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Warum der NBA-Start nach nur eineinhalb Wochen von Verletzungen geprägt ist

Bereits nach rund eineinhalb Wochen fehlten 69 der 450 NBA-Spieler. Was die Verletzungswelle für die Spieler der Knicks und die übrigen Teams bedeutet.

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TVS News AI redaktionell betreut präsentiert NBA 2026/27: 69 verletzte Spieler – wie die Liga unter Druck gerät.

Die NBA-Saison 2026/27 hat gerade erst begonnen, doch die Stimmung ist bereits von Sorge geprägt: 69 der 450 Spieler fehlten während der ersten rund eineinhalb Kalenderwochen. Das entspricht 15,3 Prozent aller Spieler. Für die Spieler der New York Knicks, die vor dem Saisonstart als eine der stärksten Mannschaften galten, bedeutet das deutlich mehr als ein unglücklicher Start.

Die Verletzungen treffen nicht nur die Stars, sondern auch Teams, die in der Tiefe ihres Kaders ohnehin auf ihre Spieler angewiesen sind. Bei mehreren Teams fallen gleich mehrere wichtige Optionen aus. Die NBA kennt solche Rückschläge zwar, doch diesmal fällt die Zahl der Ausfälle so hoch aus, dass dies für die Liga nicht leicht zu erklären ist.

Welche Stars und Schlüsselspieler von der Verletzungswelle betroffen sind

Den Anfang machte Jalen Williams vom Oklahoma City Thunder. Er zog sich am 28. September eine Verrenkung des linken Knöchels sowie einen Bruch des Wadenbeins zu. Bereits kurze Zeit später folgten weitere Ausfälle im Kader der Thunder: Cason Wallace erlitt einen Schulterriss.

Bei den Indiana Pacers fehlte Tyrese Haliburton wegen einer Zerrung des Ischiotibiales. Die Orlando Magic mussten auf Paolo Banchero mit einer Knöchelverstauchung dritten Grades und Jalen Suggs mit einem Knochenhämatom verzichten. Bei den Toronto Raptors ist Kawhi Leonard mit einer Entzündung des linken Knies betroffen.

Weitere betroffene Spieler sind Jaren Jackson von den Utah Jazz mit einem Riss des seitlichen Kreuzbandes, Jalen Duren von den Detroit Pistons mit einer Zerrung des Ischiotibiales, Ben Simmons von den Sacramento Kings mit einem Achillessehnenriss sowie Anthony Edwards von den Minnesota Timberwolves, der sich einer arthroskopischen Operation wegen Knieproblemen unterziehen musste.

Die Aufstellung der betroffenen Spieler ist damit noch nicht vollständig. ABC.es nennt außerdem Jusuf Nurkić mit einem Riss der Plantarplatte und Brandon Ingram mit einem Teillriss der Achillessehne. Gerade die Mischung aus Verletzungen an Knie, Knöchel, Schulter und Sehnen verdeutlicht, dass die Liga nicht nur einzelne Stars, sondern mehrere Baupositionen gleichzeitig trifft.

Was die 69 Ausfälle für die NBA und die betroffenen Teams bedeuten

Die Ausfallquote von 15,3 Prozent ist der deutlichste Beleg für die Dimension der Krise. Sie bedeutet, dass fast jeder sechste Spieler an den ersten Spieltagen nicht zur Verfügung stand. Für die Teams bedeutet das oft eine Veränderung der Rotation, weniger Optionen in der Schlüsselphase und eine zusätzliche Belastung der verbleibenden Spieler.

R. J. Barrett von den Toronto Raptors versuchte, die Lage zu entschärfen. Er erklärte, Verletzungen seien Teil des Spiels und jeder Kader müsse schließlich auskommen. Diese Einordnung mag beruhigend klingen, steht aber im Konflikt mit der schlichten Zahl von 69 nicht zur Verfügung stehenden Spielern.

Für die Mannschaften entsteht dadurch eine doppelte Herausforderung. Einerseits müssen sie kurzfristig ihre Kaderplanung anpassen und die Rollen neu verteilen. Andererseits ist unklar, wie lange die Ausfälle dauern. Ein Spieler mit einer Knie- oder Kreuzbandverletzung, einer Schulterverletzung oder einem Achillessehnenriss ist nicht kurzfristig verfügbar. Bis zur Rückkehr der verletzten Spieler muss der Rest des Kaders die Lücke schließen.

Wie die Saison 2026/27 unter Druck steht

Besonders auffällig ist, dass die Verletzungswelle nach den ersten Eindrücken nicht nur einzelne Kader, sondern mehrere konkurrierende Mannschaften und mehrere Spitzenkräfte gleichzeitig erfasst. Jalen Williams und Wallace fehlen bei Oklahoma City, Haliburton bei Indiana, Banchero und Suggs bei Orlando, Leonard in Toronto und Edwards in Minnesota. Dadurch werden auch die Kader der Teams geschwächt, die in der Prognose als mögliche Konkurrenten der Knicks galten.

Der weitere Verlauf der Saison bleibt dabei entscheidend. Die genannten Verletzungen unterscheiden sich deutlich in ihrer Schwere: Eine Zerrung kann einen Spieler kurzfristig ausfallen lassen, während ein Kreuzbandriss oder eine arthroskopische Operation eine längere Pause wahrscheinlicher macht. Die Liga muss daher nicht nur mit der aktuellen Zahl der Ausfälle umgehen, sondern auch damit, dass sich die Ausfalltage über den Saisonverlauf hinweg summieren.

Fazit: Die NBA braucht in der kommenden Phase verfügbare Spieler

Die Verletzungswelle der NBA 2026/27 ist zu groß, um sie als harmlose Startschwankung abzutun. 69 Ausfälle bei 450 Spielern innerhalb von eineinhalb Wochen zeigen, wie viele Teams ihre Planung neu bauen müssen. Die betroffenen Spieler stehen den Rotationen vorerst nicht zur Verfügung.

Für die Fans der Knicks und anderer Spitzenkader bedeutet das: Die großen Erwartungen vor der Saison werden schon jetzt durch die Verletzungen gebremst. Ob die Teams die Krise bewältigen oder die Ausfälle bis in die entscheidenden Phasen der Saison andauern, ist offen. Sicher ist nur: Während die verletzten Spieler genesen, müssen die verbleibenden Kräfte jetzt liefern.

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