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John Romero baut seinen FPS mit neuem Publisher um

John Romero bestätigt, dass sein neu konzipiertes FPS trotz der Unsicherheit um Xbox als Publisher nicht eingestellt ist. Das Projekt wird mit einem deutlich kleineren Team umgebaut und erhält einen bislang unbekannten Publisher.

3 Min. Lesezeit
John Romero baut seinen FPS mit neuem Publisher umAI MODIFIED

TVS News AI redaktionell betreut präsentiert John Romeros FPS ist gerettet – aber nur mit fünf Entwicklern.

John Romeros neuer First-Person-Shooter hat nach den Entlassungen bei Microsoft und den Berichten über eine mögliche Abwendung durch Xbox eine ungewöhnliche Wendung genommen: Das Spiel wird nicht in seiner bisherigen Form fertiggestellt, sondern von Grund auf neu konzipiert. Der bekannte id-Software-Mitgründer spricht von einem Team, das von 110 auf fünf Personen geschrumpft ist – und einem Projekt, das trotz allem gerettet wurde.

Für dich als Gamer ist das vor allem eine spannende Entwicklung rund um die Entstehung eines neuen Shooters: Romero Games hat zehn ehemalige Entwicklerinnen und Entwickler reaktiviert und arbeitet nun mit einem neuen, bislang nicht namentlich genannten Publisher zusammen. Wie genau die Beziehung zu Xbox aussieht, ist bislang nicht öffentlich bestätigt.

Die wichtigste Einordnung vorweg: Der Bericht spricht von einem „geretteten“ FPS, meint damit aber kein unverändertes Großprojekt. Es handelt sich um eine neue Konzeption, die zwar Teile des alten Projekts weiterverwendet, sich aber grundsätzlich vom ursprünglichen Spiel unterscheidet.

Warum das Spiel nicht einfach fertiggestellt wird

Romero macht aus dem Personalabbau kein großes Signal: Der alte Stand sei für das Projekt viel zu groß gewesen, um es in der bisherigen Form abzuschließen. Der geplante Umfang werde deshalb an die deutlich kleinere Besetzung angepasst.

Das bedeutet nicht, dass die bisherige Arbeit verloren wäre. Romero erklärte, dass Art, Waffen und weitere Ressourcen aus der ursprünglichen Version in das neue Projekt übernommen wurden. Diese Materialien könnten dem kleinen Team eine starke Grundlage geben. Der Entwickler wolle nicht wieder auf eine große Belegschaft hinauswachsen.

Die zentrale Nachricht lautet also: Das ursprüngliche Spiel mit seiner alten Besetzung und seinem alten Umfang ist nicht gerettet worden. Die Spielidee wird in einer kleineren Form weitergeführt.

Ein Publisher ohne kreative Vorgaben

Ungewöhnlich ist auch die Art der Zusammenarbeit. Der neue Publisher wolle dem Projekt offenbar keine feste kreative Richtung vorgeben. Nach Romeros Darstellung lautet die Vereinbarung sinngemäß: das Studio entwickelt, der Publisher veröffentlicht und greift nicht in die kreativen Entscheidungen ein.

Für ein unabhängiges Studio kann das attraktiv sein, weil mehr Freiheit bei der Entwicklung bleibt. Gleichzeitig bedeutet ein unbekannter Publisher, dass zentrale Fragen noch offen sind. Weder der Name des Publishers noch der Titel des Shooters, mögliche Plattformen oder ein Veröffentlichungsfenster wurden öffentlich bekannt gegeben.

Damit bleibt auch die Verbindung zu Xbox ungeklärt. Nach den Informationen, die GamesRadar+ im Oktober sammelte, war Xbox zunächst als nicht angekündigter Publisher des Projekts bekannt geworden. Das Spiel schien anschließend während der Entlassungswellen in der Sommer-Release-Phase 2025 bei Microsofts Spielesparte eingestellt worden zu sein. Weder Xbox noch Romero Games bestätigten diese Verbindung öffentlich.

Was das kleinere Team jetzt verändern kann

Romero beschreibt den aktuellen Stand als vollständiges Redesign eines neuen Spiels, das auf vorhandenen Arbeiten aufbaut. Die Ressourcen aus dem alten Projekt werden also nicht einfach fertiggestellt, sondern in eine neu konzipierte Fassung überführt.

Das Team hat nach eigenen Angaben inzwischen wieder zehn ehemalige Beschäftigte aufgenommen, die während der Krisenphase entlassen worden waren. Mit diesen Rückkehrern und dem kleinen Kernteam verfügt Romero Games über eine neue Ausgangslage, aber nicht über die ursprüngliche Größe von 110 Personen.

Für Fans bleibt die Situation spannend, weil aus dem ursprünglich größeren Vorhaben ein kompakteres Projekt werden könnte. Ob der neue Publisher tatsächlich mehr Unabhängigkeit ermöglicht und wie das fertige Spiel aussehen wird, lässt sich anhand der vorliegenden Informationen jedoch noch nicht beurteilen.

Fazit: Kein Comeback im alten Sinn

John Romeros FPS ist nicht durch eine Rückkehr zur alten Xbox-Planung gerettet worden. Die ursprüngliche Version wird nicht fertiggestellt, weil sie für 110 Leute konzipiert war. Stattdessen entsteht ein vollständig neu konzipiertes Spiel mit kleinerem Team, wiederverwendeten Spielmaterialien und einem Publisher, der keine kreativen Vorgaben macht.

Das ist eine bemerkenswerte Rettung, aber noch kein fertiges Spiel: Name, Plattformen und Veröffentlichungstermin fehlen, und die Rolle von Xbox bleibt unbestätigt. Wer sich für das Projekt interessiert, kann deshalb zunächst auf die Ankündigung des neuen Publishers und weitere Informationen zum Team hoffen.

Quellen

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