Michael Mann nach Schussverletzung im Krankenhaus
Regisseur Michael Mann hat sich beim Schießtraining versehentlich eine Kugel ins Bein geschossen. Laut Polizei handelte er nicht absichtlich; die Ermittlungen zu den genauen Umständen laufen.
AI MODIFIEDTVS News AI redaktionell betreut präsentiert Michael Mann nach Schussverletzung im Krankenhaus: Was die Polizei sagt.
Michael Mann kennt das Schießen nicht nur vom Studium vieler Drehbücher. Für Heat ließ er seine Schauspieler mit echten Patronen trainieren. Nun hat seine eigene Waffe den 83-jährigen Regisseur selbst verletzt: Am Samstag, 31. Oktober, kam es in The Range LA in Los Angeles während eines Schießtrainings zu einem Unfall. Eine Kugel traf Mann ins Bein.
Nach dem Bericht von Public versuchte Mann, seine Waffe wegzustecken oder zu verstauen, als der Schuss abging. Das berichten die US-Medien TMZ und Daily Mail. Damit steht ein konkreter Ablauf im Mittelpunkt, auch wenn die Ermittler nach Angaben von Paris Match noch untersuchen, wie es genau dazu kommen konnte.
Um 16 Uhr trifft die Kugel Manns Bein
Der Unfall
Der Vorfall ereignete sich am späten Nachmittag in The Range LA. Laut den beiden Berichten handelt es sich um einen privaten Schießclub in Los Angeles, in dem nach Angaben von Public regelmäßig Schauspieler, Studiobosse und andere prominente Besucher trainieren.
Die Polizei bestätigte, dass Michael Mann sich an diesem Ort befand. Nach den Angaben von TMZ und Daily Mail wollte er seine Waffe gerade verstauen, als sich der Schuss löste und ihn die Kugel ins Bein traf. Das war nach Darstellung der Medien ein Unfall während des Trainings. Die Behörden haben einen absichtlichen Schuss ausdrücklich ausgeschlossen.
Die vorliegenden Berichte nennen weder das Kaliber der Waffe noch eine bestimmte Trainingsübung oder einen technischen Defekt. Sie schildern den Unfall auch nicht als Folge eines Angriffs auf Mann. Die Polizei spricht von einem „beim Training verletzten“ Mann und untersucht weiterhin die genauen Umstände.
Die Verletzung
Nach dem Schuss waren Polizei und Feuerwehr von Los Angeles vor Ort. Rettungskräfte brachten Michael Mann mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus. Dort wurde er von einem Ärzteteam behandelt und befindet sich nach den Angaben von Public unter medizinischer Aufsicht.
Zu Art und Umfang der Verletzung, seinem Zustand nach der Behandlung oder einem möglichen Entlassungstermin machen die Quellen keine weiteren Angaben. Sicher belegt sind deshalb nur der Treffer am Bein, die notfallmäßige Einlieferung und die laufende ärztliche Betreuung.
Die Polizei klärt den Ablauf, nicht die Absicht
Was bereits feststeht
Die wichtigste Einordnung liefert die Polizei: Michael Mann hat sich nicht absichtlich geschossen. Bei den Einsatzkräften wurde er demnach beim Training verletzt. Diese Aussage grenzt den Vorfall klar von einem vorsätzlichen Schuss ab.
Offen bleibt trotzdem der genaue Ablauf. Die Ermittler wollen rekonstruieren, was in den Minuten vor dem Schuss geschah und wie die Kugel das Bein von Mann traf. Die Angabe, dass er seine Waffe wegräumen wollte, stammt aus den Berichten über TMZ und Daily Mail; die Behörden haben nach dem verfügbaren Bericht noch keinen vollständigen Ablauf veröffentlicht.
Das ist der entscheidende Unterschied: Die Absicht ist ausgeschlossen, die technische oder menschliche Ursache des Unfalls aber noch nicht abschließend geklärt. Deshalb wäre es zu weit gegriffen, aus den bisherigen Angaben einen bestimmten Auslöser abzuleiten.
Ein Schießclub mit 3.000 bis 20.000 Dollar Jahresbeitrag
The Range LA
The Range LA ist laut Public kein gewöhnlicher Schießstand, sondern ein privater Club mit einer exklusiven Kundschaft. Jahresmitgliedschaften sollen zwischen 3.000 und 20.000 US-Dollar kosten. Zu den regelmäßigen Gästen zählen dem Bericht zufolge Studiochefs, Schauspieler und andere prominente Persönlichkeiten aus Hollywood.
Dass Michael Mann in genau diesem Club trainierte, passt zu seiner bekannten Arbeit mit Waffen auf dem Set. Für Heat hatte er seine Darsteller von Andy McNab, einem ehemaligen Mitglied der britischen Special Air Service, mit scharfer Munition trainieren lassen. Die berühmte Schusssequenz sollte dadurch möglichst glaubwürdig wirken.
Die Verbindung zwischen Film und Schießtraining ist also kein Gerücht: Mann kannte das Umfeld aus seiner Arbeit. Zum konkreten Unfall im Club geben die Quellen allerdings keine weiteren technischen oder organisatorischen Details bekannt.
Manns Heat-Prequel hat bereits eine große Besetzung
Das nächste Projekt
Michael Mann arbeitet aktuell an einem Prequel zu „Heat“. Das Projekt basiert auf dem Roman Heat 2, den er 2022 gemeinsam mit Meg Gardiner verfasste. Für die geplante Besetzung sind Leonardo DiCaprio, Christian Bale, Adam Driver, Stephen Graham, Jason Clarke und Odessa Young im Gespräch beziehungsweise namentlich genannt.
Für Fans ist das die praktisch wichtige Ergänzung zur Krankenhausmeldung: Es gibt nach den vorliegenden Berichten keinen Hinweis darauf, dass Michael Mann die Arbeit an dem Prequel eingestellt hat. Offen ist allein, ob seine Verletzung den Produktionsplan beeinflussen könnte. Diese Frage ist bislang nicht beantwortet.
Manns Filmografie umfasst unter anderem Manhunter, Collateral, Ali, Der letzte Mohikaner und Ferrari. Sein bislang letzter Film, Ferrari, erschien 2023 mit Adam Driver und Penélope Cruz. Viermal wurde Mann für einen Oscar nominiert, gewonnen hat er die Auszeichnung bislang nicht.
Die belastbare Kurzfassung nach dem Unfall lautet deshalb: Ein Schuss um 16 Uhr beim Training in The Range LA, ein Treffer ins Bein, ein Rettungswagen ins Krankenhaus und medizinische Aufsicht. Die Polizei behandelt den Fall als Unfall und ermittelt den genauen Hergang.
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