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Trumps Absturz? Diese 7 Kandidaten entscheiden den Ausgang

Am 3. November finden die US-Zwischenwahlen statt. Paris Match stellt sieben Kandidaten in sieben Schlüsselstaaten vor und geht der Frage nach, ob Donald Trump politisch fällt.

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Trumps Absturz? Diese 7 Kandidaten entscheiden den AusgangAI MODIFIED

TVS News AI redaktionell betreut präsentiert Zwischenwahlen: Fällt Trump? 7 Kandidaten entscheiden über den Ausgang.

Am 3. November stehen bei den US-Zwischenwahlen 2026 sieben Kandidaten im Zentrum, weil ihre Kämpfe in sieben Schlüsselstaaten den Ausgang der Wahl und das politische Bild für Trump entscheiden können. Paris Match porträtiert die sieben轮廓 profile: Mary Peltola in Alaska, James Talarico in Texas, Susan Collins in Maine, Abdul El-Sayed in Michigan, Sherrod Brown in Ohio, Adam Hamilton in Kansas und Jon Ossoff in Georgia.

Die Kammer scheint gesichert – der Senat wird zum eigentlichen Schlachtfeld

Die Ausgangslage ist asymmetrisch. Nach der Einschätzung von Paris Match scheint die Kammer der Repräsentanten bereits den Demokraten zu gehören. Deshalb rückt der Senat in den Mittelpunkt. In Alaska könnte Mary Peltola den Sitz von Dan Sullivan erobern und damit womöglich die Mehrheit im Senat in Richtung der Demokraten kippen.

Die Frage lautet deshalb nicht nur, ob Trump eine Niederlage erleidet. Entscheidend ist, wie stark seine Partei im Senat bleibt, wie die Republikaner mit ihren Kandidaten umgehen und welche Signale die Wähler nach dem 3. November senden. Trump trägt die Ergebnisse in mehreren Wahlkreisen nicht allein: Er unterstützte in Texas den schwächeren Ken Paxton, in Kansas den amtierenden Senator Roger Marshall und attackierte El-Sayed als Terroristen. Der Ausgang dieser Kämpfe zeigt, wie viel Einfluss der Präsident auf die republikanische Seite ausübt.

Alaska: Mary Peltola zwischen Vorsprung und Kampagnenkrise

Mary Peltola könnte die erste Frau autochthoner Herkunft werden, die in den US-Senat einzieht. Die 1973 in Anchorage Geborene trat 2022 ins Amt ein und tritt nun gegen den republikanischen Senator Dan Sullivan an. In den Umfragen liegt sie 1 bis 2 Prozentpunkte vorn.

Ihre Kampagne ist deshalb zugleich eine Belastungsprobe für Trump. Die ehemalige Kampagnenleiterin Elisa Rios, die im August entlassen wurde, behauptete in der „New York Times“, das Team Peltolas habe einen Namensvetter des Gegners mit dem bürgerlichen Namen Dan J. Sullivan angeworben, um Wähler zu verwirren. Trump verlangte von seinem Justizministerium eine bundesweite Klage. Peltola bestreitet die Vorwürfe. Ein Sieg wäre deshalb nach Darstellung von Paris Match mit dem Verdacht von Wahlmanipfung belastet.

Texas: Talaricos Wahlkampf kostet so viel wie bisher kein Senatorenwahlkampf

In Texas geht es um mehr als einen Einzelsitz. Der 37-jährige James Talarico wäre der erste demokratische Senator seit 1988 in dem stark republikanischen Bundesstaat. Trump hatte im Vorwahlkampf den amtierenden Ken Paxton unterstützt, während der beliebte Senator John Cornyn unterlag. Paxton gilt inzwischen als schwacher Gegenkandidat. Die Prognosemärkte geben Talarico 72 Prozent Siegchance, die Umfragen sehen seinen Vorsprung im Mittel bei weniger als drei Punkten.

Der finanzielle Einsatz macht den Kampf außergewöhnlich: Elon Musk investierte 158 Millionen Dollar in Paxtons Kampagne, Talarico selbst brachte 146 Millionen Dollar auf. Paris Match bezeichnet die Senatswahl damit als die teuerste ihrer Geschichte. Politisch fällt Talarico ohnehin auf, weil er als frommer_progressiver Christ argumentiert, in seinen Reden die Bibel verwendet und in den sozialen Medien 2,7 Millionen Follower zählt.

Maine und Michigan: Collins kämpft um den Posten, El-Sayed um den Durchbruch

Susan Collins kandidiert in Maine bereits zum sechsten Mal. Die 73-Jährige vertritt den Staat seit 1996 und führt den Ausschuss für Bewilligungen. In ihrem Wahlkampf stellt sie 1,5 Milliarden Dollar an Infrastrukturhilfen heraus. Sie liegt laut den jüngsten Umfragen knapp hinter Troy Jackson, gewann 2020 jedoch mit 8,6 Punkten Vorsprung. Collins stimmte damals wie einige Republikaner für Trumps Amtsenthebung im Jahr 2021 – ein Punkt, den Trump bis heute nachtragend vorhält.

In Michigan tritt Abdul El-Sayed gegen den ehemaligen FBI-Chef Mike Rogers an. Der Arzt und ehemalige Rhodes-Stipendiat wurde erst vor sechs Monaten zu einem politischen Phänomen, gilt laut den jüngsten Umfragen aber mit sieben Punkten Vorsprung als klarer Favorit. Seine Kampagne wird von Gegnern mit einem innerparteilichen Konflikt belastet: Seine Unterstützung für den linken Aktivisten Mahmoud Khan Mamdani sowie ein Streit mit seiner früheren primary-Gegnerin Haley Stevens sorgen für Unruhe. Barack Obama stand El-Sayed in dieser Woche bei einer Wahlkampfveranstaltung bei.

Browns Rückkehr und Hamiltons historische Chance

Sherrod Brown versucht in Ohio den Senatssitz zurückzugewinnen, den JD Vance für das Amt des Vizepräsidenten geräumt hatte. Der langjährige Demokrat verlor 2024, gilt nun aber als 2 bis 4 Punkte voraus. Seine Niederlage wird im Text mit dem politischen „Tsunami“ unter Trump verbunden. Gegenwärtig steht Brown seinem republikanischen Gegner Jon Husted gegenüber, dessen Profil Trump mit einem Fokus auf dessen footballische Vergangenheit und körperliche Präsenz beschreibt.

In Kansas versucht der 61-jährige Adam Hamilton etwas, das seit 1932 nicht mehr gelungen ist: Er will demokratischer Senator werden. Hamilton leitete die United Methodist Church of the Resurrection mit 24.000 Mitgliedern, schrieb rund 30 Bücher und wechselte erst Ende April 2026 offiziell zu den Demokraten. Seine Kampagne setzt auf wirtschaftliche Entlastung, Kompromiss und den Schutz der Institutionen. Trump unterstützte mehrfach den amtierenden Roger Marshall. Hamilton liegt in den Umfragen 3 bis 9 Punkte vorn.

Georgia: Ossoff hält eine Präsidentschaftskandidatur für eine Fantasie

Mit Jon Ossoff rückt ein weiterer demokratischer Senator in den Mittelpunkt des Ausgangs. Der Senator aus Georgia wird regelmäßig nach einer späteren Präsidentschaftskandidatur gefragt. Er weist diese Vorstellung jedoch deutlich zurück und bezeichnet sie als „Fantasy Football“. In diesem Wettbewerb zählt nicht nur die Person auf dem Stimmzettel: Entscheidend sind die Siege der sieben Kandidaten und ihre jeweiligen Gegner – von Peltola in Alaska bis Ossoff in Georgia.

Quellen

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