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Herzstillstand nach schwerem Foul: Spanischer Stürmer, Zustand verschlechtert sich

Stürmer Jesús de Miguel vom CD Teneriffa erleidet nach einem überharten Foul einen Herzstillstand. Zunächst wirkte sein Zustand stabil, danach verschlechterte er sich über Nacht.

4 Min. Lesezeit
Herzstillstand nach schwerem Foul: Spanischer Stürmer, Zustand verschlechtert sichAI MODIFIED

TVS News AI redaktionell betreut präsentiert Schock in Spanien: Jesús de Miguel erleidet nach Foul einen Herzstillstand.

Ein Konter hinter der Mittellinie endet mit einem schweren Zusammenstoß

Die entscheidende Szene passierte in der 7. Minute der Nachspielzeit. Beim Stand von 2:2 war de Miguel auf einem Konter kurz hinter der Mittellinie auf den gegnerischen Torhüter Jesús Owono getroffen. Owono traf den Stürmer laut Der Spiegel am Oberkörper und am Kopf.

De Miguel krümmte sich danach vor Schmerzen. Das Ausmaß der Verletzung war in den ersten Meldungen noch nicht vollständig klar. Später teilte CD Teneriffa mit, der Spieler habe schwere Verletzungen im Kopf- und Brustbereich davongetragen.

Der direkte Kontakt

Der Unparteienschiedsrichter Manuel Perez reagierte sofort und zeigte Owono für die überharte Aktion die Rote Karte. Anschließend stürmten Spieler beider Teams zu de Miguel. Der Bericht schildert, wie erschüttert die Profis vom Anblick des verletzten Stürmers waren; einige hätten Tränen in den Augen gehabt.

Perez beendete die Partie beim Stand von 2:2. Damit war klar, dass es nicht um ein gewöhnliches Foul mit anschließendem Weiterspiel ging. Schon der Ablauf auf dem Platz zeigte, wie ernst die Verletzung genommen wurde. Eine weitergehende medizinische Einordnung des Fouls nennen die verfügbaren Informationen allerdings nicht.

Auf dem Weg ins Krankenhaus musste de Miguel wiederbelebt werden

Als Rettungskräfte de Miguel auf dem Weg ins Krankenhaus begleiteten, mussten sie den 30-Jährigen wiederbeleben. Der Club CD Teneriffa erklärte anschließend, der Zustand des Stürmers sei ernst, aber stabil.

Die erste Meldung klang damit etwas hoffnungsvoller

Diese erste Einschätzung war jedoch nicht die letzte Nachricht. Am Morgen teilte der Club mit: »Der medizinische Zustand von Jesús de Miguel hat sich neurologisch verschlechtert.« Weitere Informationen wurden für die kommenden Stunden angekündigt.

Damit liegt der belegbare Ablauf in zwei Stufen vor: Auf dem Spielfeld hatte de Miguel schwere Verletzungen im Kopf- und Brustbereich erlitten. Auf dem Weg zur medizinischen Versorgung war eine Wiederbelebung nötig. Danach wurde sein Zustand zunächst als ernst, aber stabil bezeichnet, bevor der Club eine neurologische Verschlechterung meldete.

Eine Diagnose, die den genauen medizinischen Hintergrund der Wiederbelebung erklärt, enthält der vorliegende Bericht nicht. Ebenso wenig nennt er eine Prognose oder eine spätere Entwarnung. Sicher belegt sind allein die Reanimation auf dem Transportweg, die erste Einschätzung des Clubs und die anschließende neurologische Verschlechterung.

FC Andorra bedauert den Vorfall, Real Madrid sendet Unterstützung

Der FC Andorra reagierte noch in derselben Nacht auf den schweren Vorfall. Der Verein erklärte: »Wir vom FC Andorra möchten Jesús de Miguel nach dem schweren Vorfall im heutigen Spiel viel Kraft und die besten Genesungswünsche senden. Wir hoffen, dass er bald wieder gesund wird. Wir senden dem Spieler, seiner Familie und dem CD Tenerife eine herzliche Umarmung.«

Die Reaktionen gingen über den Vorfall auf dem Platz hinaus

Andere spanische Clubs übermittelten ebenfalls Genesungswünsche. Real Madrid schrieb auf der Plattform X: »Wir sichern Jesús de Miguel in dieser schwierigen Zeit unsere volle Unterstützung zu und wünschen ihm viel Kraft.«

Diese Reaktionen zeigen, wie schnell der Vorfall über die beiden beteiligten Vereine hinaus Aufmerksamkeit bekam. Für die Mitspieler und den FC Andorra war es kein normales Matchende: Der Schiedsrichter hatte die Begegnung bereits abgebrochen, nachdem Owono die Rote Karte erhalten hatte und de Miguel schwer verletzt auf dem Rasen lag.

Was die Meldungen belegen – und was weiterhin fehlt

Für die Einordnung lassen sich die bekannten Punkte sauber voneinander trennen. Feststehen sind der Zusammenprall in der 7. Minute der Nachspielzeit, der Treffpunkt am Oberkörper und Kopf, die schwere Verletzung, die notwendige Wiederbelebung auf dem Weg ins Krankenhaus sowie die anschließende neurologische Verschlechterung.

Ebenfalls dokumentiert sind die Rote Karte für Owono, der Spielabbruch beim Stand von 2:2, die erste Einschätzung des CD Teneriffa und die Unterstützung durch den FC Andorra sowie weitere spanische Vereine.

Nicht belegt sind dagegen der genaue Ablauf der medizinischen Versorgung im Krankenhaus, eine konkrete Diagnose und der Zustand nach der am Morgen angekündigten weiteren Stellungnahme des Clubs. Auch darüber, ob de Miguel verlegt wurde, enthält der Bericht keine Information.

Die stärkste Einordnung ist deshalb nüchtern: Der Vorfall ist durch einen konkreten Ablauf auf dem Platz und eine schwere medizinische Entwicklung dokumentiert. Eine Aussage über den endgültigen Ausgang wäre trotzdem nicht belastbar, weil die jüngste Nachricht ausdrücklich nur eine neurologische Verschlechterung meldet und keine Prognose enthält.

Quellen

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