Moyes’ Pokalplan steht unter Druck
David Moyes will mit Everton im Carabao Cup erstmals seit 32 Jahren wieder einen Titel gewinnen. Gleichzeitig haben die Eigentümer die Investitionen gedrosselt und suchen einen Käufer für den Klub – deshalb wiegt der Ausgang des Spiels gegen Newcastle besonders schwer.
AI MODIFIEDTVS News AI redaktionell betreut präsentiert Everton gegen Newcastle: Moyes’ Pokalhoffnung unter Druck.
Wenn der Carabao Cup nicht längst zu den etablierten Pokalen im englischen Vereinsfußball gehört hätte, wäre die Ausgangslage für Everton und David Moyes deutlich weniger kompliziert. Der Klub hat den Wettbewerb noch nie gewonnen. Die zuletzt gewonnene Trophäe liegt 32 Jahre zurück. Damit wird das Viertelfinale gegen Newcastle United am Donnerstag zu einem Test, der weit mehr bedeutet als den Einzug in die nächste Runde.
Everton hat sich für diese Saison zwei Ziele gesetzt: eine europäische Kampagne und das Ende der Pokalpause. Der Weg dorthin ist unterdessen komplizierter geworden. Die Eigentümergruppe The Friedkin Group hat die Transferaktivitäten stark eingeschränkt und sucht einen Käufer für den Klub. Die Anforderungen an Moyes bleiben trotzdem unverändert.
Warum Newcastle für Everton jetzt besonders wichtig ist
Das Spiel findet im Hill Dickinson Stadium statt. Newcastle stehen dort 15 Prozent der verfügbaren Plätze zur Verfügung. 7.732 Zuschauerinnen und Zuschauer sollen das Spiel verfolgen. Das Spiel ist damit nicht nur sportlich, sondern auch medial ein Highlight.
Die Mannschaft des FC Everton, die in dieser Saison bislang zweimal verloren hat, trifft auf Chelsea und Arsenal, die zuletzt für ihre Auftritte aufgefallen sind. Nach den Niederlagen gegen diese beiden Klubs bietet der Carabao Cup die Chance, wieder Positives zu erreichen. Der Pokalwettbewerb ist damit eine konkrete Möglichkeit, das bislang unerreichbare Pokalziel wieder in den Mittelpunkt zu rücken.
Die Eigentümer stellen die Planung des Klubs auf den Kopf
Der größte Gegenwind kommt nicht vom Gegner aus Newcastle, sondern aus der Vereinsführung. The Friedkin Group will den Klub verkaufen und hat die Investitionen in den Kader stark zurückgefahren. Damit ist die ursprüngliche Planung, für eine europäische Saison zusätzliche Spieler zu verpflichten, hinfällig geworden.
Moyes muss dennoch liefern. Für den Trainer wird es nicht entscheidend sein, ob die Eigentümer ihre Strategie geändert haben. An ihm und seinem Team wird gemessen, ob aus dem ambitionierten Saisonziel noch etwas wird. Der Pokalwettbewerb ist dabei nicht nur eine sportliche Möglichkeit, sondern auch ein Signal an die Vereinsumgebung: Der Klub ist trotz der veränderten Pläne der Eigentümer in der Lage, einen erfolgreichen Abend zu erleben.
Ein Erfolg gegen Newcastle würde eine Lücke schließen
Everton hat den Carabao Cup noch nie gewonnen. Ein Sieg im Viertelfinale oder ein späterer Finalgewinn würde daher nicht einfach den Gewinn einer weiteren Trophäe bedeuten. Der Klub würde erstmals in diesem Wettbewerb überhaupt eine Trophäe erreichen können – und so die seit 32 Jahren andauernde Pokalpause unterbrechen.
Bis zum Erfolg ist der Weg dorthin freilich lang. Newcastle, das zuletzt gegen Chelsea und Arsenal gewonnen hat, tritt in aktueller Form an. Für Moyes geht es deshalb darum, die eigenen Fehler aus den letzten beiden Niederlagen zu vermeiden und die Chancen in Hillsborough zu nutzen.
Der Bericht von The Guardian beschreibt ein Everton, das gleichzeitig um seine Zukunft ringt und noch eine greifbare Pokalchance besitzt. Am Donnerstag zeigt sich, wie weit Moyes und sein Team unter diesen Bedingungen kommen.
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