Paramount und Capcom starten 'Street Fighter' neu – Netflix bringt 90er-Film zurück

Netflix hat einen 'Street Fighter'-Film aus den 90er-Jahren ins Programm aufgenommen – pünktlich zum Start des neuen Reboots in den Kinos. Worum es für Fans geht.

3 Min. Lesezeit

TVS News KI redaktionell betreut präsentiert Netflix fügt 90er-'Street Fighter'-Film hinzu – pünktlich zum Reboot-Start.

Es ist genau der Streifen, an den viele beim Stichwort „Street Fighter" im Kinoformat zuerst denken: „Street Fighter: La última batalla" aus dem Jahr 1994 ist jetzt im Netflix-Katalog. Die spanische Film- und Gaming-Seite Areajugones weist in einem Beitrag von Javier Fidalgo (20. Oktober 2026, 18:42 Uhr) darauf hin. Wer den Neuzugang öffnet, bekommt eine Leinwand-Adaption der Kampfsspiel-Reihe serviert, lose angelehnt an „Street Fighter II: The World Warrior".

Was genau jetzt bei Netflix steht

Bei dem Neuzugang handelt es sich um die 1994er Verfilmung „Street Fighter: La última batalla", die Areajugones als den Film beschreibt, „den viele Fans in Erinnerung behalten werden". Die Logik hinter dem Streaming-Coup ist einfach: Während im Kino gerade ein neuer „Street Fighter"-Film anläuft, holt Netflix den Klassiker zurück ins Programm, mit dem die Marke damals den Sprung auf die große Leinwand geschafft hat. Wer nach dem Kinobesuch Lust auf mehr „Street Fighter" hat, muss dafür nicht einmal das Sofa verlassen.

Für Regie und Drehbuch zeichnet Steve E. De Souza verantwortlich. Areajugones hebt das ausdrücklich hervor, weil De Souza zuvor als Autor von „Die Hard" (1988) bekannt war — bei „Street Fighter" gab er sein Regiedebüt.

Der Anlass: das neue Reboot im Kino

Der Zeitpunkt ist kein Zufall. Areajugones berichtet, dass die neue „Street Fighter"-Produktion von Paramount Pictures, Legendary Pictures und Capcom erst vor wenigen Tagen in den Kinos gestartet ist. Die Verantwortlichen verstehen den Film laut Areajugones ausdrücklich als Reboot der Kino-Reihe, also als eigenständigen Neustart, nicht als direkte Fortsetzung der älteren Verfilmungen. Das „Street Fighter"-Franchise hat laut Areajugones schon mehr als eine Leinwand-Adaption bekommen — der neue Film reiht sich in eine bestehende Tradition ein.

Für dich heißt das: Du hast gerade zwei Einstiegspunkte ins „Street Fighter"-Universum — einer auf der großen Leinwand mit dem neuen Cast, einer zu Hause auf Netflix mit Jean-Claude Van Damme. Beide Filme stehen für sich, aber der Katalog-Neuzugang gibt dem Reboot einen nostalgischen Rahmen mit, der sonst fehlen würde.

Woran du den 94er Streifen erkennst

Das ist kein typisches Game-Adaptation mit Hauptfiguren Ryu und Ken im Zentrum. Areajugones hebt hervor, dass Guile die eigentliche Hauptrolle übernommen hat — gespielt von Jean-Claude Van Damme, einem der größten Action-Stars Hollywoods in den 90ern. Ihm gegenüber steht Raul Julia als Schurke General M. Bison, der mit einer Armee genetisch optimierter Supersoldaten die Welt erobern will.

Die Ausgangslage klingt wie ein 90er-Action-Klassiker: In einer uneinnehmbaren Festung hält Bison 63 Geiseln fest und fordert ein Lösegeld von 20 Milliarden Dollar. Guile und ein bunt zusammengewürfeltes Team aus Kämpfern sollen sie befreien. Der Cast liest sich wie ein Who-is-Who der damaligen Action-Szene: Byron Mann als Ryu Hoshi, Damian Chapa als Ken Masters, Ming-Na als Chun-Li Zang, Wes Studi als Viktor Sagat, Kylie Minogue als Lieutenant Cammy White und Andrew Bryniarski als Zangief. Wer den Film noch nie gesehen hat, kennt mindestens drei dieser Namen aus anderen Produktionen.

Wie der Film damals ankam

Hier wird es ehrlich: Areajugones hält fest, dass „Street Fighter: La última batalla" zwar an den Kinokassen erfolgreich war, bei Kritikern und Videospiel-Fans aber durchfiel. Tatsächlich gilt der Streifen vielen als eine der schlechtesten Filme des Jahres 1994. Die Kehrseite: Genau diese Mischung aus 90er-Action-Charme und der Kontrast zwischen dem grimmigen Van Damme und einem ernsten Raul Julia als Bösewicht machen den Film heute zur nostalgischen Pflicht-Sichtung für alle, die mit „Street Fighter" aufgewachsen sind.

Was du also gerade auf Netflix findest, ist kein vergessener Geheimtipp, sondern ein bewusst gesetzter Klassiker mit Kultstatus — und ein Gegenpol zum hochglanzproduzierten Reboot, der gerade in den Kinos läuft.

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