Wer wird der nächste James Bond? Drei Namen im Rennen
Josh O’Connor reagiert auf die Spekulationen um die Nachfolge von Daniel Craig: Für ihn wäre seine Berücksichtigung eine außergewöhnliche Auszeichnung. Neben ihm werden Callum Turner und Jack Lowden als mögliche Kandidaten genannt.
AI MODIFIEDTVS News AI redaktionell betreut präsentiert James-Bond-Rätsel: Ist Josh O’Connor der nächste 007.
Am 3. November 2026 öffnete Josh O’Connor in seiner Heimatstadt Cheltenham das neue Everyman Theatre samt Bildungs- und Gemeinschaftszentrum. Auf der Veranstaltung in England wurde er direkt auf die Bond-Gerüchte angesprochen. Der 36-jährige Schauspieler, bekannt aus „The Crown“, „Knives Out“ und „Challengers“, sagte, es sei ihm eine Ehre, mit seinem Namen im Gespräch zu sein: „Sehr geehrt“ („very honored“).
Das war keine Zusage. Aber O’Connor machte klar, dass ihn die Vorstellung selbst überrascht. Deshalb lohnt der Blick auf das, was in den Berichten bereits konkret ist – und auf das, was weiterhin fehlt.
O’Connors „Pinch-Me-Moment“ in Cheltenham
Bestätigt ist seine öffentliche Reaktion auf die Spekulation. Auf die Frage, ob er als möglicher Nachfolger von Daniel Craig gehandelt werde, sagte O’Connor: „In dieselbe Schublade einzuordnen zu werden, ist außergewöhnlich“ („To be considered in that same sort of bracket is extraordinary“).
Danach beschrieb er die Nachricht als „einen völlig surrealen Pinch-me-Moment“ („an incredibly bizarre pinch me moment“). Sogar die Aussicht, seinen Namen gemeinsam mit einem solchen角色 in einem Satz zu hören, habe für ihn etwas Surreales gehabt. Eine Frage nach konkreten Plänen beantwortete O’Connor nicht: „Ich fürchte, darüber kann ich nichts weiter sagen“ („I am afraid, there is nothing to say beyond that“).
To Be Considered Is Extraordinary
Seine Zurückhaltung ist auffällig. O’Connor nennt weder Dreharbeiten, Verhandlungen noch eine offizielle Auswahl. Er bestätigt nur, dass er von der Debatte Kenntnis hat und sie als ungewöhnlich empfindet. Genau das macht seine Aussage zu einem Signal – aber nicht zu einer Besetzungsentscheidung.
Der Anlass war konkret: O’Connor hatte das Everyman Theatre in Cheltenham eröffnet. Variety verortet seine Bemerkung bei der Eröffnung des neuen Bildungs- und Gemeinschaftszentrums. The Hollywood Reporter nennt Cheltenham ebenfalls als seinen Heimatort.
Turner und Lowden stehen im Rennen – vorläufig
Variety berichtet, O’Connor befinde sich demnach unter einer Handvoll Schauspieler, die sich in den endgültigen Screen-Tests für die nächste Bond-Rolle befinden. Neben ihm nennt der Bericht Jack Lowden und Callum Turner.
The Hollywood Reporter schreibt etwas vorsichtiger, O’Connor sei „im Rennen“, um Craig zu ersetzen. Ende Oktober hatte die Redaktion zudem erfahren, dass die Screen-Tests für den Bond-Film von Amazon MGM Studios in London in Kürze stattfinden sollten.
Ein paar Namen lassen sich wieder ausschließen. So bestätigten Quellen gegenüber The Hollywood Reporter, dass Jack O’Connell nicht zu den Kandidaten gehört. Auch Jacob Elordi absolviert keine Tests. Zuvor waren unter anderem Aaron Taylor-Johnson, Paul Mescal, Harris Dickinson und James Norton mit der Bond-Rolle in Verbindung gebracht worden.
Die Auswahl wird damit konkreter, bleibt aber eine Auswahl von Berichten. Weder nennen die beiden vorliegenden Berichte eine offizielle Entscheidung noch einen bestätigten Drehstart. Auch ein Produktionstermin wird nicht genannt.
Der 26. Bond-Film bekommt ein neues Team
Beim kommenden Film handelt es sich um den 26. Teil der langjährigen Spionagereihe. Laut Variety übernahm Amazon MGM Studios 2025 die kreative Kontrolle von Barbara Broccoli und Michael G. Wilson, die das Franchise zuvor lange betreut hatten.
Regie soll Denis Villeneuve übernehmen, der bereits „Dune“ inszeniert hat. Das Drehbuch schreibt Steven Knight, bekannt als Schöpfer von „Peaky Blinders“. Amy Pascal und David Heyman produzieren den Film. Für die Suche nach dem nächsten Bond ist Nina Gold verantwortlich.
Damit steht mehr fest als nur der Kandidatenkreis. Das Produktionsteam ist namentlich bekannt, der Titel des noch namenlosen Films und der neue 007 dagegen nicht. Eine offizielle Besetzung nennen auch diese Angaben nicht.
Lowden bleibt leise, Brosnan spricht für Turner
Auch Jack Lowden reagierte auf die Spekulationen, ohne sie zu befeuern. Er sagte British GQ, die Aufmerksamkeit sei „sehr schmeichelhaft“, wolle den Wirbel aber nicht mit weiteren Kommentaren anfachen: „Ich werde dem Lärm nichts hinzufügen“ („I’m just not really going to add to the noise“).
Pierce Brosnan übernahm dagegen eine deutlich sichtbarere Rolle in der Debatte. Der ehemalige Bond erklärte, inzwischen nur noch Zuschauer zu sein und gespannt darauf, wer die „epische Rolle der Filmgeschichte“ spielen wird. Er lobte die vorgeschlagenen Schauspieler allgemein, richtete seine Bewunderung aber besonders an Callum Turner, mit dem er bereits zusammenarbeitete: „Er ist so stark“ („He’s so strong“).
Für die Kandidaten fügt das keinen formellen Schritt hinzu. Es zeigt aber, wie sichtbar die Debatte inzwischen ist: O’Connor spricht aus Cheltenham über seine Einordnung, Lowden dämpft den Lärm und Brosnan liefert seinen Kandidaten ein öffentliches Kompliment.
Was feststeht – und was nicht
Der belastbare Stand lässt sich in drei Ebenen sortieren. Da sind erstens die berichteten Screen-Tests für O’Connor, Turner und Lowden. Zweitens O’Connors ungewöhnlich zurückhaltende Bestätigung, dass er über seine Berücksichtigung überrascht ist. Und drittens das bekannte Produktionsteam um Villeneuve, Knight, Pascal, Heyman und Nina Gold.
Nicht belegt sind eine offizielle Besetzung, ein Drehstart oder O’Connors Beteiligung an konkreten Verhandlungen. Die stärkste Aussage lautet daher nicht „Bond steht fest“, sondern: Josh O’Connor hat öffentlich bestätigt, dass ihn die Bond-Spekulationen selbst beschäftigen.
Wer die nächsten Schlagzeilen einordnen will, sollte deshalb auf drei Signale achten: eine offizielle Nominierung durch Amazon MGM Studios beziehungsweise Nina Gold, bestätigte Screen-Tests in London und eine Nachricht, die O’Connor, Turner oder Lowden namentlich als nächsten 007 ernennt. Bis dahin bleiben sie Kandidaten – und O’Connors surrealer Pinch-me-Moment die auffälligste persönliche Reaktion in diesem Auswahlverfahren.
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