Warum die umstrittene Elfmeterentscheidung in Málaga verschwand
Beim Spiel von Málaga gegen Racing de Santander entschied Schiedsrichter Díaz de Mera zunächst auf einen Elfmeter. Nach einer erneuten Prüfung hob er die Entscheidung auf, weil das VAR eine Abseitsposition bestätigte.
AI MODIFIEDTVS News AI redaktionell betreut präsentiert Málaga–Racing: Ein Elfmeter, zwei Spieler außerhalb des Spielfelds und eine VAR-Korrektur.
Es war die 85. Minute, als Díaz de Mera in der La Rosaleda auf den Elfmeterpunkt zeigte. Der Schiedsrichter war der Meinung, dass Iker Luque von Racing de Santander José Salinas von Málaga gefoult hatte. Doch der Pfiff war noch nicht die endgültige Entscheidung.
Der Assistent meldete dem Schiedsrichter, dass Salinas aus einer Abseitsposition kam. Nach einem Gespräch mit dem VAR took Díaz de Mera die Entscheidung zurück. Es wurde kein Elfmeter verwandelt.
Der zurückgenommene Pfiff begann mit einem Foul
Was der Schiedsrichter zuerst sah
Ausgangspunkt der umstrittenen Situation war ein Foul von Luque an Salinas. Díaz de Mera signalisierte zunächst den Elfmeter für Málaga. Der Spanier reacts, wie die Marca berichtet, und brachte damit einen Run-Stopp in der Partie der 12. Spieltags der LaLiga EA Sports hervor.
Warum der Assistent eingriff
Der Linienrichter erkannte jedoch die räumliche Situation anders. Er wies Díaz de Mera darauf hin, dass der Spieler von Málaga zuvor aus einer Abseitsposition in die Aktion kam. Der Schiedsrichter sprach daraufhin mit dem Videoassistenten. Das VAR bestätigte die Abseitsposition, woraufhin Díaz de Mera seinen ersten Pfiff zurücknahm.
Der entscheidende Ablauf lässt sich damit in drei Schritten zusammenfassen: Luque foult Salinas, der Assistent meldet Abseits, und der Schiedsrichter korrigiert seine Entscheidung nach Rücksprache mit dem VAR. Die Quelle bewertet die Entscheidung als sportlich richtig, weist aber zugleich darauf hin, dass die Szene wegen der Position der beiden Spieler ungewöhnlich wirkte.
Beide Spieler waren außerhalb des Spielfelds
Der ungewöhnliche Blickwinkel
Bei der anschließenden Analyse schob Joaquín den Ball über den Boden zu Salinas. Sowohl Salinas als auch Luque befanden sich dabei außerhalb des Spielfelds. Das Besondere lag nicht allein darin, dass zwei Spieler den Spielraum verlassen hatten. Entscheidend war ihre Position zueinander: Salinas hatte beim Zuspiel nur Luque hinter sich.
Die Quelle erklärt dazu das Grundprinzip: Ein Spieler außerhalb des Spielfelds befindet sich normalerweise in Abseitsposition, weil zur Unterbrechung des Abseits zwei Gegenspieler hinter ihm stehen müssen. In dieser konkreten Szene war nur einer vorhanden. Salinas war deshalb abseits, als er den Pass von Joaquín erhielt.
Die Abseitsposition blieb beim nächsten Zugriff bestehen
Salinas nahm den Ball anschließend Luque ab. Die Abseitsposition wirkte nicht allein für den ursprünglichen Pass, sondern blieb für den folgenden Zugriff maßgeblich. Erst danach fiel Luque im Zweikampf mit Salinas zu Boden, was zunächst zum Elfmeterpfiff führte. Weil Salinas aber bereits aus Abseitsposition in den Ballbesitz kam, bestätigte der VAR die Korrektur.
Damit liegt die Erklärung für den scheinbar widersprüchlichen Ablauf: Außerhalb des Spielfelds bedeutet in diesem Fall nicht automatisch abseits. Es bedeutet zunächst nur, dass die räumliche Voraussetzung für eine Abseitsposition erfüllt ist. Entscheidend ist, wie viele Spieler hinter dem ballführenden Spieler stehen.
„He visto que el defensa derriba“: Díaz de Mera erklärt die Korrektur
Die Aussage nach dem Spiel
Díaz de Mera erläuterte seine Entscheidung anschließend in den Mikrofonen von Movistar LaLiga. Übersetzt sagte er: „Ich habe gesehen, dass der Verteidiger zu Boden fällt, und der Assistent teilt mir mit, dass er aus einer Abseitsposition kommt. Wir haben mit dem VAR gesprochen, der hat uns die Abseitsentscheidung bestätigt, und so haben wir entschieden.“
Gerade diese Erklärung macht klar, dass der Assistent den Vorgang ausgelöst hat. Díaz de Mera hatte zunächst auf das Foul reagiert, die Information über die Abseitsposition aber übernommen, nachdem der Videoassistent sie bestätigt hatte. Das VAR sorgte in diesem Fall nicht dafür, dass ein zunächst nicht beachtetes Video allein maßgeblich wurde. Es bestätigte die Korrektur, die auf dem Hinweis des Linienrichters beruhte.
Die Bildergalerie zeigt den Spielverlauf in La Rosaleda
Mehr als die kontroverse Szene
Die Bildergalerie von Mundo Deportivo dokumentiert die Begegnung im Estadio de La Rosaleda mit zahlreichen Spielmomenten. Zu sehen sind unter anderem Carlos Doctor nach seinem Tor, die Feier des Teams von Racing und Yassir Zabiri nach seinem Treffer für die Gäste. Die Aufnahmen zeigen außerdem Trainer Ramón Enríquez, die Spieler Iker Luque und José Salinas sowie weitere Duellmomente.
Vor Spielbeginn wurde eine Minute der Stille für den früheren Málaga-Spieler Jesús de Miguel eingelegt. Das Team von Racing kam laut Bildbeschreibung zu einem Remont gegen Málaga. Ein endgültiger Spielstand wird in den bereitgestellten Quelltexten jedoch nicht genannt.
Für die Einordnung der Elfmeter-Szene bleibt der belegte Kern eindeutig: In der 85. Minute wurde zunächst ein Elfmeter für Málaga angezeigt. Nach dem Hinweis des Assistenten und der Bestätigung durch das VAR took Díaz de Mera die Entscheidung zurück, weil Salinas aus Abseitsposition kam – und zwar, obwohl er und Luque in diesem Moment beide außerhalb des Spielfelds standen.
Passend dazu
Was denkst du?
AI-unterstützt · redaktionell betreut
Scroll weiter, um zu reagieren und zu teilen.



