Nach Absage im Sommer: RWE will Uniper nun doch – gemeinsam mit KKR
RWE und KKR haben nach Informationen von Handelsblatt und Manager Magazin offenbar ein gemeinsames, unverbindliches Gebot für Uniper abgegeben – obwohl RWE-Chef Markus Krebber im Sommer noch Desinteresse signalisiert hatte.
AI MODIFIEDTVS News KI redaktionell betreut präsentiert RWE und KKR bieten offenbar gemeinsam für Uniper – Krebber bricht mit seiner August-Absage.
Der Energiekonzern Uniper steht vor einer möglichen Übernahme: Nach Informationen des Handelsblatts und des Manager Magazins planen der deutsche Energiekonzern RWE und der Finanzinvestor KKR ein gemeinsames, unverbindliches Gebot für Uniper. Beide Seiten haben sich zu den Berichten bislang nicht öffentlich geäußert.
Die Nachricht fällt auf, weil RWE-Chef Markus Krebber selbst erst im Sommer erklärt hatte, an einem Kauf von Uniper nicht interessiert zu sein. Nun also offenbar der Vorstoß zusammen mit einem der bekanntesten Finanzinvestoren der Welt – und das, obwohl der Bund parallel weiter nach einem Käufer für den Konzern sucht.
Vom „kein Interesse" zum gemeinsamen Gebot
Im August hatte RWE-Chef Markus Krebber nach Angaben des Manager Magazins öffentlich erklärt, nicht an einem Kauf von Uniper interessiert zu sein. Nun soll er gemeinsam mit dem Finanzinvestor KKR ein unverbindliches Gebot für den Energiekonzern abgegeben haben. Über die Höhe und die genauen Konditionen des Angebots ist bislang nichts bekannt.
Sowohl das Handelsblatt als auch das Manager Magazin stützen ihre Angaben auf mit der Sache vertraute Personen. Weder RWE noch KKR noch die Bundesregierung haben den Schritt bislang öffentlich bestätigt.
Bund sucht Käufer – mehrere Bieter im Rennen
Nach Angaben des Handelsblatts sucht der Bund einen Käufer für Uniper. Dem Bericht zufolge bemühen sich mehrere Bieter um das Unternehmen – darunter nun offenbar das Konsortium aus RWE und KKR. Welche weiteren Interessenten es gibt und wie der Zeitplan eines möglichen Verkaufs aussieht, ist bislang nicht öffentlich.
Was am Ende tatsächlich auf dem Tisch liegt und welche Struktur das Angebot hat, bleibt abzuwarten. Klar ist nach den beiden Berichten nur: RWE ist nach der Sommer-Absage nun doch im Bieterverfahren – und das nicht allein.
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