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Volvo-Chef fordert: „Deutschland muss sich zusammenreißen“

Volvo-Chef Håkan Samuelsson hält die 35-Stunden-Woche in Deutschland für nicht mehr zeitgemäß und fordert zum Umdenken auf. Auch Stihl verlangt 40 Stunden ohne Lohnausgleich.

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Volvo-Chef fordert: „Deutschland muss sich zusammenreißen“AI MODIFIED

TVS News KI redaktionell betreut präsentiert Volvo-Chef erklärt 35-Stunden-Woche für überholt: „Deutschland muss sich zusammenreißen“.

Du arbeitest 35 Stunden pro Woche und fragst dich, ob dieses Modell in Deutschland überhaupt noch eine Zukunft hat? Genau darüber wird gerade neu und kontrovers diskutiert – und die Töne werden rauer. Volvo-Chef Håkan Samuelsson hält die 35-Stunden-Woche für nicht mehr zeitgemäß und macht mit deutlichen Worten Druck.

Damit positioniert sich ein prominenter Manager der internationalen Autoindustrie klar gegen ein Arbeitszeitmodell, das in vielen deutschen Tarifverträgen seit Jahrzehnten fest verankert ist. Samuelssons Botschaft kommt aus der Chefetage eines schwedischen Konzerns, der in Deutschland Werke betreibt und Beschäftigte hierzulande nach Tarif bezahlt.

Auch der Motorgerätehersteller Stihl springt dem Volvo-Chef zur Seite: Nach den vorliegenden Angaben fordert Stihl 40 Stunden pro Woche – ohne Lohnausgleich für die Beschäftigten.

Was hat Samuelsson konkret gesagt?

Der Volvo-Chef macht in seinen Äußerungen keinen Hehl aus seiner Meinung. Deutschland müsse sich „zusammenreißen“, so die Botschaft, die aus seinem Statement hervorgeht. Die 35-Stunden-Woche sieht er in der heutigen Wirtschaftswelt als nicht mehr passend.

Wie genau seine Forderungen im Detail aussehen – ob er eine konkrete Stundenzahl nennt oder allgemein für mehr Flexibilität und längere Arbeitszeiten wirbt –, ist aus den vorliegenden Angaben nicht ersichtlich. Klar ist aber die Stoßrichtung: weg vom Status quo.

Stihl fordert 40 Stunden ohne Ausgleich

Nicht nur Volvo, auch Stihl will die Wochenarbeitszeit offenbar verlängern. Nach den vorliegenden Informationen fordert das Unternehmen 40 Stunden pro Woche – und zwar ohne Lohnausgleich für die Beschäftigten. Damit würde die effektive Wochenarbeitszeit um fünf Stunden pro Woche steigen, ohne dass die Gehälter entsprechend angepasst würden.

Die Forderung wiegt besonders schwer, weil sie direkt in die Lohntüte der Mitarbeiter eingreift: Mehr Arbeit für gleich viel Geld. In der deutschen Tariflandschaft ist das ein sehr direkter Vorstoß.

Was bedeutet das für die Debatte?

Die 35-Stunden-Woche gilt in Deutschland seit Jahrzehnten als Symbol für Tarifkompromisse zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften. Internationale Wettbewerbsfähigkeit, der demografische Wandel und die Transformation der Industrie sorgen jedoch regelmäßig dafür, dass die Frage nach der optimalen Arbeitszeit neu gestellt wird.

Mit den Forderungen von Samuelsson und Stihl bekommt die Diskussion neuen Zündstoff. Was daraus politisch und tariflich folgt, bleibt abzuwarten – klar ist aber: Die 35-Stunden-Woche steht in der Wirtschaftselite wieder auf dem Prüfstand, und es ist kein Zufall, dass ausgerechnet Industrieunternehmen mit hoher Wertschöpfung in Deutschland den Druck erhöhen.

Quellen

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