LIVE
NBA in Mexiko-Stadt 2026: 35. NBA-Spiel – Nuggets gegen PacersVirgin Media O2: 644.000 Kunden verloren, 22 Mrd. Pfund SchuldenVanessa Emde: Linke fordert Mandatsrückgabe – Hoffnung auf EinlenkenVictor Cruz: Seine drei besten Führungsfiguren aus der NFLPorzingis pausiert: Was bedeutet die NBA-Auszeit?Ana Arias’ Mutter in Madrid vermisst: 82-Jährige ließ Handy und Dokumente zurück3 spanische Netflix-Dokus: True Crime unter KritikLee Chang-dong und „Possible Love“: Warum der Kinoregisseur Netflix erreichtNebel, Boote und Regen: Drei Blickpunkte in Frankfurt (Oder), Bangkok und Gaza-StadtTrump nach den Midterms: Ändert er seine Außenpolitik?Dublin-Reiseführer: 12 Praxiserfahrungen, die Anfänger nicht kennen – lohnt sich die Stadt?Kopenhagen: 11 Tipps, typische Fehler und Kosten – lohnt sich die Stadt?

Welthunger-Index: In 32 Ländern verschlechtert sich die Lage seit 2018

Der neue Welthunger-Index zeigt: In 32 Ländern hat sich die Hungersituation seit 2018 zugespitzt. Besonders Afrika südlich der Sahara leidet – während gleichzeitig das Geld für humanitäre Hilfe knapper wird.

3 Min. Lesezeit
Welthunger-Index: In 32 Ländern verschlechtert sich die Lage seit 2018AI MODIFIED

TVS News KI redaktionell betreut präsentiert Welthunger-Index: In 32 Ländern verschlechtert sich die Lage – Afrika besonders betroffen.

Wenn du an Hunger denkst, hast du wahrscheinlich Bilder aus dem Fernsehen im Kopf – abgemagerte Kinder, staubtrockene Felder. Was viele nicht wissen: Die Lage hat sich in den letzten Jahren nicht nur nicht verbessert, sie ist in 32 Ländern sogar schlechter geworden als 2018. Das zeigt der aktuelle Welthunger-Index, über den der Tages-Anzeiger und die Zeit berichten.

Beide Redaktionen greifen dieselbe Zahl auf: 32 Staaten, in denen der Hunger seit 2018 zugenommen hat. Die Zeit formuliert es so, dass der Hunger "laut Welthunger-Index seit 2018 zugenommen" hat, der Tages-Anzeiger spricht von einer "verschlechterten Hungersituation". Gemeinsamer Kern: Es geht nicht um einzelne Krisenherde, sondern um einen weltweiten Trend, der sich in die falsche Richtung bewegt.

Für dich heißt das: Der Kampf gegen den Hunger stockt – und zwar genau dort, wo die Not am größten ist. Schauen wir uns an, wo und warum.

Wo die Lage am schlimmsten ist

Beide Quellen sind sich einig: Besonders Afrika südlich der Sahara ist betroffen. Der Tages-Anzeiger hebt die Region als Schwerpunkt hervor, die Zeit nennt als konkretes Beispiel den Sudan – ein Land, in dem seit Jahren ein blutiger Bürgerkrieg tobt und Millionen Menschen vertrieben wurden.

Was den Hunger dort antreibt, ist laut Zeit ein Zusammenspiel aus drei Faktoren: Konflikte, Vertreibung und Wetterextreme. Das ist kein Zufall, sondern ein Muster. Wo Krieg herrscht, können Bauern ihre Felder nicht bestellen. Wo Menschen fliehen müssen, fehlt ihnen der Zugang zu Märkten und Nahrung. Und wo Dürren oder Überschwemmungen zunehmen, kollabieren Ernten. Die drei Treiber verstärken sich gegenseitig.

Das Geld wird knapper

Das Problem kommt zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt. Der Tages-Anzeiger weist auf eine zweite, oft übersehene Entwicklung hin: "Zugleich fehlt immer mehr Geld für humanitäre Hilfe." Während die Zahl der Menschen in Not steigt, schrumpfen die Mittel, die zur Verfügung stehen, um ihnen zu helfen.

Für dich als Leser bedeutet das: Die Lücke zwischen Bedarf und Hilfe wächst. Organisationen, die Lebensmittel verteilen, müssen priorisieren – und können nicht mehr alle erreichen, die auf sie angewiesen wären.

Was der Welthunger-Index misst

Der Welthunger-Index wird seit 2006 jährlich von Welthungerhilfe, Concern Worldwide und weiteren Partnern veröffentlicht. Er kombiniert vier Indikatoren: Unterernährung, Wachstumsverzögerungen bei Kindern, Kindersterblichkeit und Mangel an Mikronährstoffen. Daraus ergibt sich ein Wert auf einer Skala bis 50 – je höher, desto schlimmer die Lage.

Wenn 32 Länder sich seit 2018 verschlechtern, ist das kein statistischer Ausreißer, sondern ein Warnsignal. Die internationale Gemeinschaft hatte sich in den Nachhaltigkeitszielen der UN eigentlich vorgenommen, den Hunger bis 2030 zu besiegen. Die Realität sieht anders aus.

Was das für dich bedeutet

Du musst nicht nach Afrika reisen, um betroffen zu sein. Hunger hat geopolitische Folgen: Migration, Flucht, politische Instabilität – das alles erreicht auch Europa. Wer den Welthunger-Index versteht, versteht, warum an manchen Stellen der Welt Krisen eskalieren, die irgendwann bei uns ankommen.

Wer helfen will, kann auf seriöse Organisationen wie die Welthungerhilfe, Ärzte ohne Grenzen oder das Welternährungsprogramm der UN setzen. Spenden wirken dort am meisten, wo die Lage akut ist – gerade, wenn staatliche Mittel zurückgehen.

Die nächste Aktualisierung des Welthunger-Index wird zeigen, ob der Trend gebrochen werden kann. Stand jetzt sieht es nicht danach aus.

Quellen

Was denkst du?

AI-unterstützt · redaktionell betreut

Scroll weiter, um zu reagieren und zu teilen.