Lidl testet autonom fahrenden Lkw: Erste Genehmigung für Filialbelieferung in Deutschland
Lidl testet einen autonom fahrenden Lastwagen für die Belieferung seiner Filialen – nach Handelsblatt-Informationen liegt die Genehmigung für einen ersten Pilotversuch in Deutschland vor. Bis zum breiten Einsatz sind aber noch Fragen offen.
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Der Discounter Lidl testet einen autonom fahrenden Lastwagen für die Belieferung seiner Filialen – und hat dafür nach Informationen des Handelsblatts nun die Genehmigung für einen ersten Pilotversuch in Deutschland bekommen. Bis zu einem breiten Einsatz im Filialnetz sind allerdings noch einige Fragen offen.
Damit bewegt sich einer der größten deutschen Lebensmittelhändler in einem Feld, das Logistik, Handel und Regulierung gleichermaßen betrifft. Was genau auf den Straßen zwischen Verteilerzentrum und Markt passieren soll, ist bislang nicht öffentlich.
Was bislang bekannt ist
Nach Handelsblatt-Informationen hat Lidl die Genehmigung für einen ersten Test mit einem autonom fahrenden Lkw zur Filialbelieferung in Deutschland erhalten. Über den Hersteller des Fahrzeugs, die geplanten Strecken, den Zeitraum und die Zahl der beteiligten Filialen enthält der Bericht keine Angaben.
Klar ist damit bislang nur das Grundprinzip: Der Lastwagen soll künftig Waren vom Lager zu den Lidl-Märkten bringen – ohne dass ein Mensch am Steuer sitzt. Wie weit das im Pilotbetrieb tatsächlich geht und an welchen Stellen doch Personal an Bord ist, geht aus dem Bericht nicht hervor.
Was noch offen bleibt
Bis zu einem flächendeckenden Einsatz autonomer Lkw in der Filialbelieferung sind nach Angaben des Handelsblatts noch einige Fragen zu klären. Welche das im Detail sind, lässt der Bericht offen. Auch Lidl selbst hat sich zu dem Pilotprojekt bislang nicht öffentlich geäußert.
Was der Test konkret für die Beschäftigten im Logistiknetz, für die Tourenplanung im Unternehmen und am Ende für die Warenverfügbarkeit in den Filialen bedeutet, ist derzeit ebenfalls offen. Bis Lidl selbst Details zu Strecke, Zeitraum und beteiligten Standorten nennt, bleibt der Pilot ein Zwischenschritt mit Ansage – und vielen offenen Punkten.
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