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Berlin-Kultur unter Druck: Weimer macht die Linke zur Bedingung

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer knüpft fast drei Milliarden Euro Bundes-Kulturförderung für Berlin an Bedingungen. Anlass ist der Wahlsieg der Linken.

2 Min. Lesezeit
Berlin-Kultur unter Druck: Weimer macht die Linke zur BedingungAI MODIFIED

TVS News KI redaktionell betreut präsentiert Weimer knüpft Berliner Kulturgeld an Bedingungen.

Berlin steht vor einer Regierungsbildung – und der Bund stellt eine Bedingung. Kulturstaatsminister Wolfram Weimer knüpft die fast drei Milliarden Euro, die Berlin im kommenden Jahrzehnt vom Bund für Kultur erhalten soll, an klare Voraussetzungen. Anlass ist der Wahlsieg der Linken in der Hauptstadt.

Wer in Berlin Theater, Museen oder freie Szene macht, schaut jetzt genauer hin. Denn Weimer stellt nicht nur die Linke selbst infrage – er stellt die Kulturförderung gleich mit.

Weimers Position: „Unerträglich“

Weimer stellt sich offen gegen eine Regierungsübernahme der Linken in Berlin. Der „offen zur Schau getragene Antisemitismus“ der Partei sei für ihn unerträglich. Spiegel und Zeit berichten übereinstimmend über diese Position – die Zeit ordnet sie ausdrücklich in den Kontext des Wahlsiegs der Linken ein.

Drei Milliarden Euro auf dem Spiel

Im kommenden Jahrzehnt soll Berlin vom Bund fast drei Milliarden Euro für Kultur erhalten. Das ist die Größenordnung, um die es jetzt politisch geht – und genau die bindet Weimer an seine Bedingungen. Welche konkreten Auflagen er formuliert, ist in den vorliegenden Berichten nicht im Detail ausgeführt.

Indirekte Drohung mit dem Geldhahn

Weimer droht nach Angaben des Spiegels indirekt mit der Streichung von Geldern. Wer in Berlin mit der Linken regieren will, muss also mit einem Kulturstaatsminister rechnen, der die Bundesmittel zur Druckware macht – noch bevor ein neuer Senat steht.

Für die laufenden Koalitionsverhandlungen in Berlin ist das eine harte Ansage: Die Linke kann nicht einfach in den Senat einziehen, ohne sich zu Weimers Bedingungen zu verhalten. Gleichzeitig zieht der Bund bei einer Landeskoalition mit.

Was du jetzt wissen musst

  • Wer: Kulturstaatsminister Wolfram Weimer
  • Wogegen: eine Regierungsbeteiligung der Linken in Berlin
  • Womit er droht: indirekt mit der Streichung von Kulturgeldern des Bundes
  • Worum es geht: fast drei Milliarden Euro Kulturförderung des Bundes an Berlin im kommenden Jahrzehnt
  • Begründung: „offen zur Schau getragener Antisemitismus“ der Linken
  • Auslöser: der Wahlsieg der Linken in Berlin

Die Koalitionsverhandlungen in Berlin laufen noch. Bis dahin bleibt offen, ob die Linke tatsächlich in den Senat einzieht – und wie hart Weimer am Ende wirklich auf der Bremse steht.

Quellen

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