Oslo gibt frei, legt aber Berufung ein: Marius Borg Høiby
Das Osloer Amtsgericht lässt Marius Borg Høiby aus der Untersuchungshaft. Weil die Staatsanwaltschaft Berufung einlegt, bleibt der Sohn von Königin Mette-Marit bis zur Entscheidung in Hausarrest.
AI MODIFIEDTVS News AI redaktionell betreut präsentiert Marius Borg Høiby aus Untersuchungshaft entlassen – Staatsanwaltschaft legt Berufung ein.
Das Osloer Amtsgericht hat Marius Borg Høiby aus der Untersuchungshaft entlassen. Für die norwegische Öffentlichkeit ist das eine überraschende Wende im Verfahren gegen den Sohn von Königin Mette-Marit. Allerdings endet seine Haft nicht mit einem freien Fuß: Bis zur Berufungsentscheidung bleibt er in Hausarrest.
Das Gericht gibt den Antrag auf Freilassung statt
Marius Borg Høiby hatte seine Entlassung aus der Untersuchungshaft beantragt. Nach Angaben von Bunte gab das Osloer Amtsgericht diesem Antrag statt. Damit ist er nicht mehr in Untersuchungshaft.
Die Berufung hält ihn in Hausarrest
Die Freilassung bedeutet jedoch nicht, dass Høiby vollständig auf freiem Fuß ist. Wie Focus Panorama berichtet, hat die Staatsanwaltschaft gegen die Entscheidung Berufung eingelegt. Bis der Rechtsstreit entschieden ist, gilt deshalb Hausarrest.
Laut El País nahm das Gericht zugleich die Argumente der Verteidigung an und lehnte den Antrag der Staatsanwaltschaft ab, die bestehende Haftregelung wegen eines befürchteten Rückfalls zu verlängern.
Die Verurteilung bleibt bestehen
Die Entscheidung betrifft ausschließlich seine Haftsituation. Høiby ist nach den Angaben von El País zu vier Jahren Haft wegen zwei Vergewaltigungen verurteilt worden. Die Staatsanwaltschaft hat nun die Freilassung aus der Untersuchungshaft angefochten; der Ausgang dieses Verfahrens entscheidet darüber, wie es mit seinem Freiheitsstatus weitergeht.
Stand: 2. November 2026, Uhrzeit nicht angegeben; weitere Angaben folgen.
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