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4:0 in Krefeld: Meister Eisbären Berlin setzt Auswärtsserie fort

Eisbären Berlin gewinnen 4:0 beim DEL-Aufsteiger Krefeld. Goalie Jonas Neffin feiert den nächsten Shutout, der deutsche Meister setzt seine Auswärtsserie fort.

2 Min. Lesezeit
4:0 in Krefeld: Meister Eisbären Berlin setzt Auswärtsserie fortAI MODIFIED

TVS News KI redaktionell betreut präsentiert Nächster Shutout für Jonas Neffin: Eisbären Berlin gewinnen 4:0 in Krefeld.

Es läuft bei den Eisbären Berlin – auswärts läuft es besonders. Mit dem 4:0 (1:0, 0:0, 3:0) bei den Krefeld Pinguinen holte der Deutsche Meister am Freitagabend seinen vierten Auswärtssieg in Folge und bleibt damit das Maß der Dinge in der DEL – auch beim Aufsteiger.

Wie aus Krefelds Startfurioso ein Berliner 1:0 wurde

Auf dem Papier war Krefeld der Außenseiter, auf dem Eis sah das erste Drittel allerdings anders aus. Die Hausherren bestimmten die Anfangsphase, hatten frühe Torgelegenheiten und stürmten Richtung Berliner Kasten. Das Tor fiel trotzdem auf der anderen Seite: Markus Vikingstad nutzte in der 6. Minute den ersten gefährlichen Berliner Angriff eiskalt zur Führung. Was dann folgte, war weniger Highlight-Tape als Männer-Eishockey: harte Zweikämpfe, immer wieder Puckverluste, wenige klare Chancen. Beide Teams gingen das Mitteldrittel wie ein Geduldspiel an – und beide Goalies hielten dicht.

Das dritte Drittel gehört den Berlinern

Nach der zweiten Pause stellten die Eisbären den Charakter des Spiels auf den Kopf. Tobias Krestan erhöhte in der 49. Minute nach einem Alleingang auf 2:0 – und das hatte doppelten Charakter: Für den 18 Jahre alten Angreifer war es das erste DEL-Tor überhaupt. Dass er ausgerechnet in dem Moment traf, in dem die Berliner ihre Effizienz zeigten, sagt viel über seine Rolle in der Breite des Kaders. Danach wurde es deutlich: Vikingstad (58.) und Andreas Eder (60.) stellten mit späten Treffern den Endstand her. Krefeld kämpfte bis in die Schlusssekunden, kam aber nicht mehr ran.

Neffins fünfter Shutout und 8.029 Augenzeugen

Hinter der Berliner Defensive stand Jonas Neffin und feierte seinen fünften Shutout in dieser DEL-Saison. Fünf Mal ohne Gegentor bei einem Meister, der gerade auswärts vier Mal in Folge gewinnt – das ist kein Zufall, das ist Konstanz. Auf der anderen Seite hielt Krefelds Goalie Juha Jatkola die Niederlage in Grenzen, konnte gegen die druckvolle Schlussphase der Berliner aber nichts mehr ausrichten. Vor 8.029 Zuschauern in der ausverkauften Krefelder Arena wurde es am Ende ein klarer Berliner Abend – auch wenn 40 Minuten lang alles nach einem engen Duell aussah.

Was das für dich bedeutet

Wenn du den Eisbären in dieser Saison etwas vorwirfst, dann ist es Auswärtsstärke ganz sicher nicht. Der Meister reist weiter, sammelt Punkte und bekommt gleichzeitig seinen Nachwuchs eiskalt vor das Tor – Krestans Premierentor ist das beste Beispiel. Für Krefeld heißt das 4:0: Mit der Anfangsphase können die Pinguine arbeiten, gegen die Sprintfähigkeit eines eingespielten Meisters über 60 Minuten brauchen sie noch eine Schippe Konstanz.

Quellen

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