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Burlesk und beunruhigend: Trump im Ballett „America“

Das Ballett „America“ inszeniert Donald Trump als burlesken Anti-Helden. Choreograf Martin Harriague zeigt seine öffentliche Figur als zugleich unterhaltsame und beunruhigende Karikatur – live im Grand Rex und in Partnerkinos übertragen.

3 Min. Lesezeit
Burlesk und beunruhigend: Trump im Ballett „America“AI MODIFIED

TVS News AI redaktionell betreut präsentiert „America“ im Ballett: Trump wird zum Anti-Helden – 12 Tänzer am 10. November.

Trump wird zum Anti-Helden

Donald Trump steht im Mittelpunkt von „America“, doch die Figur ist dort ausdrücklich keine glorreiche Ikone. Der Choreograf Martin Harriague von der Opéra Grand Avignon nimmt die burleske und karikaturistische Wirkung der öffentlichen Darstellung des US-Präsidenten zum Ausgangspunkt.

Damit greift das Ballett die prägenden Züge einer politisch wie medial sichtbaren Person auf, ohne sie einfach zu loben. Trump wird zum Anti-Helden: Seine Darstellung soll nicht nur unterhalten, sondern zugleich eine unangenehme Seite sichtbar machen. Genau diese Spannung ist der eigentliche Reiz der Inszenierung.

„zugleich unterhaltsam und beunruhigend“

Quelle: Le Monde

12 Tänzer für eine politische Karikatur

„America“ arbeitet mit 12 Tänzern. Martin Harriague, Choreograf an der Opéra Grand Avignon, nutzt ihre Bewegungen, um die Figur Trump und die Wirkung seines öffentlichen Auftretens szenisch zu entfalten.

Die Besetzung mit 12 Tänzern gibt der Auseinandersetzung einen konkreten körperlichen Rahmen. Das Ensemble wird zum Träger einer Karikatur, in der die bekannte politische Figur nicht einfach erklärt, sondern durch Bewegung, Rhythmus und Gruppendarstellung sichtbar gemacht wird.

Die zentrale Grundidee der Inszenierung besteht darin, Trump mit einem karikaturistischen Bild darzustellen, das seine gleichzeitige Unterhaltsamkeit und Beunruhigung sichtbar macht. Das Ballett wird thus zu einer ausdrücklich zugespitzten Bühnenverhandlung und nicht zu einer nüchternen Porträtstudie.

Burlesk und beunruhigend zugleich

Der entscheidende Kunstgriff liegt im Widerspruch. Das burleske, comicartige Element bringt Leichtigkeit in die Darstellung, während das beunruhigende Element die Botschaft unter der Fassade sichtbar hält. Le Monde bezeichnet die Wirkung der Figur deshalb als zugleich unterhaltsam und beunruhigend.

Diese Doppelwirkung erklärt, weshalb Trump hier als Anti-Held funktioniert. Die Figur ist erkennbar und darf überzeichnet werden, bleibt aber durch ihre Zwiespältigkeit alles andere als neutral. Die Inszenierung setzt damit auf den Kontrast zwischen dem Unterhaltungswert des Politischen und dem Unbehagen, das seine Darstellung beim Publikum auslöst.

Die zentrale Erkenntnis: „America“ behandelt Trump nicht als Fernsehheld, sondern als Bühnenfigur, deren öffentliche Wirkung durch Überzeichnung sichtbar wird. Genau diese künstlerische Distanz macht die politische Nähe des Stoffes aus.

Am 10. November im Grand Rex – auch live im Kino

Die Präsentation von „America“ ist Teil der Veranstaltung „Quel monde après Trump ?“ von Le Monde. Sie findet am 10. November im Grand Rex statt. Damit erhalten Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, das Ballett direkt vor Ort zu sehen.

Parallel dazu wird die Veranstaltung live in Partnerkinos übertragen. Für alle, die nicht ins Grand Rex kommen, entsteht damit eine zweite Zugangsmöglichkeit zum Ballett. Die Übertragung rückt die Inszenierung in einen Rahmen, der zum Medium der gezeigten politischen Figur passt: Trump ist ohnehin eine präsentierte, medial geformte Gestalt.

Der Termin auf einen Blick

Die wichtigste praktische Information ist deshalb simpel: Wer „America“ sehen möchte, sollte den 10. November im Blick behalten – entweder für den Abend im Grand Rex oder für die Liveübertragung in einem teilnehmenden Kino.

Die Verbindung von 12 Tänzern, der Anti-Held-Figur Trump und der Frage „Quel monde après Trump ?“ macht den Abend zu einem bewusst zugespitzten Kulturtermin. Das Ballett will die bekannte Person nicht nur porträtieren, sondern ihre öffentliche Bildwirkung in eine tänzerische Form übersetzen, die zwischen Komik und Beunruhigung pendelt.

Weitere Angaben zu „America“ und zum Event findest du in der Meldung von Le Monde.

Quellen

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AI-unterstützt · redaktionell betreut

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