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Bundesliga-Spiel der Werder-Frauen gegen Hoffenheim abgesagt

Werders Bundesliga-Fußballerinnen sagen ihr Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim am Sonntag, 18. Oktober 2026, kurzfristig ab. Grund sind zahlreiche Krankheitsfälle im Team – der DFB kündigt einen Nachholtermin an.

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Bundesliga-Spiel der Werder-Frauen gegen Hoffenheim abgesagtAI MODIFIED

TVS News KI redaktionell betreut präsentiert Krankheitswelle bei Werder-Frauen: Spiel gegen Hoffenheim zwei Stunden vor Anpfiff abgesagt.

Eigentlich hätte es um 16 Uhr angepfiffen werden sollen – doch am Sonntag, 18. Oktober 2026, wurde die Partie der Werder-Frauen gegen die TSG Hoffenheim in der Bundesliga nur rund zwei Stunden vor dem Anpfiff vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) abgesagt. Grund ist eine Krankheitswelle im Team der Bremerinnen: Dem Klub standen nicht mehr ausreichend einsatzfähige Spielerinnen zur Verfügung. Die offizielle Mitteilung wurde am Nachmittag um 14:56 Uhr veröffentlicht – gerade einmal etwas mehr als eine Stunde vor dem geplanten Anstoß.

Der Verein habe „kurzfristig am Spieltag von seinem Recht auf Spielabsetzung gemäß § 15 der Durchführungsbestimmungen der DFB-Spielordnung Gebrauch gemacht", heißt es in der Mitteilung. Ein Nachholtermin werde laut DFB in Kürze bekanntgegeben.

Was die DFB-Spielordnung in solchen Fällen vorsieht

Die Regel, auf die Werder sich beruft, ist klar formuliert: „Ein Antrag auf Absetzung ist unverzüglich nach Bekanntwerden der Erkrankungen/Verletzungen vorzulegen." Über den Antrag wird aber erst entschieden, wenn eine bestimmte Personalschwelle unterschritten wird – sonst wird nicht abgesetzt. So darf der Antrag nicht stattgegeben werden, „wenn mehr als 13 – für den Fall, dass in einem Wettbewerb vier oder fünf Auswechslungen zulässig sind, 14 – spielberechtigte Spieler gemäß Spielberechtigungsliste anrechenbar zur Verfügung stehen". Unter diesen muss sich außerdem mindestens eine Torhüterin befinden.

Für dich heißt das: Werder musste gegenüber dem DFB nachweisen, dass die Zahl der spielfähigen Spielerinnen unter diese Schwelle gerutscht war – sonst hätte das Spiel regulär stattgefunden. Wie viele Bremerinnen tatsächlich ausfielen, gab der Verein nicht bekannt.

Werder reagiert: Bedauern und Dank an die TSG

Dominik Kupilas, Leiter Frauenfußball & Internationalisierung beim SV Werder Bremen, erklärte laut einer Mitteilung: „Nach dem Bekanntwerden der zahlreichen Erkrankungen haben wir den DFB unverzüglich informiert und über mögliche Lösungsszenarien gesprochen." Der Klub habe sich zudem ausdrücklich bei den Gästen aus Hoffenheim bedankt – für „das Verständnis und den professionellen Umgang mit der Situation".

Die Gesundheit unserer Spielerinnen hat für uns höchste Priorität. Unter den gegebenen Umständen ist uns eine Austragung der Partie leider nicht möglich.

Dominik Kupilas, Leiter Frauenfußball & Internationalisierung beim SV Werder Bremen

Gleichzeitig warb Kupilas um Verständnis bei den Fans: „Wir bedauern die Absage für alle Beteiligten, vor allem für die Fans, die sich wie wir auf die Partie gefreut hatten, und die TSG, die sich intensiv auf das Spiel vorbereitet hat."

Was für Fans und Tabelle offen bleibt

Die zentrale offene Frage: Wann wird nachgeholt? Der DFB kündigte an, den neuen Termin „in Kürze" bekannt zu geben – einen konkreten Spieltag, eine Uhrzeit oder einen Ort nannte er noch nicht. Solange bleibt die Partie lediglich verlegt, nicht gestrichen – an der Tabellensituation der Frauen-Bundesliga ändert sich durch den Ausfall vorerst nichts.

Wer sich auf den Bundesligasonntag eingestellt hatte – Kupilas sprach von Fans, „die sich wie wir auf die Partie gefreut hatten" – sah sich mit einer denkbar rekonknappen Frist konfrontiert: Zwischen der Veröffentlichung der offiziellen Mitteilung um 14:56 Uhr und dem geplanten Anpfiff um 16 Uhr lagen gerade einmal etwas mehr als eine Stunde.

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