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Race 3S im Check: Was kann Suuntos leichteste Sportuhr?

Suunto bringt mit der Race 3S eine 56 Gramm leichte GPS-Sportuhr mit KI-Coach, 38 Stunden Dual-Band-GPS und AMOLED-Display mit 2.000 Nits. Wir zeigen, was sie kann und für wen sie gedacht ist.

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TVS News KI redaktionell betreut präsentiert Suunto Race 3S vorgestellt: Was die 56-Gramm-Sportuhr mit KI-Coach wirklich kann.

56 Gramm bei einem 46-Millimeter-Gehäuse mit Titanlünette – und trotzdem Dual-Band-GPS für 38 Stunden. Was wie eine Wunschliste klingt, ist das Datenblatt der neuen Suunto Race 3S. Der finnische Hersteller bringt damit seine bisher leichteste Outdoor-Sportuhr der Race-Reihe auf den Markt und positioniert sie direkt gegen die Garmin-Forerunner-Klasse.

Wenn du viel draußen trainierst, am liebsten auf dem Trail unterwegs bist und nicht ständig eine schwere Uhr am Handgelenk tragen willst, ist die Race 3S der Versuch, Leichtbau und Profi-Funktionen unter einen Hut zu bringen. Wir haben die Specs durchgekämmt und zeigen, was wirklich drin steckt – und wo Suunto noch Erklärungsbedarf hat.

So leicht ist die Race 3S wirklich

Das auffälligste Detail zuerst: Die Race 3S wiegt laut Golem trotz 46-Millimeter-Gehäuse mit Titanlünette nur 56 Gramm. Damit ist sie deutlich leichter als die meisten Konkurrenten in dieser Klasse. Das Display wird durch Saphirglas geschützt – ein Wert, den man sonst eher aus der Oberliga der Sportuhren kennt. Das 1,32 Zoll große AMOLED-Display erreicht laut Tour Magazin 2.000 Nits und sollte damit auch bei direkter Sonneneinstrahlung gut ablesbar bleiben.

38 Stunden GPS, 12 Tage Alltag

Die zweite Kernzahl: Im Dual-Band-GPS-Modus – also mit paralleler Auswertung mehrerer Frequenzbänder für höhere Genauigkeit in schwierigem Gelände – hält der Akku bis zu 38 Stunden durch. Für einen langen Trail-Lauf oder ein mehrtägiges Hüttenabenteuer sollte das reichen. Im normalen Alltag ohne aktives GPS gibt Suunto eine Laufzeit von bis zu zwölf Tagen an. Damit landet die Race 3S auf dem Niveau vieler aktueller Multisport-Uhren, ohne neue Rekorde aufzustellen.

KI-Coach und Trail-Strategie

Neu ist der KI-gestützte Coach, den Suunto auf der Race 3S einführt. Er soll Trainingsverläufe auswerten, Erholungsphasen einplanen und beim nächsten Lauf passende Empfehlungen geben. Dazu kommt eine Funktion namens Intelligent Trail Race Strategy, die laut Suunto Höhenmeter und Distanz in eine Tempoempfehlung übersetzt. Vergleichbare Ansätze findest du bisher vor allem bei Garmin oder Polar. Wie gut der Suunto-KI-Coach im Alltag wirklich funktioniert, lässt sich ohne Test noch nicht seriös beurteilen – Suunto selbst spricht von einer lernenden Funktion, die mit der Zeit besser werden soll.

Offline-Karten und über 100 Sportprofile

Praktisch für alle, die ohne Handy laufen: Die Race 3S kommt mit kostenlosen Offline-Karten inklusive Höhenlinien. Über die Climb Guidance bekommst du auf langen Anstiegen eine Einschätzung, wie steil es noch wird und wie du dein Tempo einteilen kannst. Insgesamt stehen über 100 Sportprofile zur Verfügung – von Trailrunning über Mountainbike bis Multisport. Für Mountainbiker:innen liefert die Uhr laut MSN passende Leistungsmetriken, also nicht nur ein simples Tracking, sondern Werte, die du wirklich auswerten kannst.

499 Euro – und für wen sich die Race 3S wirklich lohnt

Nach Angaben von HDSports.at ruft Suunto für die Race 3S 499 Euro beziehungsweise 499 Schweizer Franken auf. Damit liegt sie preislich auf Augenhöhe mit der Garmin Forerunner 965 – allerdings mit deutlich weniger Etabliertheit im Wettkampfsegment. Wer eine leichte, robuste Uhr mit echtem Trail-Fokus sucht und bereit ist, sich auf eine neue Software-Oberfläche einzulassen, bekommt hier ein stimmiges Paket. Wer dagegen auf jahrelang bewährte Garmin-Ökosysteme setzt, wird mit der Race 3S erst warmlaufen müssen.

Quellen

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