Chinas Oscar-Hoffnung: Wenn ein Epos zu viel will
China schickt 'Once Upon a Time in the Middle East' ins Oscar-Rennen. Variety urteilt: 'bombastisch' – und sieht kaum Chancen auf eine Nominierung.
AI MODIFIEDTVS News KI redaktionell betreut präsentiert Variety zerpflückt Chinas Oscar-Film: 'Once Upon a Time in the Middle East'.
China schickt in diesem Jahr einen ungewöhnlichen Beitrag ins Oscar-Rennen: "Once Upon a Time in the Middle East" – ein Epos, das laut Variety mit voller Wucht zwischen Kriegsschauplätzen und opulenten Essszenen pendelt. In der aktuellen Kritik wird der Film als "breakneck blockbuster" beschrieben, als rasant geschnittenes Großereignis. Die Mischung aus "Food Porn" und Kriegsverwüstung – im Original "wartime devastation" – ist so ungewöhnlich wie riskant, und genau darüber streitet die Variety-Besprechung.
Was Variety an dem Film bemängelt
Die Kritik fällt deutlich aus. Der Film wird als "bombastisch" eingestuft, als Beitrag, der mehr auf Tempo, Opulenz und Zuschauerdruck setzt als auf die leisen Töne, die in der Oscar-Kategorie für internationales Kino oft belohnt werden. Variety ordnet ihn in eine Reihe mit "most of the country's entries over the past decade" ein – also in eine Linie chinesischer Einreichungen, die laut dem Branchenblatt ähnlich angelegt waren. Für dich heißt das: Hier wiederholt sich ein Muster, das die Academy bisher nicht überzeugt hat.
Warum diese Einreichung besonders viel wiegt
Dabei geht es um mehr als einen einzelnen Film. Variety erinnert daran, dass China seit Zhang Yimous Wuxia-Epos "Hero" aus dem Jahr 2002 keine Nominierung in der Kategorie Best International Feature mehr erhalten hat. Eine Nominierung mit "Once Upon a Time in the Middle East" wäre also ein historischer Moment – doch Variety sagt klar: "this dry spell surely won't be broken." Du kannst das so lesen: Die Chancen, dass ausgerechnet dieses Epos die Durchhaltephase beendet, schätzt das Branchenblatt als gering ein.
Was bleibt, ist ein Film, der Aufmerksamkeit erzwingt. Die Mischung aus brachialem Tempo, sinnlichen Essszenen und Kriegsschmerz ist ungewöhnlich genug, um in der Masse nicht unterzugehen. Ob das für die Academy reicht, wird die Nominierungsphase zeigen. Klar ist: China geht nicht leise ins Rennen – nur eben, so Variety, nicht mit dem Film, der es diesmal richten könnte.
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