LIVE
GTA 6: 210 GByte und Hundekot in South ParkPeltola-Kampagne: Gouverneur von Alaska ordnet Kriminalermittlung anGTA 6 zeigt Gameplay in South Park – exklusiv und verstörend?Albanese räumt Sparbedarf ein: Wo die Labor-Partei unter Druck gerätIndustrie 4.0 in Burgos: 14 Prozent bessere Verpackungsqualität und drei neue RoboterThreads of Time: JRPG für den Sommer 2027 angekündigtTod von Richard Norton: TGA-Prüfung nicht zugelassener Peptide gefordert19-Jährige stirbt nach Schussangriff vor Brisbaneer Pub: Drei weitere VerletzteHacker behaupten: Daten des Heimatschutzministeriums gestohlenParcoursup 2028: Der Streit über die Nachfolgeplattform nimmt konkrete Formen an252 Millionen Hektar bei der Restaurierung: Wie weit ist das 30-Prozent-Ziel bis 2030 entfernt?YouTube Premium: 20 % mehr Abonnenten trotz Preiserhöhungen

Sporting de Hortaleza – Sevilla FC: Trauer überschattet den Pokalauftakt

Der Sevilla FC reist nach einem schweren Zugunfall in Toledo zum Pokalstart gegen Sporting de Hortaleza. Die Partie findet unter den Bedingungen einer tiefen nationalen Trauer statt.

4 Min. Lesezeit
Sporting de Hortaleza – Sevilla FC: Trauer überschattet den PokalauftaktAI MODIFIED

Hier LG OLED C4

Bei Amazon ansehen

TVS News AI redaktionell betreut präsentiert Sporting de Hortaleza – Sevilla FC: Pokalstart nach dem Zugunglück.

Am 29. Oktober 2026 reist die Mannschaft des Sevilla FC nach Madrid. Der geplante Pokalstart gegen die AD Sporting de Hortaleza steht damit fest, obwohl die eigentliche Pokalrunde des Vortags wegen eines schweren Zugunfalls in Toledo verschoben werden musste. Der Unfall hat nach Angaben von ABC das Leben von dutzenden Familien zerstört.

Für Sevilla ist das keine gewöhnliche Partie. Das Team von Trainer Luis García Plaza versucht, mit der verschobenen Runde und der Trauer im ganzen Land umzugehen und den Pokalstart trotzdem so normal wie möglich zu behandeln. Der Verein reist am Berichtstag mit einem Flug in die spanische Hauptstadt. Dort beginnt die Reise in den Knockout-Wettbewerb – gegen einen Gegner, der eigentlich für eine klare Aufgabe gehalten wird.

Warum die Pokalrunde verschoben wurde

Der Unfall in Toledo

Der Bericht von ABC beschreibt die Lage mit einer wichtigen Konsequenz: Wegen des Zugunfalls in Toledo musste die gesamte Pokalrunde des Vortags verschoben werden. Sevilla war deshalb gezwungen, seinen Pokalstart auf einen anderen Termin zu legen. Der Berichtstag ist nun der Donnerstag.

Für die betroffenen Familien geht es um weit mehr als einen verschobenen Spieltag. Die Vereine müssen dagegen ihre Planung neu ordnen. Bei Sevilla kommt hinzu, dass die Mannschaft trotz des Unglücks am Donnerstag in Madrid antreten soll. García Plaza versucht, den Spieltag mit „mínima normalidad“ anzugehen. Das klingt nach einer nüchternen Planung, beschreibt aber eine Situation, in der die Trauer den gesamten Tag prägt.

Sporting de Hortaleza: Ein Amateurclub aus Madrid

Die sechste Kategorie und ein ungewöhnliches Spielfeld

Der Gegenspieler ist die AD Sporting de Hortaleza aus dem Madrider Stadtteil Hortaleza. Die Mannschaft spielt in der Primera Autonómica de Madrid, was nach den Angaben des Berichts der sechsten Kategorie des spanischen Fußballs entspricht. Es handelt sich um einen Amateurverein.

Weil das reguläre Spielfeld nicht die Anforderungen der RFEF erfüllt, wird die Partie nicht in Hortaleza, sondern im Estadio Municipal El Val in Alcalá de Henares ausgetragen. Das Stadion liegt etwa 35 Kilometer vom Stadtteil Hortaleza entfernt und wurde 1973 eröffnet. Es fasst ungefähr 8.000 Zuschauer.

Besonders ungewöhnlich ist die Größe des Spielfelds. El Val misst 108 mal 72 Meter. Zum Vergleich: Das Spielfeld im Sánchez-Pizjuán, im Bernabéu und im Camp Nou misst jeweils 105 mal 68 Meter. Sevilla muss seinen Heimvorteil also nicht auf einem vertrauten Format suchen.

Ein Verein mit anderen Arbeitszeiten

Die Spieler von Sporting de Hortaleza führen kein professionelles Leben. Der von Jorge Mendoza trainierte Klub besteht unter anderem aus Apothekern, Handwerkern, Maschinenbedienern, Obsthändlern und Studenten. Nach ihrer Arbeit wechseln sie häufig noch einmal die Kleidung und fahren anschließend zum Training. Es ist üblich, dass sie erst um 23.30 Uhr losfahren, um Arbeit und Fußball miteinander zu verbinden.

Für die meisten wäre ein Pokalspiel gegen den historischen Siebenfachen-Europameister Sevilla FC vorher kaum vorstellbar gewesen. Das Los des Heimrechts beziehungsweise der Auslosung löste deshalb große Freude im Mannschaftsraum und im ganzen Viertel von Hortaleza aus. Mendoza beschreibt die Aufgabe als historisches Geschenk, das die Mannschaft in vollem Umfang genießen wolle.

Sevilla reist nach Madrid und plant eine Rotation

17 Punkte aus zehn Spielen

Das Sevilla FC reist am selben Tag mit dem Flugzeug in die Hauptstadt. Nach dem Sieg am Montag gegen Osasuna mit 2:0 im Ramón Sánchez-Pizjuán will der Klub seine gute Form auch im Pokal bestätigen. In der LaLiga steht die Mannschaft nach zehn Spieltagen mit 17 Punkten in der_upper class="upper-zone">oberen Tabellenregion

Trotzdem wird García Plaza für El Val fast die gesamte Mannschaft rotieren. Der Grund ist der Spielplan: Am Sonntag wartet im Coliseum bereits Getafe. Wer am Donnerstag spielt, kann am Sonntag um 14.00 Uhr nicht erneut antreten. „Alle, die am Donnerstag spielen, können am Sonntag nicht spielen. Das ist unmöglich. Wir müssen die zweite Einheit aufstellen.“, erklärte der Trainer. Damit erhalten mehrere Spieler weniger gebräuchliche Minuten und die Gelegenheit, sich zu zeigen.

Voraussichtlich steht folgende Sevilla-Aufstellung im Municipal de El Val: Fran González im Tor; dahinter Carmona, Sangante, Cardoso und Julio Díaz; im Mittelfeld Kochorashvili, Manu Bueno, Rubén Vargas, Peque und Alfon; im Angriff Robbie Ure.

Der Pokalstart am Donnerstag um 21.00 Uhr

Eine Pflichtaufgabe mit großem Abstand

Sporting de Hortaleza – Sevilla FC wird am Donnerstag um 21.00 Uhr im Estadio Municipal El Val in Alcalá de Henares angepfiffen. Die Übertragung läuft über Movistar LaLiga; als Schiedsrichter ist Luis Bestard Servera vom Comité Balear eingetragen.

Sportlich ist der Gegner für Sevilla deutlich geringer einzuschätzen. García Plaza will dennoch „die Copa compete[n]“, wie er es im Bericht formuliert. Für ihn bedeutet Wettkampf nicht automatisch, ins Endspiel zu gelangen, sondern die Aufgabe ernst zu nehmen und so weit wie möglich zu kommen. Zwei frühere Halbfinale-Nächte beim Deportivo Alavés und beim Mallorca geben ihm dabei eine klare Referenz.

So beginnt der Sevilla FC seinen Pokallauf also nicht mit einem künstlich aufgefächerten Heimspiel, sondern in Alcalá de Henares, gegen einen Amateurverein aus Madrid, auf dem größten Spielfeld Spaniens. Der Hintergrund bleibt der Zugunfall in Toledo und die landesweite Trauer. Die sportliche Aufgabe ist für Sevilla deutlich zugänglicher – die Umstände des Abends sind es nicht.

↓

Quellen

Was denkst du?

AI-unterstützt · redaktionell betreut

Scroll weiter, um zu reagieren und zu teilen.