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Zurück nach Hause: Zwei Brüder verlassen Frankreich für den Senegal

Arona und Bou Diarra wuchsen in Lorient auf, studierten in der Bretagne und kehrten für ihre Unternehmen nach Dakar zurück. Beim Medef-Treffen im Oktober 2026 erzählten sie ihre Geschichte.

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Zurück nach Hause: Zwei Brüder verlassen Frankreich für den SenegalAI MODIFIED

TVS News KI redaktionell betreut präsentiert Von Lorient nach Dakar: Wie zwei Brüder dem Senegal ihr Herz schenkten.

Zwei Brüder, ein Schritt gegen den Strom: Arona und Bou Diarra sind in Lorient aufgewachsen, haben in der Bretagne studiert – und sind dann zurückgekehrt. Zurück in den Senegal, nach Dakar. Anfang Oktober haben sie dort ihre Geschichte erzählt, beim Wirtschaftstreffen des Medef d'Ille-et-Vilaine.

Wer in der Bretagne aufwächst, Französisch als Muttersprache spricht und in Frankreich studiert, hat alle Optionen offen – inklusive der bequemen. Wer trotzdem in den Senegal geht, tauscht diesen Komfort gegen etwas anderes: Verantwortung für ein Land, das einen braucht.

Was in Dakar auf dem Programm stand

Vom 7. bis 10. Oktober 2026 fanden in Dakar die 25. Internationalen Begegnungen des Medef d'Ille-et-Vilaine statt. Der bretonische Unternehmerverband hat seinen Blick damit konsequent nach Westafrika geöffnet. Dass ausgerechnet zwei Brüder mit bretonischem Werdegang dort als Redner standen, ist kein Zufall: Sie stehen sinnbildlich für die Brücke zwischen Frankreich und Senegal, die viele Existenzgründer schlagen.

Warum zurückgehen, wenn der Weg nach vorne in Europa liegt?

Arona bringt es selbst auf den Punkt – er habe gespürt, dass er nach Hause müsse. Das ist keine Floskel, sondern eine bewusste Entscheidung gegen den üblichen Migrationsweg. Wer in Frankreich bleibt, baut sich etwas auf; wer zurückgeht, baut für andere mit.

Über ihre konkreten Projekte im Senegal – welche Branchen, welche Hürden, welche Erfolge – berichten sie selbst beim Medef-Treffen in Dakar. Ouest-France hat ihren Vortrag begleitet und ihre Geschichte aufgegriffen.

Was ihre Geschichte offenlässt

Was bleibt, ist eine Frage: Wenn Kinder aus Lorient im Senegal gründen, was bedeutet das dann für die, die in Frankreich bleiben? Eine endgültige Antwort geben Arona und Bou Diarra nicht. Aber sie zeigen, dass die Entscheidung für den Senegal auch eine Entscheidung für mehr ist als nur sich selbst – und dass Rückkehr kein Scheitern ist, sondern ein Anfang.

Quellen

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