Warum Feldshuh Brodys Palästina-Position so scharf angreift
Die „Nobody Wants This“-Schauspielerin Tovah Feldshuh hält Adam Brodys Forderung nach einem „Freien Palästina“ für einen Angriff auf jüdische Menschen. Ihre Verteidigung der israelischen Juden ordnet sie ausdrücklich in die Rhetorik Adolf Hitlers ein.
AI MODIFIEDTVS News AI redaktionell betreut präsentiert Tovah Feldshuh kontert Adam Brodys Palästina-Solidarität.
Feldshuh weist Brodys Palästina-Aufruf direkt zurück
Tovah Feldshuh hat auf die Unterstützung Palästinas durch ihren früheren „Nobody Wants This“-Kollegen Adam Brody reagiert. Der Schauspieler hatte in einem Interview mit GQ für ein „Free Palestine“ plädiert.
Für Feldshuh ist diese Haltung keine gewöhnliche politische Meinungsäußerung. Sie sieht darin einen Angriff auf jüdische Menschen allgemein. Die Aussage, die Juden eines Genozids zu beschuldigen, sei „right out of Hitler’s playbook“, erklärte sie im Zusammenhang mit Brodys Aufruf.
Brody hatte bislang keine öffentliche Position bezogen
Der Zeitpunkt der Aussage ist wichtig: Brody erklärte im GQ-Interview, dass er zuvor noch nicht öffentlich über den Israel-Gaza-Konflikt gesprochen habe. Das Thema beschäftige ihn jedoch „a lot“.
Damit war seine Position kein länger bestehendes politisches Engagement, sondern ein erstes öffentliches Eintreten. In „Nobody Wants This“ spielt er den Rabbi Noah Roklov. Seine Rolle als Rabbi und die Unterstützung Palästinas bilden daher den unmittelbaren Kontext für Feldshuhs Reaktion.
Warum Feldshuh ihre Verteidigung so scharf formuliert
Feldshuhs Vorwurf richtet sich nicht allein gegen die Forderung nach einem freien Palästina. Er zielt nach ihrer Darstellung auf die Verknüpfung dieser Forderung mit der Behauptung, die jüdischen Menschen seien selbst für einen Genozid verantwortlich.
Der Vergleich mit Hitlers Argumentationsweise soll dabei deutlich machen, dass sie eine solche Zuschreibung nicht als legitime Kritik an Israel versteht. In einer Debatte über den Krieg in Gaza verschiebt sie den Fokus auf die Gefahr eines kollektiven Angriffs auf jüdische Menschen.
Welche Folgen der Streit für die gemeinsame Netflix-Serie und die öffentliche Debatte über den Konflikt haben wird, ist aus den vorliegenden Angaben nicht abzusehen. Klar ist: Aus einem Interviewstatement von Adam Brody wurde eine direkte Auseinandersetzung zwischen zwei Darstellern von „Nobody Wants This“, die sich auch an die Grenze zwischen Rollenprofil und persönlicher politischer Position zieht.
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