Lance Bass packt aus: Nur 35 Dollar am Tag für *NSYNC
Lance Bass hat enthüllt, wie wenig er und seine *NSYNC-Bandkollegen in den Jahren des Erfolgs wirklich verdienten – der Betrag sorgt für Schock.
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35 Dollar am Tag – das ist der Betrag, den Lance Bass nach eigenen Angaben bei *NSYNC verdient haben will. Der Sänger blickt in einem aktuellen Gespräch offen auf seine Boygroup-Vergangenheit zurück, und die Zahl, die er nennt, klingt für eine der erfolgreichsten Bands der späten 90er fast absurd.
Wenn du an *NSYNC denkst, kommen dir vermutlich andere Bilder in den Kopf: ausverkaufte Arenen, Hysterie in den USA und Europa, Nummer-eins-Alben am Fließband. Die Band wurde laut Page Six bereits 1995 gegründet und gehörte schnell zur ersten Liga der internationalen Boygroups. Doch zwischen Bühnenjubel und Kontostand klaffte offenbar eine riesige Lücke.
Was hat Lance Bass genau gesagt?
Wie sowohl E! News als auch Page Six berichten, hat Bass enthüllt, dass er und seine Bandkollegen während ihrer Jahre bei *NSYNC nur sehr wenig Gage erhalten haben sollen. Konkret spricht er von rund 35 Dollar pro Tag – umgerechnet grob 33 Euro. E! News schreibt, die Bandmitglieder hätten "just a tiny bit" bekommen. Page Six geht noch einen Schritt weiter und zitiert Bass mit einem harten Vergleich: "Working for free" – also arbeiten für umsonst.
Warum ist das so überraschend?
Weil *NSYNC wirtschaftlich ein Massengeschäft war. Die Band verkaufte Millionen Tonträger, war Dauergast in den Charts und tourte durch die ganze Welt. Für Außenstehende wirkt es daher widersprüchlich, dass die fünf Mitglieder am Ende jeden Tag mit einem Betrag nach Hause gingen, der heute kaum für ein Mittagessen in der Innenstadt reicht. Genau diesen Widerspruch greift Bass mit seiner Aussage auf – und er ist nicht der erste Künstler, der so etwas öffentlich macht.
Was steckt typischerweise hinter solchen Zahlen?
Die Musikbranche ist berüchtigt dafür, dass gerade am Anfang wenig bei den Künstlern selbst ankommt. Plattenlabel, Manager, Produktionskosten, Anwälte, Tourneeveranstalter – zwischen einem verkauften Album und dem Kontostand der Sänger stehen oft viele Beteiligte, die mitverdienen. Bass' Aussage passt damit in ein größeres Muster, über das in der Branche immer wieder gestritten wird. Ohne die genauen Vertragsdetails zu kennen, bleibt aber auch bei *NSYNC offen, wie viel davon am Ende beim Management hängen blieb und wie viel tatsächlich bei den fünf Sängern ankam.
Was macht Lance Bass heute?
Bass hat sich längst ein zweites Standbein aufgebaut. E! News beschreibt ihn als Gastgeber der Sendung "Cocktail Wars". Damit steht er heute beruflich auf eigenen Beinen – was seine jetzigen Aussagen über die alte Gage in einem etwas entspannteren Licht erscheinen lässt. Aus der Position eines gestandenen Entertainers blickt er auf eine Zeit zurück, die für ihn finanziell offenbar kein großes Geschäft war.
Was bleibt vom Mythos *NSYNC?
Die Enthüllung nimmt dem Hype um die Band nichts weg – die Musik, die Tourneen und der Kultstatus stehen für sich. Aber sie zeigt, wie trügerisch das Bild von "reich und berühmt" sein kann. *NSYNC war 1995 gestartet und wurde zum weltweiten Phänomen, doch wer am Ende wirklich profitiert hat, erzählt Bass jetzt mit einer klaren Zahl: 35 Dollar pro Tag und das Gefühl, für umsonst zu arbeiten.
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