860 Millionen Euro zu viel: Heizöl-Kunden zahlen tiefer als nötig
Laut Berechnungen eines Greenpeace-Experten sollen Ölkonzerne seit Beginn des Irankriegs fast 860 Millionen Euro Übergewinne mit Heizöl erzielt haben – Heizöl-Kunden zahlen tiefer als gerechtfertigt.
AI MODIFIEDTVS News KI redaktionell betreut präsentiert Greenpeace rechnet vor: Fast 860 Millionen Euro Übergewinne mit Heizöl seit Irankrieg.
Fast 860 Millionen Euro – so hoch sollen die Übergewinne sein, die Ölkonzerne seit Beginn des Irankriegs mit Heizöl erzielt haben. Der Spiegel berichtet über Berechnungen eines Experten der Umweltorganisation Greenpeace.
Wer mit Heizöl heizt, muss dafür seit Beginn des Irankriegs tief in die Tasche greifen. Laut Berechnungen eines Greenpeace-Experten sogar deutlich tiefer als gerechtfertigt, schreibt der Spiegel.
Was sagt die Greenpeace-Berechnung?
Die Analyse eines Greenpeace-Experten kommt zu dem Ergebnis, dass Heizöl-Kunden seit Beginn des Irankriegs deutlich mehr zahlen, als es gerechtfertigt wäre. Die Lücke zwischen tatsächlichem und fairem Preis summiert sich demnach auf rund 860 Millionen Euro – ein Betrag, den die Umweltorganisation als Übergewinne der Ölkonzerne wertet.
Damit steht der Vorwurf im Raum, dass die höheren Heizöl-Preise nicht allein mit Rohstoffkosten und Kriegsfolgen zu erklären sind, sondern auch eine Marge enthalten, die über das gerechtfertigte Maß hinausgeht.
Was bedeutet das für Verbraucherinnen und Verbraucher?
Wer mit Heizöl heizt oder demnächst einen Tank füllen will, bekommt mit der Greenpeace-Analyse eine Einordnung, wie viel teurer Heizöl seit Beginn des Irankriegs tatsächlich geworden ist. Eine offizielle Stellungnahme der betroffenen Ölkonzerne zu den Vorwürfen lag zunächst nicht vor.
Welche Unternehmen die Berechnung konkret benennt und wie die Methode im Detail aussieht, berichtet der Spiegel in voller Länge.
Update
Das Magazin ELTERN wird 60. Chefredakteurin Claudia Weingärtner spricht im Interview über veränderte Erziehungsvorstellungen, Leistungsdruck und mehr Gelassenheit im Alltag. · 2026-10-15 15:15 UTC
Du kennst das Gefühl: Wenn es um Kinder geht, haben alle eine Meinung – und der Ratgeber-Markt ist voll. Ein Anker in dieser Landschaft ist seit 60 Jahren das Magazin ELTERN. Anlässlich des Jubiläums spricht Chefredakteurin Claudia Weingärtner im Interview mit der Frankfurter Rundschau über drei Themen, die Familien heute beschäftigen: veränderte Erziehungsvorstellungen, gestiegenen Leistungsdruck und mehr Gelassenheit im Alltag.
Der Titel des Gesprächs – „Kinder brauchen keine perfekten Eltern" – ist dabei weniger eine neue Erziehungsregel als eine bewusste Gegenbewegung. Weingärtner richtet den Blick auf übersteigerte Ideale, an denen sich Eltern messen – oft genug ohne Anker im eigenen Familienalltag.
Was das für dich heißt: Ein Sechzig-Jahre-Rückblick, der weniger neue Vorschriften liefert als den Hinweis, dass Erziehung nie in ein Ideal passt – und genau deshalb etwas Luft lassen darf.
Was sich in sechs Jahrzehnten Erziehungsdebatte verschoben hat
Sechs Jahrzehnte ELTERN bedeuten sechs Jahrzehnte Begleitung durch ständig wechselnde Erziehungsdebatten – von rigiden Erwartungen früherer Jahrzehnte bis zu heutigen Diskursen über Bindung, Mental Load und Selbstfürsorge. Familien, die heute kleine Kinder haben, navigieren durch Begriffe wie „emotionale Verfügbarkeit" oder „freie Erziehung" – oft ohne zu wissen, welches Modell zu ihrem Kind passt.
Im Interview bündelt Weingärtner ihre Diagnose in drei Feldern: veränderte Erziehungsvorstellungen, den Leistungsdruck, der heute auf Eltern und Kindern lastet, und den Versuch, dem mit mehr Gelassenheit zu begegnen – nicht als Passivität, sondern als Praxis gegenüber überzogenen Erwartungen.
Leistungsdruck – warum er Thema sein muss
Kinder stehen heute früher unter Beobachtung, Noten und Vergleichsdruck – und mit ihnen die Eltern. Was als „Förderung" verkauft wird, fühlt sich für viele Familien wie ein Hamsterrad an. Weingärtner greift diesen Druck im Gespräch auf und stellt ihm Gelassenheit gegenüber: nicht weniger kümmern, sondern weniger unter ständiger Erwartung stehen.
„Kinder brauchen keine perfekten Eltern" – was der Satz öffnet
Die Aussage im Titel zielt erkennbar nicht auf Nachlässigkeit, sondern auf Entlastung: Eltern müssen nicht jede Welle der Erziehungsdebatte mitmachen, jedes neue Buch kennen und jede Erwartung erfüllen. „Perfekt" steht hier als überzogenes Ideal, der Satz selbst als Erlaubnis, den Alltag an der Realität der eigenen Familie auszurichten.
Das vollständige Interview mit Chefredakteurin Claudia Weingärtner liest du bei der Frankfurter Rundschau.
Update
YouTuber Holle (Holger Schwietering) eröffnet nach dem Erfolg in der Europa Passage einen zweiten Honest-Kebab-Laden in Hamburg-Winterhude. · 2026-10-15 16:17 UTC
Nach der Erfolgsgeschichte in der Europa Passage zieht es YouTuber Holle in einen neuen Hamburger Stadtteil: Holger Schwietering eröffnet in Winterhude den zweiten Honest-Kebab-Laden. Das berichtet das Hamburger Abendblatt.
Vom YouTube-Kanal in die eigene Küche
Holger Schwietering ist als YouTuber "Holle" aktiv. Mit Honest Kebab hat er den Sprang aus der digitalen Welt in die eigene stationäre Gastronomie gewagt – zuerst in der Europa Passage, einem stark frequentierten Einkaufszentrum in der Hamburger Innenstadt. Dass der Laden dort laut Abendblatt zur Erfolgsgeschichte wurde, ist jetzt die Grundlage für den nächsten Schritt.
Was die Expansion nach Winterhude für dich bedeutet
Mit dem zweiten Standort verlässt Schwietering die Innenstadt und geht in den Stadtteil. Das ist ein klassischer Schritt für ein Gastro-Konzept, das in der City Fuß gefasst hat: erst die Laufkundschaft im Shoppingcenter testen, dann in Stadtteile gehen, wo Stammkundschaft entstehen kann. Wenn du in Winterhude oder den angrenzenden Vierteln wohnst, bekommst du Honest Kebab künftig vor der Tür – ohne den Umweg über die Innenstadt.
Wer ist Holle – und was steckt hinter Honest Kebab?
Über die konkrete Ausrichtung von Honest Kebab, das Sortiment oder die Preisgestaltung schweigt der bisherige Bericht des Abendblatts. Bekannt ist bislang nur: Holle ist YouTuber, Honest Kebab ist sein Dönerladen, und das Konzept ist in der Europa Passage eine Erfolgsgeschichte. Was genau Holle auf YouTube macht und wie das mit dem Restaurant zusammenhängt, hat das Abendblatt in seinem Bericht nicht verraten.
Was noch offen bleibt
Einen konkreten Eröffnungstermin für die Winterhude-Filiale nennt der Bericht nicht. Auch Angaben zu Karte, Preisen oder zum Konzept des neuen Ladens fehlen. Du erfährst die Details hier, sobald Holle oder Honest Kebab sie veröffentlichen.
Update
Der ADAC sieht das Wochenende auf Hessens Autobahnen als Geduldsprobe – die größten Engpässe drohen laut Prognose auf A3, A5 und A7. Was Pendler und Reisende wissen sollten. · 2026-10-16 13:21 UTC
Wer am Wochenende auf Hessens Autobahnen unterwegs ist, braucht nach Einschätzung des ADAC vor allem Geduld. Der Automobilclub warnt vor dichtem Verkehr auf den Hauptstrecken des Landes und macht drei Autobahnen als die größten Nadelöhre aus.
Wie die Frankfurter Rundschau unter Berufung auf den ADAC berichtet, treffen sich am Wochenende auf der A3, der A5 und der A7 Pendler-, Reise- und Transitverkehr – genau die drei Strecken, die der Club als zentrale Engstellen sieht.
Wo sich die Lage am Wochenende zuspitzt
Die drei genannten Autobahnen sind die Hauptschlagadern, die Hessen in Nord-Süd-Richtung und nach Westen beziehungsweise Osten durchziehen. Die A3 bindet den Rheingau an den Frankfurter Raum an, die A5 führt von Frankfurt Richtung Süden zur Landesgrenze nach Baden-Württemberg, die A7 verläuft durch Nordhessen und reicht von Kassel in den Raum Fulda. Wer zwischen Nord- und Südhessen unterwegs ist, kommt an mindestens einer dieser Trassen kaum vorbei – was sie nach ADAC-Lesart zum Stau-Brennpunkt des Wochenendes macht.
Was Pendler und Reisende mitnehmen sollten
Wer am Wochenende zwischen Kassel, Frankfurt und Südhessen mit dem Auto fahren muss, teilt sich die Fahrbahn mit dem Reise- und Pendlerverkehr Tausender anderer. Die Wahrscheinlichkeit, im Stau zu stehen, ist nach ADAC-Lesart hoch. Wer seine Fahrt zeitlich verschieben kann, hat bessere Karten – wer sie antreten muss, hält den Verkehrsfunk oder eine Navigations-App im Blick, um lange Wartezeit zu vermeiden, wo eine Ausweichroute möglich ist.
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