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Trotz Tankrabatt: Wofür die Deutschen die Entlastung wirklich wollen

Benzin und Diesel bleiben teuer – und der SPIEGEL-Ipsos-Politikmonitor zeigt: Die Mehrheit der Deutschen hält den Tankrabatt nicht für den richtigen Hebel und wünscht sich Entlastung an anderer Stelle.

3 Min. Lesezeit
Trotz Tankrabatt: Wofür die Deutschen die Entlastung wirklich wollenAI MODIFIED

TVS News KI redaktionell betreut präsentiert Tankrabatt verpufft: Die meisten Deutschen wollen andere Entlastungen.

Benzin und Diesel sind immer noch teuer, trotz Tankrabatt. Der SPIEGEL-Ipsos-Politikmonitor legt nahe, dass die Mehrheit der Deutschen genau das so sieht: Die Entlastung an der Zapfsäule überzeugt nicht – die meisten Befragten wünschen sich mehr Entlastung an anderer Stelle.

Welche Wege die Befragten stattdessen bevorzugen, hat der SPIEGEL in seiner Auswertung zusammengetragen. Klar ist nach den vorliegenden Ergebnissen: Der Tankrabatt allein reicht aus Sicht der Mehrheit nicht aus, um die gestiegenen Spritkosten aufzufangen.

Wer steckt hinter dem Politikmonitor?

Der SPIEGEL-Ipsos-Politikmonitor ist eine regelmäßig erscheinende Umfragereihe. Ipsos befragt dafür eine repräsentative Stichprobe der Bevölkerung in Deutschland zu aktuellen politischen Themen – hier zur Frage, welche Hilfen gegen hohe Spritpreise gewünscht werden.

Was das für Pendlerinnen und Pendler heißt

Wer auf das Auto angewiesen ist – auf dem Land, im Außendienst, im Schichtdienst –, sieht die hohen Spritpreise Woche für Woche an der Zapfsäule. Wenn eine deutliche Mehrheit den Tankrabatt für nicht ausreichend hält, verschärft das die Erwartung an die Politik, mit anderen Instrumenten nachzulegen. Welche Maßnahmen die Befragten konkret bevorzugen würden, hat der SPIEGEL im Politikmonitor dokumentiert.

Update

Ein kräftiges Hoch bringt Deutschland zum Wochenstart viel Sonne – doch danach kippt die Großwetterlage. Während BILD den Wochenhöhepunkt bei 22 Grad sieht, träumen andere Modelle von bis zu 32 Grad. · 2026-10-19 04:50 UTC

Deutschland startet mit reichlich Sonne in die neue Woche – doch das Hoch macht nicht lange mit. Ein kräftiges Hochdruckgebiet beschert dem Land zum Wochenstart viel Sonnenschein, danach kippt die Großwetterlage. Die Frankfurter Rundschau spricht in einer Wetter-Kolumne von Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom "großen Wetter-Absturz".

Wer am Montag rausgeht, merkt den Aufschwung sofort. Laut Deutschem Wetterdienst lösen sich in Bayern die Nebelfelder am Morgen auf, danach erwartet der DWD im gesamten Freistaat freundliches Wetter. An der Küste frischt der Südwestwind teils kräftig auf. Auch im Südwesten zieht nach Angaben der ZEIT der letzte Regen zum Wochenstart ab, danach zeigt sich die Sonne – vor allem am Nachmittag.

Und dann kippt die Lage. Von Südwesten schiebt sich kühlere Luft nach Deutschland, die für einen "kurzen, aber knackigen Temperatursturz" sorgen soll, wie das Wetterportal daswetter.com schreibt. Wie extrem es wird, darüber sind sich die Vorhersagen nicht ganz einig: BILD zitiert den Klima-Experten Dr. Brandt mit folgendem Wochenhöhepunkt:

Der Freitag bringt den Temperaturhöhepunkt der Woche mit viel Sonnenschein und nochmals außergewöhnlich milden Werten von bis zu 22 Grad am Oberrhein.

Quelle: Dr. Brandt, Klima-Experte (BILD)

Wie viel Grad sind drin – und wann kommt der Sturz?

Die Temperaturspanne in den Vorhersagen ist groß. Das Wetterportal daswetter.com sieht in einem Artikel den Oktober "wie ein Hochsommermonat" starten – mit bis zu 32 Grad, bevor das Wetter "komplett dreht". Merkur.de spricht vom Goldenen Oktober mit Werten um 28 Grad und kündigt danach bereits Frost an. BILD bleibt mit 22 Grad am Oberrhein am Freitag deutlich darunter – das ist die jüngste genannte Expertenprognose.

Eine andere Reihenfolge liefert daswetter.com in einem zweiten Beitrag: "Erst kurzer Absturz, dann Sonne satt" – der Altweibersommer komme Anfang Oktober, manche Modelle träumen sogar von 30 Grad. Die Quelle kehrt die Richtung des Wetter-Absturzes also um und sieht ihn vor der nächsten warmen Phase. Sicher ist nur das Muster: Eine milde Phase wird von einem deutlich kühleren Abschnitt abgelöst.

Was Meteorologen und Modelle zeigen

Die Frankfurter Rundschau stützt ihre Aussicht auf die Kolumne des Diplom-Meteorologen Dominik Jung. BILD verlässt sich auf den Klima-Experten Dr. Brandt, der den Wochenhöhepunkt am Freitag sieht. Das Portal daswetter.com tritt mit eigenen Modellrechnungen an, die in Details von den Expertenprognosen abweichen. Merkur.de greift die Goldener-Oktober-Story auf und ergänzt die Frost-Warnung. Topaktuell.de wertet die DWD-Vorhersage für Bayern aus – mit freundlichem Wetter nach Nebelauflösung.

Was das für deine Woche bedeutet

Wer die milden Tage nutzen will, sollte sie jetzt einplanen. Die Werte zwischen 19 und 28 Grad in den Vorhersagen lassen sich am Wochenanfang nochmal mitnehmen. Für die zweite Wochenhälfte ist wetterfeste Kleidung sinnvoll – je nach Region könnten die Werte spürbar sinken, einzelne Vorhersagen sehen Bodenfrost.

Wann genau die Wende kommt, ist noch nicht in Stein gemeißelt. Die Spanne reicht von "kurzem Absturz" bis zum "großen Wetter-Absturz". Wer auf Nummer sicher gehen will, checkt vor Aktivitäten im Freien die aktuelle DWD-Vorhersage – die für Bayern bereits freundliches Wochenstart-Wetter ankündigt.

Fazit

Sonne satt, dann Wetter-Absturz – so lässt sich die Wochenprognose für Deutschland zusammenfassen. Wie groß der Sturz wird, ist offen. Klar ist nur: Wer die milden Tage nutzen will, sollte sie nicht verstreichen lassen.

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Quellen

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