iPhone 18 Pro schon geknackt: Erster untethered Jailbreak seit 2019
Auf der Sicherheitskonferenz Hexacon in Paris haben Forschende einen untethered Jailbreak demonstriert, der bis iOS 27.0.1 und die neue iPhone-18-Pro-Familie reichen soll – der erste seiner Art seit iOS 9 aus dem Jahr 2019.
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Bei Amazon ansehenTVS News KI redaktionell betreut präsentiert Erster untethered Jailbreak seit 2019: So nah sind Forschende Apples iPhone 18 Pro schon.
Live auf der Bühne der Hexacon-Konferenz in Paris hat das Sicherheitsforschungsteam Calif.io einen Jailbreak demonstriert, der Apples kommende iPhone-18-Pro-Familie und iOS 27.0.1 ins Visier nimmt. Die Veranstalter:innen hatten die Vorführung im Vorfeld selbst als „brandneuen iPhone-Jailbreak" beworben – das Team lieferte nach, wie heise.de berichtet.
Was die Demo besonders macht: Es ist der erste untethered Jailbreak, der seit iOS 9 aus dem Jahr 2019 öffentlich gezeigt wurde. „Untethered" heißt konkret, dass der Eingriff jeden Neustart des Geräts überlebt, ohne dass du das iPhone erneut per Computer verbinden oder den Exploit manuell ausführen musst. Genau diese Eigenschaft fehlte allen Lösungen der vergangenen Jahre – sie waren in der Regel semi-tethered und nach einem Reboot wieder zurückgesetzt, was sie für den Alltag unbrauchbar machte.
Wie Calif.io die Lücke gefunden hat
Welche konkreten Schwachstellen das Team ausnutzt, ist nicht öffentlich. Klar ist aber, dass KI beim Auffinden der Exploit-Kette eine zentrale Rolle spielte. Mit KI-Unterstützung verglichen die Forschenden die aktuelle Betaversion von iOS 27.2 mit iOS 27.0.1 und machten so die Sicherheitsfixes ausfindig, die Apple seit dem Demo-Stand eingebaut hat. Welche KI-Modelle genau zum Einsatz kamen, verraten sie nicht.
Diese Methode ist nicht exklusiv: Theoretisch könnten andere Angreifer:innen mit den passenden Prompts ähnliche Angriffswerkzeuge bauen. Allerdings sind die dafür nötigen, besonders leistungsfähigen KI-Modelle bisher nur für ausgewählte Unternehmen und Sicherheitsforscher:innen zugänglich.
Calif.io hat Apples Härtung schon einmal geknackt
Calif.io ist in der Apple-Sicherheitsforschung kein neuer Name. Bereits im Mai 2026 hatte das Team gezeigt, wie sich mit dem Anthropic-Modell Mythos Preview in wenigen Tagen ein macOS-Kernel-Exploit schreiben lässt, der die Schutzmechanismen von Apples M5-Chip überwindet. Im August 2026 nutzten sie ebenfalls KI für einen Angriff über die Bildschirmfreigabe. Die Demo in Paris fügt sich in diese Reihe ein – mit dem Unterschied, dass diesmal ein untethered Jailbreak auf einem iPhone gezeigt wurde.
Was das für Apple und für dich bedeutet
Apple hat sich bisher nicht zu der Vorführung geäußert. Wahrscheinlich schließt das Unternehmen die Lücken in absehbarer Zeit über ein entsprechendes Update – das wäre der natürliche Reaktionsweg. Hinweise darauf, dass die Schwachstellen bereits aktiv ausgenutzt werden, gibt es laut Winfuture nicht. Solange kein Exploit in Umlauf ist und kein Update vorliegt, besteht für dich kein akuter Handlungsbedarf.
Was die Demo trotzdem verschiebt: Sie rückt die nächste iPhone-Generation ins Scheinwerferlicht, lange bevor sie offiziell in den Läden steht. Damit hat Apple ein Zeitfenster, die ausgenutzten Schwachstellen vor dem Verkaufsstart der 18-Pro-Modelle zu stopfen. Dass solche Lücken auftauchen, ist für die Sicherheits-Community allerdings kein Grund zur Entwarnung: Anbieter kommerzieller Spionagesoftware kaufen solche Zugriffsmöglichkeiten erfahrungsgemäß gern auf und verkaufen sie an Regierungen und Behörden weiter.
Quelle: t3n.de
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