Cooking-App neu: So will NYT Cooking deine Rezepte verändern
Die New York Times testet einen KI-gestützten Rezept-Editor für ihre Cooking-App. Er soll Zutaten austauschen und Rezepte an individuelle Bedürfnisse anpassen – laut WIRED gelingt das in den meisten Fällen.
AI MODIFIEDTVS News AI redaktionell betreut präsentiert NYT Cooking im Test: Die neue KI verändert Rezepte – und das klappt meistens.
Ein Rezept verändern, ohne selbst Zutaten und Mengenangaben neu zu erfinden: Genau dafür hat die New York Times eine neue Beta-Funktion in ihrer Cooking-App ergänzt. Der Rezept-Editor soll vorhandene Rezepte mithilfe von künstlicher Intelligenz so verändern, dass sie besser zu den eigenen Bedürfnissen passen.
Das klingt zunächst nach einer unspektakulären Funktion. Für dich kann sie aber den Unterschied machen, ob ein Rezept aus der App tatsächlich gekocht wird oder ob du wegen einer fehlenden Zutat, einer unverträglichen Zutat oder eines anderen Ergebnisses aus dem Kochmodus aussteigst. WIRED hat die neue Funktion ausprobiert. Das Urteil fällt überwiegend positiv aus.
Kurz gesagt: Du gibst der App ein Rezept und lässt einzelne Bestandteile austauschen oder das Gericht anpassen. Die KI übernimmt die Veränderung. In den meisten Fällen landet laut dem Test ein brauchbares Ergebnis.
Was der neue Rezept-Editor können soll
Zutaten ersetzen ist eine der zentralen Funktionen des Editors. Damit lässt sich ein veröffentlichtes Rezept an deine Vorräte oder an Zutaten anpassen, die du tatsächlich verwenden möchtest. Der entscheidende Unterschied zur klassischen Rezeptsammlung: Nicht nur das Original bleibt stehen, sondern die App erzeugt eine angepasste Variante.
Daneben kann der Rezept-Editor Rezepte allgemein verändern. Damit bekommt das Werkzeug einen größeren Spielraum als eine reine Zutatensuche. Das kann besonders interessant sein, wenn du ein Gericht ausprobieren möchtest, bei dem einzelne Bestandteile nicht passen.
Wichtig für die Einordnung: WIRED berichtet, dass die Funktion größtenteils funktioniert. Das ist kein Urteil über perfekte KI-Ausgabe. Die Redaktion beschreibt die Ergebnisse vielmehr als insgesamt überzeugend. Welche einzelnen Austauschversuche besonders gut oder weniger gut funktionierten, nennt die vorliegende Zusammenfassung nicht.
Warum die Cooking-App damit mehr kann als Rezepte speichern
Die Cooking-App dient bislang als Rezept-Bibliothek. Mit dem neuen Editor wird sie um eine Funktion erweitert, die aus einem festen Rezept eine veränderte Fassung macht. Du bist damit nicht mehr darauf angewiesen, ein vorhandenes Gericht strikt nachzukochen.
Gerade bei Zutaten, die du nicht verträgst, nicht kaufen möchtest oder einfach nicht zur Hand hast, ist ein Austausch praktisch. Das Rezept bleibt als Ausgangspunkt erhalten, während die KI die Anpassung übernimmt. Das spart dir zumindest einen Teil der Arbeit, der sonst beim Kochen und bei der Planung mit der App entsteht.
Der Haken: Das Werkzeug befindet sich in einer Beta-Phase. Das spricht für einen Testbetrieb, in dem sich einzelne Funktionen noch verändern können. Belegt ist außerdem, dass die Cooking-App derzeit nur um das Austauschen von Zutaten und das Anpassen von Rezepten erweitert wird.
Was WIRED tatsächlich bestätigt – und was nicht
Der Test liefert vor allem ein klares Gesamturteil. Die neue KI-Funktion trifft den Geschmack der Redaktion meistens: Sie liefert überwiegend brauchbare Änderungen an bestehenden Rezepten. Damit ist die wichtigste Ausgangslage für Nutzerinnen und Nutzer klar.
Für eine detaillierte Bewertung fehlen in den verfügbaren Angaben allerdings konkrete Beispiele. So nennt die Zusammenfassung weder einzelne ausgetauschte Rezepte noch konkrete Fehlversuche. Auch zum Umfang der Änderungen, zur Bedienung oder zu den Grenzen des Systems macht sie keine detaillierten Angaben. Diese Punkte solltest du deshalb nicht als geprüfte Funktionen verstehen.
Für den Alltag heißt das: Du kannst die Cooking-App als Ausgangspunkt nutzen und ein Rezept an deine Zutaten sowie deine Pläne anpassen. Erwarte von der Beta-Funktion aber keine perfekte Lösung für jedes Rezept. Die Aussage „meistens gut“ ist das realistischere Versprechen.
Für wen sich die KI-Rezeptfunktion lohnt
Am ehesten profitiert du, wenn du regelmäßig Rezepte aus der App nutzt und dabei ohnehin einzelne Zutaten ändern willst. Dann übernimmt die KI einen Teil der Umformulierung. Das ist besonders praktisch, wenn dein Vorrat nicht vollständig zum veröffentlichten Rezept passt oder du eine Variante eines Gerichts suchst.
Weniger überzeugend ist der Nutzen, wenn du ohnehin jedes Rezept vollständig selbst planst und anschließend nach eigenen Angaben kochst. Dann ersetzt die Funktion keinen kompletten Kochprozess, sondern vor allem einen Teil der Rezeptanpassung.
Das praktische Fazit von WIRED ist deshalb simpel: Die neue Cooking-Funktion kann sich lohnen, besonders wenn du Rezepte flexibel anpassen willst. Sie ist bereits als Beta verfügbar, und die Redaktion ist mit den Ergebnissen überwiegend zufrieden. Probiere sie aus, wenn dir einzelne Zutaten oder eine bestimmte Abwandlung im Kopf herumspuken.
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