Warum GM das Autobauen nicht an humanoide Roboter ĂŒbergibt
GM-Chefproduktbeauftragter Sterling Anderson setzt bei der Entwicklung autonomer Fahrzeuge auf KI und zentrale Rechner â aber nicht auf humanoide Roboter. Was das fĂŒr den Produktionsalltag bedeutet, zeigt seine Einordnung.
AI MODIFIEDTVS News AI redaktionell betreut prÀsentiert Sterling Anderson: Warum humanoiden Robotern die Autopflege zugetraut wird.
Warum General Motors nicht auf humanoide Roboter setzt
Bei einer Technologieveranstaltung in New York stellte General Motors seine neue Roadmap fĂŒr die Entwicklung autonomer Fahrzeuge vor. Im Mittelpunkt stehen KI-gesteuerte Fahrzeugentwicklung, fortgeschrittene Batterietechnik, leistungsfĂ€hige Fahrzeugcomputer und autonomes Fahren.
General Motors verfolgt damit das Konzept eines âintelligence-defined vehicleâ. Der Anspruch: KĂŒnstliche Intelligenz, zentralisierte Computing-Systeme und virtualisierte Entwicklung sollen die Entwicklungszeiten fĂŒr Fahrzeuge verkĂŒrzen.
Nicht alle Neuerungen waren vollstĂ€ndig unbekannt. Hands-free- und eyes-off-Automatisierung sowie neue Batteriechemien waren bereits zuvor angekĂŒndigt worden. Die Veranstaltung zeigte vor allem, wie GM diese Bausteine miteinander verbinden will.
Warum der Roboter nicht jede Aufgabe ĂŒbernehmen sollte
Sterling Anderson, Chief Product Officer von General Motors, hĂ€lt humanoide Roboter beim Autobau fĂŒr den falschen Ansatz. Der Roboter ist fĂŒr ihn nicht automatisch die passende Antwort auf komplexe ProduktionsablĂ€ufe.
Damit setzt GM bei der Zukunft der MobilitÀt nicht auf einen möglichst menschenÀhnlichen Arbeiter in der Fabrik, sondern auf eine Digitalisierung der Entwicklung. Die KI soll dabei helfen, Fahrzeuge schneller und mit virtualisierten Prozessen zu realisieren.
Die Strategic kombiniert damit zwei Ebenen: autonome Fahrzeuge sollen kĂŒnftig selbststĂ€ndig unterwegs sein, wĂ€hrend ihre Entwicklung stĂ€rker software- und datengetrieben organisiert wird. Beides zielt auf das âintelligence-defined vehicleâ statt auf ein einzelnes Robotermodell.
Was die PrĂ€sentation fĂŒr die Autobranche bedeutet
Die AnkĂŒndigung zeigt, dass der Wettbewerb um die Zukunft des Autos zunehmend ĂŒber Daten, Rechenleistung und Softwareentscheidungen lĂ€uft. Wer Fahrzeuge schneller entwickeln will, muss nach GMs Ansicht nicht zuerst humanoide Roboter einsetzen.
FĂŒr Kunden ist zunĂ€chst die Produktseite entscheidend: GM verbindet die angekĂŒndigte Automatisierung mit intelligenteren Fahrzeugcomputern und neuer Batterietechnik. Der Einsatz humanoider Produktionsroboter gehört dagegen ausdrĂŒcklich nicht zu dieser Roadmap.
Die Redaktion von The Verge fĂŒhrte bei der Veranstaltung auĂerdem GesprĂ€che mit Sterling Anderson. Im Mittelpunkt stehen dabei KI, autonome Systeme und Datenschutz â Themen, die zeigen, wie eng die technologische Ausrichtung mit der Entwicklung vernetzter Fahrzeuge verbunden ist.
Fazit: Digitalisierung schlÀgt den humanoiden Roboter
General Motors will die Entwicklung intelligenter Fahrzeuge beschleunigen, setzt dabei aber auf zentralisierte Rechner, KI und virtualisierte Prozesse. Sterling Andersons Position ist eindeutig: Humanoide Roboter sollen nicht die tragende Rolle beim Bau der Autos ĂŒbernehmen.
Die Meldung ist vor allem fĂŒr alle relevant, die den Wandel der Autobranche verstehen wollen: Wer auf den Einsatz menschenĂ€hnlicher Maschinen in der Produktion wartet, bekommt bei GM vorerst keine BestĂ€tigung. Stattdessen wird der unsichtbare Wandel ĂŒber Software, Daten und Fahrzeugcomputer zum zentralen Wettbewerbsfaktor.
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