet.

Für die 2036-Spiele galt bis 31. Oktober die Frist, auf die sich die nationalen Olympischen Komitees offiziell bewerben konnten. Durbans Benennung konzentriert Südafrikas eigene Kampagne damit auf eine konkrete Stadt, während die internationale Auswahl noch mehrere Mitbewerber offenlässt.

Die Kosten bleiben die größte offene Frage

Am Donnerstag konnten die Verantwortlichen noch keine Schätzung vorlegen, wie viel die Ausrichtung der Olympischen Spiele in Südafrika kosten würde. Das passt zur Erfahrung mit dem gescheiterten Olympia-Plan von Durban nach der Weltmeisterschaft 2010: Damals waren vor allem Kostenbedenken ein Grund dafür, dass keine offizielle Bewerbung zustande kam.

Damit liegt der entscheidende Prüfpunkt für Durban klar. Die Stadt hat den politischen und organisatorischen Führungsanspruch für Südafrikas Bewerbung übernommen. Vor einer Olympia-Ausrichtung müssen aber die Kosten geklärt, die Mehrstadt-Aufteilung ausgearbeitet und die Zustimmung des IOC im Jahr 2029 erreicht werden. Wird Durban ausgewählt, wäre Südafrika das erste afrikanische Gastgeberland der Olympischen Sommerspiele.

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