Metas KI-Bedingungen bleiben vorerst auf Eis
Meta will die umstrittenen Geschäftsbedingungen für Facebook und Instagram voraussichtlich bis nach dem 20. November verschieben. Auslöser ist der Streit mit Verlegern, die eine Nutzung ihrer Inhalte zum Trainieren von KI-Modellen befürchten. Wir erklären, was Meta nun zusagt und welche Frist weiter läuft.
AI MODIFIEDTVS News AI redaktionell betreut präsentiert Meta verschiebt neue Geschäftsbedingungen wohl erneut.
Meta hat die Einführung neuer Geschäftsbedingungen für Facebook und Instagram wahrscheinlich um weitere Monate verschoben. Der neue Starttermin könnte wie angekündigt nach dem 20. November liegen – nach den Angaben von Andy Stone, Kommunikationschef des Unternehmens.
Damit reagiert Meta auf den Widerstand von Verlegern. Ihre Sorge: Die zunächst formulierten Bedingungen schienen Meta grundsätzlich die Erlaubnis zu geben, Inhalte von Nachrichtenseiten zum Training von KI-Modellen zu verwenden. Das Unternehmen hatte die Bedingungen daraufhin geändert und Formulierungen zum „Training“ entfernt. Dennoch hält der Streit an.
Für dich als Betroffenen ist das vor allem eine kleine Schonfrist: Die umstrittene Regelung wird nicht wie zunächst für den 30. Oktober wirksam. Eine endgültige Entscheidung über den genauen neuen Termin steht nach dem vorliegenden Bericht noch aus.
Warum Meta die neuen Regeln vorerst nicht aktiviert
Der geplante Start am 30. Oktober hatte in der Verlagsbranche Kritik ausgelöst. Nach Darstellung von The Verge erschienen die neuen Geschäftsbedingungen zunächst so, als dürfte Meta seine KI-Produkte mit Inhalten trainieren, die von Nachrichtenseiten stammen, die ihre Beiträge über Facebook und Instagram verbreiten.
Meta reagierte bereits auf diese Kritik und strich Formulierungen, die dem Unternehmen ein „Trainieren“ auf Basis solcher Inhalte erlaubt hätten. Damit war der ursprüngliche Konflikt jedoch nicht vollständig ausgeräumt. Die erneute Verschiebung zeigt, dass Meta weiteren Bedenken Rechnung trägt.
Was Andy Stone zusagt
Kommunikationschef Andy Stone erklärte in einem Beitrag auf X, Meta beabsichtige keine Richtlinienänderungen ohne vollständige Konsultation der betroffenen Branchengruppen und Verlagsvertreter.
„Wir planen keine Richtlinienänderungen, ohne die Branche und ihre Führung vollständig konsultiert zu haben.“
Damit stellt Meta zwei Punkte klar: Eine Verschiebung ist wahrscheinlich, und die endgültige Ausgestaltung soll nicht einseitig ohne Gespräch mit den Verlegern erfolgen. Wie lange die Beratungen dauern und wann genau die Bedingungen in Kraft treten, ist damit noch offen.
Was die Verschiebung für Verleger bedeutet
Für Verleger bleibt der Kern des Konflikts bestehen: Sie wollen selbst entscheiden können, ob und wie ihre Inhalte für KI-Training genutzt werden. Durch die Verschiebung gewinnen sie Zeit, Meta übergibt die Umsetzung aber nicht automatisch aus der Hand.
Für Verlagsentscheider bedeutet das: 30. Oktober als Starttermin ist vom Tisch, der 20. November ist bislang vor allem eine neue Orientierungsmarke. Wer jetzt seine Bedingungen mit Meta verhandeln oder Plattformabschlüsse vorbereiten will, sollte mit einem Start nach diesem Datum rechnen. Eine belastbare Zusage zu einem endgültigen Termin nennt Andys Post nicht.
Die wichtigste offene Frage
Entscheidend wird sein, wie die überarbeiteten Bedingungen im Wortlaut aussehen. Die bisherige Korrektur – das Entfernen der Formulierung zum „Training“ – beseitigt laut The Verge den unmittelbaren Anlass der ersten Kritik. Ob Meta damit alle Bedenken ausräumt, ist anhand der verfügbaren Informationen nicht belegt.
Kurz gesagt: Meta gewährt Aufschub und verspricht eine vollständige Konsultation. Die neue Startzeit liegt wahrscheinlich nach dem 20. November, doch ein genauer Tag und die endgültigen Regeln stehen noch aus.
Passend dazu

Panorama
Song auf TikTok viral machen: Was 6 Monate Recherche und 14 Fälle wirklich zeigen

Panorama
EA FC 26 Ultimate Team Tipps: Was 9 Stunden Test-Realität über Coins zeigen

Panorama
Discord Server monetarisieren: Was Tutorials verschweigen, bevor du den ersten Bot installierst

Panorama
Spotify vs Apple Music Vergleich: Was 9 Monate Test mit echtem Höralltag zeigen
Quellen
Was denkst du?
AI-unterstützt · redaktionell betreut
Scroll weiter, um zu reagieren und zu teilen.