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Bayern ohne Neuer: Urbig dürfte vorerst ins Tor

Manuel Neuer hat sich beim 2:1-Sieg des FC Bayern gegen Mainz 05 am Fuß verletzt. Der Klub gab einen Sehnenteilriss bekannt; für die kommenden Wochen dürfte Jonas Urbig im Tor stehen.

4 Min. Lesezeit

TVS News AI redaktionell betreut präsentiert Manuel Neuer: Sehnenteilriss – was jetzt feststeht.

Die Szene passt zu den Zahlen: Manuel Neuer war 40 Jahre alt, für den FC Bayern der älteste Bundesliga-Spieler der Vereinsgeschichte und gerade erst in der 45. Minute gegen den FSV Mainz 05 ausgewechselt worden. Für ihn kam Jonas Urbig. Am Ende gewannen die Bayern das Spiel trotzdem.

Damit war der Ausfall zunächst nicht nur eine Verletzung, die mit dem Spiel in Mainz zusammenhing. Neuer hatte den Anlass selbst benannt: „Jeden Tag Schmerzen beim Gehen“. Noch vor der Partie hatte er zudem erklärt, die vergangenen Tage und Wochen seien „keine leichte Situation“ gewesen. Der anschließend vom Verein bestätigte Sehnenteilriss im rechten Fuß passt zu dieser seit Wochen bestehenden Beschwerde.

Die 45. Minute machte den Ausfall offiziell

Direkt nach dem Abpfiff fasste Sportvorstand Max Eberl den Befund zusammen: „Es ist das, was schon vorher am Fuß war. Das ist jetzt wieder aufgetreten.“ Mit dieser Formulierung ordnete er die Verletzung nicht als völlig neues Ereignis ein, sondern als erneuten Ausbruch eines bereits vorhandenen Problems.

Eine Untersuchung in München brachte anschließend Klarheit über die Diagnose: Sehnenteilriss im rechten Fuß. Den genauen Ablauf des Zusammenspiels oder den Ort der Verletzung innerhalb der Partie nennen die verfügbaren Informationen nicht. Sicher belegt sind der Zeitpunkt des Wechsels in der 45. Minute, der Einsatz von Jonas Urbig und die medizinische Diagnose des Vereins.

Für den Tor ist die unmittelbare Folge eindeutig. Der FC Bayern muss vorerst ohne Neuer planen. Jonas Urbig übernahm bereits in Mainz, weil die Auswechslung während des Spiels nicht mehr rückgängig zu machen war. Wie viele Spiele Urbig bestreiten wird und ob die Personalie anschließend von anderen Faktoren abhängt, dazu gibt es keine konkrete Angabe.

Warum Neuer trotzdem spielte

Neuer war in Mainz nicht nur deshalb im Tor, weil er als Stammtorwart vorgesehen war. Er hatte in diesem Spiel einen Altersrekord für den FC Bayern gesetzt und war damit zum ältesten Bundesliga-Spieler der Vereinsgeschichte avanciert.

Seine körperliche Situation stand allerdings bereits vor diesem Auftritt unter Druck. Wegen einer Sehnenreizung hatte Neuer zuvor drei Spiele verpasst. In der Champions League gegen Atlético Madrid war er zuletzt wieder im Einsatz gewesen. Nach jenem Spiel in Madrid hatte er über die täglichen Schmerzen beim Gehen berichtet und die vergangenen Tage und Wochen als „keine leichte Situation“ bezeichnet.

Die Meldungen setzen damit einen nachvollziehbaren zeitlichen Zusammenhang: Neuer war nicht erst im Spiel in Mainz von Beschwerden überrascht worden. Die Schmerzen waren bereits vor der Partie vorhanden, der Einsatz in der Champions League war der jüngste Beleg seiner Rückkehr. In Mainz kam es dann zur erneuten Verschlimmerung, die mit dem Wechsel in der 45. Minute endete.

Der Klub nennt keine Prognose

Die wichtigste Einschränkung betrifft die Dauer des Ausfalls. Der FC Bayern teilte die Diagnose mit, machte aber keine konkrete Prognose, wie lange der Weltmeister von 2014 ausfallen würde. Das bedeutet: Der Ausfall steht fest, eine Rückkehr in einer bestimmten Spielwoche ist dagegen nicht belegt.

Eine Einordnung des Heilungsverlaufs liefern die vorliegenden Informationen ebenfalls nicht. Es gibt keine genannte Zahl verpasster Spiele für die neue Verletzung und keinen medizinischen Zeitplan. Auch die Frage, ob ein operativer Eingriff oder eine andere medizinische Behandlung erforderlich ist, wird nicht beantwortet.

Der Vergleich mit den drei previously missed matches wegen der Sehnenreizung macht die Unsicherheit nicht kleiner. Die frühere Reizung hatte Neuer nach eigener Aussage bereits jeden Tag beim Gehen beeinträchtigt. Nun ist der Sehnenteilriss hinzugekommen. Wie schnell und unter welchen Bedingungen er ausheilt, bleibt deshalb offen.

Jonas Urbig übernimmt die nächste Phase

Die sportliche Antwort auf die Verletzung steht bereits fest: Jonas Urbig steht dem FC Bayern im Tor zur Verfügung. Er war der Nationaltorwart, der in der 45. Minute für Neuer ins Spiel kam und das Spiel mit 2:1 gewann. Damit hat der 25-Jährige nicht nur den Platz zwischen Neuer und dem Platz gehalten, sondern die Partie auf der Position beendet, die Neuer bis zur Verletzung innehatte.

Für die kommenden Wochen ist Urbig damit die naheliegende Option. Einen festen Einsatzplan nennt der FC Bayern zwar nicht. In der sportlichen Praxis bedeutet Neus Ausfall aber, dass die erfolgreiche Torwartbesetzung der 2:1-Sieges von Urbig erst einmal eine direkte Aufgabe für den Youngster darstellt.

Die Focus Panorama fasst die neue Verletzung als erneuten längeren Ausfall zusammen. Beim Spiegel stehen die Diagnose, der Ausfall und Urbig als voraussichtliche Vertretung im Mittelpunkt. Übereinstimmend belegt sind vor allem drei Dinge: Sehnenteilriss, keine konkrete Rückkehrprognose und Urbig als aktueller Torwart.

Quellen

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