Ajax-Veteran über Frenkie de Jong: Diese Anekdote verrät mehr
Ein ehemaliger Teamkollege von Frenkie de Jong blickt auf seine Zeit beim Willem II und den Ajax-Aufstieg zurück. Die Anekdote soll zeigen, welche Persönlichkeit der spätere Barça-Mittelmann damals bereits zeigte.
AI MODIFIEDTVS News AI redaktionell betreut präsentiert Frenkie de Jong vor dem Ajax-Durchbruch: Was der Veteran erzählt.
Er war 29, de Jong noch nicht 18. Genau in dieser Phase erinnert sich Robbie Haemhouts an den späteren Ajax- und Barcelona-Profi. Damals stand das einstige Willem-II-Talent in einer Trainingssituation vor Jürgen Streppel, tat nach eigener Schilderung genau das Gegenteil dessen, was der Trainer verlangt hatte, und begann aus dem Rücken zu regieren.
Die Erinnerung stammt aus den Ausführungen, die Mundo Deportivo am 7. November 2026 um 19:16 Uhr CET aus Quellen von Voetbal übernommen hat. Sie wirft einen ungewöhnlichen Blick auf de Jongs Weg: nicht auf Tore, Medaillen oder einen möglichen Transfer, sondern auf einen Moment, in dem seine technische Selbstsicherheit schon sichtbar war.
Der entscheidende Punkt ist die Diskrepanz. Haemhouts, damals 29 Jahre alt und heute 42, hätte bei Streppels Geschrei nicht einmal mehr zum Ball schlagen können. De Jong ließ die Rufe offenbar an sich vorbeiziehen. „Le entraba por un oído y le salía por el otro“, erinnerte sich der belgische Ex-Innenverteidiger: Es kam durch das eine Ohr hinein und durch das andere wieder heraus.
Die Anekdote aus dem Willem II macht de Jongs Haltung sichtbar
„You can shout at me whatever you want, but I know I am the best.“ So beschreibt Haemhouts die Haltung, die de Jong seiner Einschätzung nach in diesem Moment an den Tag gelegt habe. Der Spieler schien zu denken: Du kannst mir sagen, was du willst, aber ich weiß, dass ich der Beste bin.
Haemhouts erinnert sich außerdem an den Aufstieg des Willem-II-Knaben in die erste Mannschaft. Für den damaligen Profi war de Jong ein junger Spieler, der sich nicht einfach jedem Trainingsbefehl unterwarf. Gerade die unübliche Reaktion auf Streppel prägt seine Erinnerung: Statt die Vorgabe umzusetzen, zeigte de Jong eine Art dribbelnde Antwort.
Die Pointe des Berichts liegt damit weniger in einem einzelnen Auswechsler als in der Art, wie Haemhouts de Jong beschreibt. Seine Reaktionsfähigkeit war präsent, aber sie wurde von einer außergewöhnlichen Sicherheit begleitet. Der Trainer konnte de Jong mit Worten nicht bremsen. In der Rückschau passt das zu den Spielzügen, die Haemhouts später beim Ajax und beim Barcelona wiedererkannte.
Haemhouts formuliert deshalb eine durchaus ungewöhnliche Alternative zu reinem Kritik: Sollte der Trainer recht haben und der knappe Spieler einen Schritt zurücktreten? Oder sollte die Mannschaft einfach die Schönheit des Spiels genießen und festhalten, dass der Junge zu gut sei? Ihm zufolge schien der Trainer dieser Eigensinnigkeit nicht gewachsen zu sein.
Vom Willem-II-Debüt zum Ajax-Vertrag
Die Chronologie macht aus der Trainingsszene eine Episode mit klarem Kontext. De Jong debütierte am 10. Mai 2015 in der Eredivisie, und zwar hatte er seinen 18. Geburtstag da noch nicht gefeiert. Im August desselben Jahres verpflichtete Ajax ihn. Allerdings blieb er bis zum Ende des Jahres im Willem II ausgeliehen.
Der Weg zu Ajax war also kein sofortiger Wechsel nach Amsterdam. De Jong begann bei den Profis des Willem II, unterschrieb anschließend bei Ajax und erlebte die erste Phase seines Vertrags noch auf Leihe in seiner bisherigen Umgebung. Das fügt der Erinnerung einen wichtigen Zusatz hinzu: Haemhouts sah de Jongs Entwicklung im Umgang mit der ersten Mannschaft des Willem II, nicht erst nach einem großen Auftritt im Ajax-Trikot.
Ajax war anschließend die Station, an der de Jong zu einem der großen europäischen Hoffnungen gehörte. Er gehörte zu dem Ajax-Kader, der eine Halbfinale der Champions League erreichte. Er war es bereits, als er zum FC Barcelona kam. Dieser direkte Bezug verbindet die kleine Anekdote aus dem Trainingsalltag mit dem wesentlich größeren internationalen Schritt.
Die Erinnerung erklärt keine Erfolgsgeschichte von Grund auf. Sie zeigt aber, wie someone, der de Jong damals täglich begegnete, bereits jene Kombination aus Technik und Unbekümmertheit erkannte, die später sein Spiel prägte. Das Dribbeln aus dem Rücken war in Streppels Trainingssituation der konkrete Beweis dafür.
Barcelona nach acht Saisons: Das Verhältnis zu Streppels Kritik
De Jong spielt inzwischen in seiner achten Saison beim FC Barcelona. Der Weg von dieser Trainingseinheit in Tilburg über Ajax bis in das Barça-Team umfasste damit einen großen Sprung an经验licher Reife und internationale Bedeutung. Seine technische Art, sich vom Trainer nicht vorschreiben zu lassen, wurde zum prägenden Merkmal seines Spiels.
Haemhouts Aussage trägt dabei zwei Seiten. Einerseits bestätigt sie, dass de Jong bereits im Willem II von seiner Fähigkeit überzeugte. Andererseits ordnet sie seine Eigenständigkeit nicht einfach als einen frechen Kinderstreich ein. In der Erinnerung des erfahrenen Kollegen war es gerade die Kombination aus Talent und Selbstbewusstsein, die de Jong später bei Ajax und Barcelona auszeichnete.
Haemhouts ist seit 2019 im Ruhestand. Seine Erinnerung verbindet deshalb nicht nur die Zeit beim Willem II mit dem großen Ajax-Moment, sondern setzt zugleich einen persönlichen Blickpunkt: Er erlebte de Jong als jungen Spieler, der auf Streppels Rufe mit Dribbeln und Selbstvertrauen reagierte. Genau diese Verknüpfung macht den Bericht zu mehr als einer nebensächlichen Karriereanekdote.
Was die Erinnerung über Ajax hinaus trägt
Die stärkste Aussage ist verhältnismäßig einfach. De Jong ließ sich vom Trainer nicht aus dem Rhythmus bringen, und das Team genoß die Folgen seiner Entscheidungen. Für den damaligen Willem-II-Profi lag darin bereits die Andeutung dessen, was später mit Ajax und Barcelona folgte: ein Spieler, der Technik nicht nur ausführte, sondern sich und dem Spiel auf ungewöhnliche Weise Raum verschaffte.
Die konkrete Szene hat deshalb mehr Gewicht als eine bloße Charakterzuschreibung. Ein Trainer schrie, der junge de Jong(regierte aus dem Rücken, und die älteren Spieler erkannten bereits jene Unberechenbarkeit, die später zu seinem Spiel gehörte. De Jongs开发 lässt sich rückblickend nicht nur als Aufstieg, sondern auch als Entwicklung einer bereits früh sichtbaren Spielidee verstehen.
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