Gaspreis klettert auf höchsten Stand seit Ende 2022
Der Iran-Konflikt treibt den Gaspreis in Europa auf den höchsten Stand seit Ende 2022. Leere Speicher und der Wettbewerb mit Asien um LNG verschärfen die Lage – eine Entspannung ist nicht in Sicht.
AI MODIFIEDTVS News KI redaktionell betreut präsentiert Gaspreis klettert auf höchsten Stand seit Ende 2022 – Iran-Krieg drückt auf die Heizkosten.
Der Gaspreis in Europa steht so hoch wie seit Ende 2022 nicht mehr. Auslöser ist laut Handelsblatt der Iran-Konflikt – und der Blick in die Gasspeicher macht die Sache nicht besser. Wer in den kommenden Monaten auf sinkende Heizkosten hofft, braucht vor allem Geduld.
Denn die europäischen Gasspeicher sind nach Angaben des Handelsblatts deutlich leerer als im Schnitt der vergangenen Jahre. Genau dieser Puffer fehlt jetzt, wo die Preise ohnehin unter Druck stehen.
Warum der Iran-Konflikt den Gaspreis trifft
Europa bezieht einen wachsenden Anteil seines Gases als LNG – verflüssigtes Erdgas, das per Schiff kommt. Ein erheblicher Teil dieser Lieferrouten führt durch oder nahe am Persischen Golf. Wird die Passage dort unsicher, schlägt das unmittelbar auf den Weltmarktpreis durch. Heißt: Die geopolitische Lage am Golf schreibt sich direkt in deine nächste Heizkostenabrechnung.
Speicher als fehlender Puffer
Über den Sommer füllen die EU-Staaten normalerweise ihre Gasreserven, um die Heizsaison zu überstehen. In diesem Jahr fällt der Füllstand laut Handelsblatt deutlich dünner aus als im Durchschnitt der Vorjahre. Fehlt dieser Puffer, lassen sich Preisspitzen im Winter nicht mehr so leicht abfangen – jeder Kälteeinbruch wirkt dann stärker durch.
Asien bietet mit – Europa bekommt weniger
Europa steht beim LNG inzwischen in direkter Konkurrenz zu asiatischen Abnehmern. Steigt dort die Nachfrage, wandert ein Teil der verfügbaren Frachten dorthin ab. Das Handelsblatt sieht darin einen zusätzlichen Belastungsfaktor für den ohnehin angespannten europäischen Markt.
Was das für dich bedeutet
Eine kurzfristige Entspannung ist nach Einschätzung des Handelsblatts nicht abzusehen. Solange der Iran-Konflikt die Lieferketten belastet und Asien als Käufer mitbietet, bleibt der Aufwärtsdruck auf den Gaspreis bestehen – und mit ihm die Belastung für Haushalte in Europa.
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