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Neue KI-Steuer: Was Wildberger jetzt von Bill Gates übernimmt

Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) macht sich für eine Besteuerung von KI-Umsätzen stark – und übernimmt einen Vorschlag, den Microsoft-Mitgründer Bill Gates zuvor öffentlich gemacht hatte.

4 Min. Lesezeit

TVS News KI redaktionell betreut präsentiert KI-Steuer: Merz-Minister Wildberger greift Gates-Vorschlag auf.

Wenn du KI-Tools wie ChatGPT oder Gemini regelmäßig nutzt, zahlst du bislang keine eigene Abgabe auf den Strom aus deiner Steckdose – doch genau das könnte sich nach dem Willen von Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) ändern. Er spricht sich für eine Besteuerung von Umsätzen mit Künstlicher Intelligenz aus.

Den Vorschlag hat er nicht selbst erfunden: Microsoft-Mitgründer Bill Gates hatte laut der „Frankfurter Rundschau“ bereits für genau diese Linie plädiert – also dort besteuern, wo KI Geschäftsmodelle befeuert. Wildberger greift die Argumentation auf und bringt sie als CDU-Minister unter Bundeskanzler Friedrich Merz in die politische Debatte ein.

Was das am Ende konkret für Verbraucherinnen und Verbraucher heißt, ist offen. Klar ist nur die Stoßrichtung: Es geht um Umsätze mit KI – nicht um eine neue Flatrate-Abgabe für deinen nächsten Chat.

Was bislang feststeht

Wildbergers Positionierung ist neu in der Berliner Debatte. Gates hatte die Besteuerung von KI-Umsätzen zuvor öffentlich ins Spiel gebracht – mit dem Kern, dass Einnahmen aus automatisierten Geschäftsmodellen dort versteuert werden sollen, wo sie entstehen. Wildberger übernimmt diese Stoßrichtung laut „Frankfurter Rundschau“ ausdrücklich.

Was du davon mitnehmen kannst: Es geht um die Anbieter-Seite, nicht um deinen nächsten Account – zumindest nach dem, was bisher öffentlich ist.

Was noch offen ist

Die wichtigsten Fragen fehlen noch – ein konkreter Gesetzentwurf, ein Steuersatz, ein Inkrafttreten. Wildberger liefert bislang eine politische Positionierung, nicht einen fertigen Plan. Unklar bleibt, ob die Steuer als nationale Lösung oder im EU-Starling geplant ist, wie sie KI-Anbieter wie OpenAI, Google oder Anthropic treffen würde und welche Ausnahmen gelten sollen.

Du merkst dir am besten: Heute ist ein Stimmungsbild, kein Steuerbescheid. Die Debatte fängt gerade erst an.

Was das für deinen Alltag bedeuten kann

Konkret ändert sich für dich heute nichts. Wenn die Steuer tatsächlich kommt, schlägt sie zuerst bei den Anbietern auf – und die Frage ist, wer sie weitergibt: höhere Preise für Premium-Modelle, neue B2B-Tarife oder ein Aufschlag auf die API-Nutzung. Bis dahin bleibt es bei einem „Wir prüfen das“ aus Berlin.

Update

Microsoft ermittelt nach Exchange-Server-Ausfällen, die mit den Oktober-Updates für Windows Server zusammenhängen. Mailtransport und Postfachzugriff sind betroffen, ein Fix fehlt bisher. · 2026-10-16 10:50 UTC

KB5128895 – so lautet das Oktober-Update für Exchange Server SE, das aktuell für Ausfälle sorgt. Nach der Installation der Windows-Server-Patches vom Oktober 2026 häufen sich Meldungen von Admins: Mailtransport und Postfachzugriff streiken. Microsoft untersucht das Problem – ein Fix ist nach aktuellem Stand nicht in Sicht.

Wenn du selbst einen Exchange-Server betreibst oder in einer IT-Abteilung arbeitest, ist das gerade brisant: Die Patches, die deine Infrastruktur eigentlich absichern sollen, legen den Mailserver lahm. Genau das berichten mehrere Fachquellen übereinstimmend.

Microsoft ermittelt – was bisher bekannt ist

Nach der Installation der Oktober-Updates für Windows Server kommt es laut heise online auf Exchange-Servern zu Ausfällen. Microsoft hat eine Untersuchung eingeleitet. Das IT-Fachportal it-administrator.de beschreibt die Lage ähnlich: Betroffen seien demnach sowohl der Mailtransport als auch der Postfachzugriff. Einen Fix gebe es noch nicht.

Die IT-Fachseite frankysweb.de nennt konkrete Details: Es geht um das Oktober-Update mit der Kennung KB5128895, also das Security Update 11 (SU11) für Exchange Server SE. Auch dort bestätigt man, dass sich die Ausfallmeldungen derzeit häufen. Die Probleme treten offenbar gehäuft im Zusammenspiel mit dem Windows-Patch auf, nicht als einzelne Fehlkonfigurationen.

On-Premises und Cloud: zwei getrennte Baustellen?

Die bisherigen Berichte beziehen sich vor allem auf lokal betriebene Exchange-Server. Parallel meldet der IT-Blog borncity.com eine Störung in Microsofts Cloud-Dienst Exchange Online unter der Kennung EX1489902. Microsoft untersuche demnach auch dort, ob die Windows-Updates schuld sind. Nutzer von Exchange-Online-Postfächern sollen ihre Postfächer zeitweise nicht erreichen können.

Ob zwischen beiden Vorfällen ein direkter Zusammenhang besteht, ist bislang offen. Klar ist nur: Microsoft hat parallel an mehreren Stellen mit der Fehlersuche begonnen.

Sechs Schwachstellen und ein Abschied für ältere Versionen

Die Oktober-Updates waren aus Sicherheitssicht durchaus umfangreich. Wie frankysweb.de in einem weiteren Beitrag berichtet, schließt Microsoft damit sechs Schwachstellen im Exchange Server. Für die älteren Versionen Exchange 2016 und 2019 handelt es sich demnach um das letzte Extended Security Update (ESU) – danach ist Schluss mit den kostenpflichtigen Sicherheits-Patches über dieses Programm.

Microsoft selbst verweist in seiner Troubleshooting-Dokumentation auf eine Liste typischer Fehler beim Einspielen kumulativer Updates (CU) und Security Updates (SU). Ob das aktuelle Problem dort auftaucht, war zum Zeitpunkt der Berichte noch nicht bestätigt.

Was das für Admins und Nutzer bedeutet

Falls du einen Exchange-Server betreibst: Die Oktober-Sicherheitsupdates 2026 sind zwar dringend empfohlen, offenbar aber mit Risiken verbunden. Microsoft hat noch keinen außerplanmäßigen Patch angekündigt. Wer das Update bereits installiert hat und jetzt unter Ausfällen leidet, sollte den Server-Zustand dokumentieren und auf ein offizielles Statement warten.

Für reine Exchange-Online-Nutzer gilt: Ruhe bewahren. Microsoft arbeitet laut borncity.com an der Analyse der Störung EX1489902. Ob es einen Workaround gibt, war zunächst unklar. Sobald Microsoft ein Update oder eine offizielle Lösung veröffentlicht, aktualisieren wir den Artikel.

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Quellen

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